Einflussfaktoren auf ERP-Projekte
Ergebnisse einer Interviewstudie ausgewählter KMU

Christian Leyh

Eine Literaturstudie sowie eine darauf aufbauende Interviewstudie zeigen, dass technologische Faktoren die Auswahl und Einführung von ERP-Systemen in klein- und mittelständischen Unternehmen stärker beeinflussen als bei ERP-Projekten in Großunternehmen. Für mittelständische Unternehmen haben Faktoren wie Systemtests/Testverfahren oder die Passfähigkeit des ERP-Systems wesentlich höhere Bedeutung als Faktoren mit eher organisationalem Charakter (z. B. Unterstützung durch die Geschäftsführung oder Projektmanagement), denen wiederum in der Literatur die höchste Bedeutung für den Erfolg von ERP-Einführungen beigemessen wird.

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Cloud-Anbieter

Aktuelle Anbieter von ERP-Lösungen aus der Cloud

In dieser Übersicht finden Sie ERP-Anbieter, die sich auch auf Cloud-Angebote spezialisiert haben. Einige Anbieter stellen dazu umfangeiche Informationen zu ihrer Cloud-Lösung in Form von Produktreports bereit. Diese finden Sie in der rechten Spalte. Der direkte Weg zu Ihrem neuen cloud-basierten ERP-System, das Sie flexibel und kosteneffizient einsetzen können.

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ERP und Industrie 4.0 realisieren
Multiprojektmanagement als Erfolgsvoraussetzung

Sebastian Asendorf

Kernthemen von Industrie 4.0 sind die Vernetzung von IT-Systemen mit den Sensoren und Maschinen der Shop-Floor-Ebene sowie die Vernetzung der Produkte selbst mit den IT-Systemen im Produktions-, Logistik- und Nutzungskontext. Dadurch soll erreicht werden, dass eine wesentlich höhere Informationstransparenz für alle Prozessbeteiligten im Unternehmen und darüber hinaus entsteht sowie auf dieser Basis Prozesse technisch besser unterstützt, transparenter und besser steuerbar werden.

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ERP-Lösungen aus der Cloud
Eine Entscheidungshilfe zur Auswahl

Ersan Tüzün, Oliver Norkus und Jürgen Sauer

ERP-Systeme stellen bereits seit längerem einen festen Bestandteil in der Systemlandschaft von Unternehmen dar. Insbesondere für KMU und Start-Ups ist die Nutzung von ERP-Systemen aus der Cloud vorteilhafter. Die Auswahl allerdings ist ein nicht triviales Problem, da viele unterschiedliche Systeme am Markt verfügbar sind und die Spiegelung dieser an den unternehmensspezifischen Anforderungen zumeist aufwendig und komplex ist. An einer Lösung dafür wird in einem Projekt der Universität Oldenburg gearbeitet, das in diesem Beitrag vorgestellt wird.

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Servicemodelle des Cloud Computing
Analyse auf Basis der Kriterien Standardisierung, Flexibilität und Wertbeitragsmaximierung

Bernd Schenk

Der Begriff Cloud Computing wird für verschiedene Dienstleistungsangebote am Markt verwendet. Insbesondere die Wahl des Servicemodelles führt zu sehr unterschiedlichen Konsequenzen für Kundenunternehmen. Während Software-as-a-Service (SaaS)-Modelle eine sehr hohe Standardisierung der Lösung verlangen, ermöglichen Platform-as-a-Service (PaaS)-/Infrastructure-as-a-Service (Iaas)-Modelle den Einsatz hochspezialisierter Anwendungen bei gleichzeitig standardisiertem Betriebsmodell. Der Beitrag evaluiert kritisch die Eignung der verschiedenen Servicemodelle, im Bereich ERP-Systeme.

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Usability für den Mittelstand

Thomas Seeling, Nina Bär und Susen Döbelt

Betriebliche Anwendungssoftware ist im Hinblick auf Usability schwer zu begutachten, denn gerade ERP-Systeme sind durch eine komplexe Struktur und modularen Aufbau gekennzeichnet, was eine Usability-Bewertung durch die Hersteller selbst und auch für externe Usability-Experten aufwendig macht. Typische Usability-Verfahren, wie Expertenevaluationen, sind für die Domäne wenig effektiv und unspezifisch gestaltet. In diesem Beitrag lesen Sie, wie in einem Forschungsprojekt der TU Chemnitz effektive und effiziente Methoden speziell für die Usability-Prüfung betrieblicher Anwendungssoftware entwickelt worden sind. 

