ALPHAPLAN Design-Kit Award 2016 – „Power-User“ präsentieren ihre Erfolgsgeschichten

Am 8. Juni 2016 stehen besonders kreative ALPHAPLAN-Anwender wieder im Wettbewerb um den „Design-Kit Award“. Das namensgebende ALPHAPLAN-Tool ermöglicht die stetige Anpassung des ERP-Programms an sich ändernde betriebliche Anforderungen. Drei Faktoren begründen den Erfolg dieses Tools.

Das Bild links zeigt den Gewinner des Design-Kit Awards 2014 Matthias Wagner mit CVS-Vertriebsleiter Robert Lüers.


Faktor 1: Updatefähige Anpassungen

Module, die eine bereits sehr umfangreiche Grundversion bedarfsgerecht ergänzen, bilden die unterste Stufe einer Softwarelösung. Sie gehören bei allen Anbietern ebenso zum Standard wie Programmierleistungen für speziellere Anpassungen. Deren Vorteil liegt in der genauen Umsetzung individueller Wünsche. Nachteile solcher Individualisierungen können – wenn der Anbieter es zu weit treibt – in einem Wildwuchs von Speziallösungen um einen Standard-Funktionsumfang herum bestehen. Die Folgen: Erstens leidet die Supportbarkeit der Lösungen darunter; das schlägt irgendwann auf die Anwender durch. Zweitens ist die Updatefähigkeit spezieller Lösungen nicht immer gegeben. Dann droht ein hoher Dienstleistungsaufwand.


Faktor 2: Bedienerkonzept mit Unabhängigkeitsoption

Mit dem Design-Kit beschreitetALPHAPLAN einen eigenen Weg. Das Tool ist Bestandteil eines ausgeklügelten Bedienerkonzepts, mit dem sich das Programm unterschiedlichsten Anforderungen anpassen läßt. Besonderheit: Kunden sollen befähigt werden, ihre Anpassungslösungen selbst zu entwickeln. Entsprechende Schulungen für Systemadministratoren werden angeboten und gern genutzt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Unabhängigkeit und Kostenminderung.


Faktor 3: Ein flexibler Mittelstand braucht ein flexibles ERP

Grundgedanke des Design-Kit-Konzepts: Unternehmen müssen auf sich ändernde Markt- und Wettbewerbsgegebenheiten schnell reagieren können. Das Gesamtsystem aus ERP und betrieblichen Prozessen gerät aber leicht aus der Balance, wenn sich auf der Seite der Prozesse Änderungen ergeben und das technische System nicht rasch nachjustiert werden kann. Die eigenständige Beherrschung des Design-Kits ermöglicht diese Justage: schnell, flexibel und vor allem kostengünstig. 


Anwendungslandschaft

Zahlreiche ALPHAPLAN-Kunden nutzen das Design-Kit, es steht an der Spitze der verkauften Module. Im Laufe der Jahre hat sich eine vielfältige Anwendungslandschaft entwickelt, die sogar langjährige „ALPHAPLANer“ staunen läßt. Es verwundert nicht, daß alle CVS-Siegerprojekte beim Wettbewerb zum „ERP-System des Jahres“ auf ausgiebigem Design-Kit-Einsatz fußten. Ob entsprechende Ressourcen im Unternehmen vorhanden sind, hängt im übrigen nicht von der Unternehmensgröße oder der User-Anzahl ab. Selbst Fünfplatzkunden nutzen das Design-Kit, um ihre „kleine“ Anwendung flexibel zu halten.


Würdigung besonderer Lösungen 

Die Kreativität der „ALPHAPLAN-Landschaftspfleger“ ist enorm. Sie zu würdigen und der „ALPHAPLAN-Community“ einmal interessante Lösungen vorzuführen, war das Ziel, als 2014 erstmals der „ALPHAPLAN Design-Kit Award“ ausgelobt wurde. Als passender Rahmen bot sich der zweite Tag der regelmäßig stattfindenden Hausmesse an. Am 14. Mai 2014 präsentierten einige „Power-User“ ihre Design-Kit-Lösungen nach fünf Kriterien:

  • Design, 
  • technische Umsetzung, 
  • Komplexität, 
  • Bedienerfreundlichkeit, 
  • Nutzen. 

Eine 20-köpfige Jury aus ALPHAPLAN- (und Design-Kit-) Nutzern bewertete die Vorträge. Als Gewinner ging die Wäschekrone GmbH & Co. KG aus dem schwäbischen Laichingen hervor. IT-Verantwortlicher Matthias Wagner hatte sehr anschaulich geschildert, wie ALPHAPLAN in die Geschäftsprozesse eingebunden ist und diese auch selbst steuert. Vorgestellt wurde ein hochgradig entwickeltes System, das mit Hilfe des Design-Kits immer weiter verbessert wird. Sehr interessante Lösungen stellten auch die anderen Wettbewerbsteilnehmer vor. 

