Evaluierung nicht-funktionaler Anforderungen an ERP-Systeme

Michael Gall, Thomas Grechenig und Christian Sterba

Mit abnehmender Unternehmensgröße werden Entscheidungen bezüglich der ERP Auswahl in der Regel direkt und ohne langwieriges und kostspieliges Auswahlverfahren getroffen. Die zunehmende technologische Komplexität sowie die steigenden Anforderungen von Klein- und Mittelbetrieben an die technische Integrationsfähigkeit der eingesetzten ERP Lösung erhöhen für den Entscheider aber zunehmend das Risiko einer nachträglicher kostenintensiven Fehlentscheidung. Eine Betrachtung der in der Praxis angewendeten Auswahlverfahren zeigt, dass technische Aspekte aufgrund fehlender Entscheidungshilfen für einen effizienten Umgang mit technischer Komplexität kaum Teil der Entscheidungsbasis sind. Dieser Beitrag stellt eine Kriterientopologie vor, welche sowohl technologische, als auch strategische Aspekte der ERP Auswahl abdeckt.

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Ordnungsrahmen zur effizienten Auswahl von ERP-Systemen

David Julian Hornung und Axel Winkelmann

Die Auswahl eines passenden ERP-Systems stellt viele Unternehmen vor eine große Herausforderung, welche jener mit umfangreichen Kriterienkatalogen zu begegnen versuchen. Diese Vorgehensweise ist jedoch sehr aufwändig. Im Rahmen eines Auswahlprojekts eines mittelständischen Unternehmens wurde hingegen eine effiziente Vorgehensweise gewählt, welche die Besonderheiten und Hauptprozesse des Unternehmens erfasst und berücksichtigt, indem ein mehrstufiger Ordnungsrahmen zur strukturierten Beschreibung des Unternehmens angefertigt wurde. Daraus wurden die Kern-Anforderungen an ein neues ERP-System abgeleitet und in einem Testfahrplan festgehalten. Dieser diente als Leitfaden für mehrere Tagesworkshops mit ERP-Anbietern, in welchen die Systeme demonstriert, transparent verglichen und bewertet sowie das passendste ERP-System ermittelt wurden.

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Der Einfluss von KI auf die Weiterentwicklung von ERP

Damir Harbas

ERP-Systeme haben sich über die Jahre stark weiterentwickelt und Themen, wie „Big Data“, „Internet of Things“ (IoT) und Industrie 4.0 finden Einzug in die Entwicklung und Nutzung von ERP-Systemen. Doch viele Entwickler von ERP-Systemen, wie SAP, Microsoft oder Oracle bereiten sich schon auf den nächsten Megatrend vor, der einen erheblichen Einfluss auf die Zukunft, nicht nur von ERP-Systemen, haben soll – die „künstliche Intelligenz“ (KI) [1]. Lernende neuronale Netzwerke sind somit in der Lage, selbständig Lösungen für bestimmte Probleme zu erarbeiten bzw. zu finden, die Menschen nur schwer ermitteln könnten [2]. Falls künstliche Intelligenzen schon jetzt selbständig Lösungen zu bestimmten Problemen erarbeiten können und Menschen einfachere Aufgaben abnehmen können, dann stellt sich die Frage, welchen Einfluss eine KI auf zukünftige ERP-Systeme haben wird. Dieser Beitrag zeigt auf, welchen Einfluss die KI auf die Weiterentwicklung von ERP-Systemen haben wird.

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Internationalisierung im Mittelstand
Anforderungen an internationale Lösungen mit lokalem Anspruch

Christopher Catterfeld und Gregor Balve

Globalisierung ist nicht nur ein Thema für große Konzerne, auch immer mehr Mittelständler drängen mit ihren Produkten und Dienstleistungen auf die internationalen Märkte. Vor allem im gehobenen Mittelstand, also bei Firmen mit bis zu 2.500 Mitarbeitern, gibt es einen starken Trend zum Off-Shoring/Near-Shoring sowie zur Intensivierung von Vertriebsaktivitäten jenseits der heimischen Märkte. Eine Untersuchung des Statistischen Bundesamtes vom Februar 2008 [1] unter 20.000 befragten Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten ergab, dass rund 18 Prozent der deutschen Firmen zwischen 2001 und 2006 Unternehmensaktivitäten ins Ausland verlagerten oder eine Verlagerung planten. Als Hauptzielmärkte wurden Ost-Europa, die EU-15-Staaten, China, Indien und die USA angegeben. Hauptsächliche Vorteile, die die Unternehmen erwarten, sind eine bessere Positionierung im Markt (73%), geringere Arbeitskosten (67%) und ein leichterer Zugang zu neuen Märkten (55%). Insgesamt ergeben sich einerseits auch für den Mittelstand neue lukrative Geschäfte und Möglichkeiten. Andererseits wird der Wettbewerb damit zur globalen Herausforderung.