 

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Evaluierung nicht-funktionaler Anforderungen an ERP-Systeme

Michael Gall, Thomas Grechenig und Christian Sterba

Mit abnehmender Unternehmensgröße werden Entscheidungen bezüglich der ERP Auswahl in der Regel direkt und ohne langwieriges und kostspieliges Auswahlverfahren getroffen. Die zunehmende technologische Komplexität sowie die steigenden Anforderungen von Klein- und Mittelbetrieben an die technische Integrationsfähigkeit der eingesetzten ERP Lösung erhöhen für den Entscheider aber zunehmend das Risiko einer nachträglicher kostenintensiven Fehlentscheidung. Eine Betrachtung der in der Praxis angewendeten Auswahlverfahren zeigt, dass technische Aspekte aufgrund fehlender Entscheidungshilfen für einen effizienten Umgang mit technischer Komplexität kaum Teil der Entscheidungsbasis sind. Dieser Beitrag stellt eine Kriterientopologie vor, welche sowohl technologische, als auch strategische Aspekte der ERP Auswahl abdeckt.

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Ordnungsrahmen zur effizienten Auswahl von ERP-Systemen

David Julian Hornung und Axel Winkelmann

Die Auswahl eines passenden ERP-Systems stellt viele Unternehmen vor eine große Herausforderung, welche jener mit umfangreichen Kriterienkatalogen zu begegnen versuchen. Diese Vorgehensweise ist jedoch sehr aufwändig. Im Rahmen eines Auswahlprojekts eines mittelständischen Unternehmens wurde hingegen eine effiziente Vorgehensweise gewählt, welche die Besonderheiten und Hauptprozesse des Unternehmens erfasst und berücksichtigt, indem ein mehrstufiger Ordnungsrahmen zur strukturierten Beschreibung des Unternehmens angefertigt wurde. Daraus wurden die Kern-Anforderungen an ein neues ERP-System abgeleitet und in einem Testfahrplan festgehalten. Dieser diente als Leitfaden für mehrere Tagesworkshops mit ERP-Anbietern, in welchen die Systeme demonstriert, transparent verglichen und bewertet sowie das passendste ERP-System ermittelt wurden.

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Der Einfluss von KI auf die Weiterentwicklung von ERP

Damir Harbas

ERP-Systeme haben sich über die Jahre stark weiterentwickelt und Themen, wie „Big Data“, „Internet of Things“ (IoT) und Industrie 4.0 finden Einzug in die Entwicklung und Nutzung von ERP-Systemen. Doch viele Entwickler von ERP-Systemen, wie SAP, Microsoft oder Oracle bereiten sich schon auf den nächsten Megatrend vor, der einen erheblichen Einfluss auf die Zukunft, nicht nur von ERP-Systemen, haben soll – die „künstliche Intelligenz“ (KI) [1]. Lernende neuronale Netzwerke sind somit in der Lage, selbständig Lösungen für bestimmte Probleme zu erarbeiten bzw. zu finden, die Menschen nur schwer ermitteln könnten [2]. Falls künstliche Intelligenzen schon jetzt selbständig Lösungen zu bestimmten Problemen erarbeiten können und Menschen einfachere Aufgaben abnehmen können, dann stellt sich die Frage, welchen Einfluss eine KI auf zukünftige ERP-Systeme haben wird. Dieser Beitrag zeigt auf, welchen Einfluss die KI auf die Weiterentwicklung von ERP-Systemen haben wird.

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Internationalisierung im Mittelstand
Anforderungen an internationale Lösungen mit lokalem Anspruch

Christopher Catterfeld und Gregor Balve

Globalisierung ist nicht nur ein Thema für große Konzerne, auch immer mehr Mittelständler drängen mit ihren Produkten und Dienstleistungen auf die internationalen Märkte. Vor allem im gehobenen Mittelstand, also bei Firmen mit bis zu 2.500 Mitarbeitern, gibt es einen starken Trend zum Off-Shoring/Near-Shoring sowie zur Intensivierung von Vertriebsaktivitäten jenseits der heimischen Märkte. Eine Untersuchung des Statistischen Bundesamtes vom Februar 2008 [1] unter 20.000 befragten Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten ergab, dass rund 18 Prozent der deutschen Firmen zwischen 2001 und 2006 Unternehmensaktivitäten ins Ausland verlagerten oder eine Verlagerung planten. Als Hauptzielmärkte wurden Ost-Europa, die EU-15-Staaten, China, Indien und die USA angegeben. Hauptsächliche Vorteile, die die Unternehmen erwarten, sind eine bessere Positionierung im Markt (73%), geringere Arbeitskosten (67%) und ein leichterer Zugang zu neuen Märkten (55%). Insgesamt ergeben sich einerseits auch für den Mittelstand neue lukrative Geschäfte und Möglichkeiten. Andererseits wird der Wettbewerb damit zur globalen Herausforderung.

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