 

BILD: Die Sieger des Design-Kit-Awards 2014: Gewinner Matthias Wagner (Wäschekrone), Robert Lüers, Ferhat Güner (Out of the Blue), Ronald A. Bartel (Bartel Schweißtechnik), Thomas Becker (Spatz + Heitmüller)


 

Design-Kit = Dialog- + Formular-Design

Das Dialog-Design kennt mehrere Ebenen.

  1. Reines Anpassen von Bildschirmdialogen, global für alle Anwender, bestimmte Anwendergruppen oder einzelne Anwender. Mit einem Editor können Standard-Dialoge verändert, Felder aus der DB angezeigt oder aus dem Standard-Dialog entfernt werden.
  2. Einfügen kundenspezifischer Felder, die im Standard nicht vorhanden sind. Sie alle haben einen Prefix „K_“ und bleiben, so gekennzeichnet, von einem Update unberührt. 
  3. Anlegen kundeneigener Tabellen. Diese können entweder autonom betrieben oder mit Standard-Tabellen verknüpft werden. Die Anlage eigener Dialoge für diese Tabellen ist ebenfalls möglich. Auch komplexe Formeln, die auf mehrere Felder zugreifen, sind möglich. 

Veränderte Standard-Dialoge sind bei einem Update identifizierbar. Änderungen können in kundenspezifische Dialoge übernommen werden. Kundeneigene Indizes zur Beschleunigung von Abfragen sind möglich. 

Eine Visual Basic Sript Engine erzeugt Plugins mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten: Buttons mit ausführbarem Code hinterlegen, Artikel oder Adressen in Belege übernehmen, zusätzliche Felder aus Adresse in Belegkopf, Artikelstammdaten in Belegposition und dergleichen mehr. Plugins sind dialogunabhängig und werden auch benutzt, wenn Belege außerhalb des Programms via Schnittstelle in der Datenbank angelegt werden sollen.

Das Formular-Design dient der Ausgabe von Daten, schwerpunktmäßig auf Druckern. Anwender können entweder Standardvorlagen nutzen oder mit einem grafischen Tool eigene Vorlagen erstellen. Die Anwendungsbandbreite ist sehr groß, sie reicht vom einfachen Briefpapier über Belege und Listen bis hin zu komplexen Katalogen mit Bildeinbindung. 

 

ALPHAPLAN Design-Kit Award: Initiator undVertriebsleiter Robert Lüers im Interview

Ist es denn leicht, geeignete Kandidaten zu finden?

RL: Kandidaten gibt es viele. Das Problem liegt eher darin, sie zu einer Teilnahme zu motivieren.
 

Warum das? Ist es nicht auch reizvoll, seine „Werke“ einem Fachpublikum vorzustellen?

RL: Grundsätzlich ja, aber es gibt ein paar Schwierigkeiten. Vor allem ist es der Faktor Zeit. Die muß halt übrig sein, denn gerade die Kreativität der Design-Kit-Spezialisten macht sie zu gefragten Mitarbeitern.


Gab es weitere Probleme?

RL: Na ja, die ausgefeilten Lösungen werden völlig zu Recht auch als so etwas wie ein Betriebsgeheimnis angesehen. Das möchte man dem Wettbewerb nicht unbedingt auf dem Silbertablett servieren. Doch es gibt natürlich Möglichkeiten, die Ergebnisse langer Entwicklungsarbeiten so zu präsentieren, daß die Leistung deutlich wird und trotzdem Schützenswertes geschützt bleibt.


Haben sich mögliche Befürchtungen nach der ersten Veranstaltung gelegt?

RL: Ganz klar. Schon die recht kurze Zeit, die für eine Präsentation zur Verfügung steht, läßt kaum eine vertiefte Betrachtung einzelner Konzepte und ihrer Umsetzungen zu. Es werden Ergebnisse und ein paar konzeptionelle Überlegungen präsentiert, vielleicht auch Nutzengrößenordnungen. Zusammen mit ein paar grundlegenden Daten zum Unternehmen war es das auch schon.


Was wird sich beim neuen Wettbewerb ändern?

RL: Im Grundsatz nicht viel. Wir werden aber die Rückmeldungen von der letzten Runde verwerten und freuen uns auf spannende und interessante Lösungen.

 

KONTAKT
Robert Lüers (Vertriebsleiter)
CVS Ingenieurgesellschaft mbH
Otto-Lilienthal-Straße 10
28199 Bremen
Tel.: +49 421 35017-0
E-Mail: vertrieb@cvs.de

 

Büro Süddeutschland:
An der Karlsburg 2
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Tel.: +49 421 35017-640
E-Mail: vertrieb@cvs.de
Web: www.alphaplan.de