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ERP-Trend Cloud 2.0: Stabile Services in hybriden Szenarien

Godelef Kühl

Unmittelbarer Nutzen ohne Investitions- und Implementierungsaufwand: Das verbindet so manches Unternehmen mit dem Gang in die Wolke. Für viele Firmen- und IT-Lenker klingt die Vorstellung, ein neues ERP-System einzusetzen, ohne es direkt kaufen und aufwändig implementieren zu müssen, sehr reizvoll. Daher stellen die Möglichkeiten leistungsfähiger Cloud-Lösungen für immer mehr Entscheider eine attraktive Alternative dar und die Entwicklung schreitet unaufhaltsam voran. Grund genug für einen Ausblick: Quo vadis, Cloud?

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Unternehmenssoftware als Plattform für Prozessinnovation
Technologieintegration und Prozessexzellenz zur Maximierung des Wertbeitrags von ERP-Systemen

Bernd Schenk

Prozessinnovation, die Identifizierung neuer Wege der Wertschöpfung, ist von herausragender Bedeutung für den nachhaltigen Erfolg von Organisationen. Innovationsinitiativen müssen zu den aktuellen technologischen Entwicklungen und den von ihnen geschaffenen Möglichkeiten Bezug nehmen. Die bedeutende Rolle von Unternehmenssoftware im Bereich Prozessinnovation wird in vielen dieser Initiativen vernachlässigt. Bereits bei der Auswahl von ERP-Systemen muss auf die Bedeutung von ERP-Systemen für Prozessinnovation geachtet werden. Die Anforderungen an ERP-Systeme und an die Offenheit derselben steigen ständig und können nicht von allen Anbietern in gleichem Maß befriedigt werden. Dieser Beitrag stellt die unterschiedlichen Rollen dar, die eine Unternehmenssoftware in einem Innovationsszenario spielen kann und analysiert die möglichen Verbindungen von technologischer Innovation und Unternehmenssoftware als Prozessmanagementplattform in Unternehmen.

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Anforderungen an ERP-Systeme

Laut einer KfW-Studie planen mehr als die Hälfte der auslandsaktiven Mittelständler, ihre internationalen Aktivitäten bis 2015 zu erweitern [1]. Diesem Internationalisierungs-Trend folgt auch die Automobilindustrie. Damit verbunden sind besondere Anforderungen an IT-Systeme zur Unternehmensorganisation. Zudem müssen gesetzliche Regelungen und Rahmenbedingungen vor Ort beachtet und abgebildet werden können.

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Enterprise Resource Planning

Trends und zukünftige Entwicklungen bei ERP-Systemen

Norbert Gronau

Unterschiedliche Strömungen beeinflussen die Entwicklung, den Vertrieb und die Nutzung von ERP-Systemen, sowohl in öffentlichen wie auch in privaten Organisationen. Dieser Beitrag beleuchtet einige dieser Einflüsse und betrachtet dabei die Märkte für ERP-Systeme, die notwendige Technologie und aktuelle Fragen der Nutzung von ERP-Systemen in Unternehmen. Aus dieser Betrachtung werden Fragen für zukünftige Forschung abgeleitet.

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Grundpfeiler einer erfolgreichen ERP-Auswahl
Kernelemente von Vorgehensmodellen für die Auswahl und Einführung

Marc Zimmermann und Aldo Hermann Fobbe

Es existieren zahlreiche Vorgehensmodelle für die Auswahl und Einführung von ERP-Software. Dieser Artikel informiert über die grundlegenden Prinzipien, auf denen die Mehrheit der etablierten Methoden beruht, und liefert eine Empfehlung zum Umgang mit der Variantenvielfalt.

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"Jubiläums Special: ERP Management vor 10 Jahren"

Letztlich entscheidet das Tagesgeschäft: Anwender-Qualifizierung in ERP-Projekten

Eric Scherer

Ein ERP-System im Tagesgeschäft ist nur so gut, wie die Anwender, die es bedienen. Eine nachhaltige Qualifizierung wird damit zu einer wichtigen Investition in den Projekterfolg. Zahlreiche Umstände und psychologische sowie gruppendynamische Zwänge verhindern dies jedoch häufig.

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