Standardisierung von IT-Projekten 
Neue Ansätze für Service-Engineering Konzepte

 

Stefan Rosenträger, Robert Heininger, Thomas Städter

Software muss flexibel an Kundenanforderungen angepasst werden. Dabei ist ein hoher Standardisierungsgrad erforderlich, um Software in IT-Architekturen und Geschäftsmodelle integrieren zu können. Aktuell fehlt es an kohärenten Sets von Prozess-Prinzipien in der Standardisierung von Software-Produkten. In diesem Beitrag wird ein Lösungsmodell vorgeschlagen, das Geschäftsprozess- und IT-Sicht innerhalb der Softwareentwicklung vereint und damit einen Beitrag zur Prozessoptimierung im Projektmanagement leistet.

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Wirtschaftliche Potenziale von Business Analytics
Ergebnisse einer explorativen Studie

Nadja Weber und Corinna Fohrholz

Die Potenziale und der Nutzen von Big Data werden seit geraumer Zeit aus unterschiedlichsten Perspektiven diskutiert. Der gemeinsame Tenor dieser Ausführungen ist, dass die Ausschöpfung von Big Data den Einsatz neuer Analyse- und Optimierungsmethoden erfordert. Diese werden unter dem Begriff Business Analytics zusammengefasst und ermöglichen Unternehmen, Fragestellungen wie „Warum ...“ oder „Was passiert, wenn ...“ nachzugehen. Darin liegen für Unternehmen wertvolle Gestaltungs-, Optimierungs- und Innovationspotenziale. Der vorliegende Beitrag gibt einen Einblick in die Ergebnisse einer Studie des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universität Potsdam. Diese untersucht die Nutzungspotenziale von Business Analytics.

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Analytics und Operations
in betrieblichen Anwendungen

Dirk Schmalzried

Analytische Datenverarbeitung (OLAP) und transaktionsorientierte Datenverarbeitung (OLTP) unterscheiden sich bisher technisch und inhaltlich. Durch neue Technologien, wie das In-Memory-Computing, können beide Bereiche in künftigen betrieblichen Anwendungssystemen verwoben und dadurch betriebliche Prozesse transformiert werden. Der Artikel zeigt die nötigen Voraussetzungen und mögliche Wirkungen auf, wenn ERP und BI verschmelzen.

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Wissenstransfer in ERP-Projekten

Heiner Habeck, Andreas Schmidt und Oliver Thomas

Für die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von ERP-Systemen wurden bereits vielfältige Ansätze entwickelt, die zumeist auf Finanz- und Logistikkennzahlen basieren. In der Praxis werden Performancesteigerungen durch ERP-Systeme jedoch erst in der Post-Implementierungsphase sichtbar. Wissensmanagement unterstützt die stetige Weiterentwicklung der Geschäftsprozesse im laufenden ERP-Betrieb und ist insbesondere für KMU ein Mittel, die Abhängigkeit von einigen wenigen Wissensträgern zu reduzieren. Die ERP-Systemhäuser sind gefordert, durch strukturiertes Wissensmanagement den Wissenstransfer rund um das ERP-System zu steuern und damit sowohl weitere Performancesteigerungen zu erreichen als auch Wissensverluste durch personelle Fluktuation zu verringern.

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Compliance im Prozessmanagement

Ute Riemann

Das heutige Unternehmensumfeld wird von einer sich immer dynamischer verändernden Entwicklung der Markt- und Wettbewerbssituation geprägt [1]. Erfolgreiche Unternehmen unterliegen damit der Notwendigkeit sich einem kontinuierlichen tief greifenden und grundlegenden Wandel zu stellen [2]. Dies erfordert ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassbarkeit für die Unternehmensprozesse sowie für entsprechende IT-Systeme. In diesem Zusammenhang kommt den Konzepten „agiles Prozessmanagement“ und „Cloud Services“ verstärkt Bedeutung zu, adressieren sie doch aufgrund ihrer Methodik bzw. ihrer Konzeption genau die flexible und schnelle Anpassung auf neue Unternehmensanforderungen [3].

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Einsparpotenziale im Management kritischer ERP-Berechtigungen

Stefan Jäger

Der einzige Bereich, der in unserer Organisation noch immer kontinuierlich wächst, ist der Compliance Bereich! Dieses aktuelle Zitat des Vorstands einer internationalen Großbank fordert, endlich auch dem Compliance-Bereich enge Kostenvorgaben zu setzen. Andernfalls drohe der Verlust der Wettbewerbsfähigkeit, da die operativen Einheiten die Kosten der Compliance nicht mehr aufzufangen vermögen.

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Integration von Cloud Computing und EAM

Lutz Kirchner und Thomas Pietsch

Enterprise Architecture Management (EAM) ist ein methodischer Ansatz für die Steuerung von Unternehmensarchitekturen. Cloud Computing bietet effizient nutzbare IT-Services. Im vorliegenden Beitrag wird aufgezeigt, wie EAM und Cloud Computing integriert betrachtet werden können. So fließen Cloud Computing-Aspekte zielführend in alle Dokumentations-, Analyse- und Planungsprozesse des EAM mit ein und leisten einen Beitrag zur Schaffung der Kosten- und Nutzentransparenz von Cloud-Lösungen.

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Kosten und Nutzen in ERP-Projekten

Stephan Kassanke und Florian Neuhaus

Enterprise Resource Planning Projekte (im Folgenden kurz ERP-Projekte) sind komplex, die wirtschaftliche Realisierung eines solchen Projekts muss korrekt geplant und umgesetzt werden. Die Herausforderungen im Projekt sind dabei nicht nur technischer Natur, sondern vielmehr muss das Unternehmen im Zuge von Organisationsentwicklungsmaßnahmen zur effektiven Nutzung eines solchen Systems befähigt werden.

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Geschäftsprozessmanagement mit Mobility-Lösungen

Frank Morelli und Mathias Schröder

Die starke Verbreitung mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablet-PCs bei Privatanwendern verstärkt die Nachfrage nach einem wirtschaftlichen Einsatz entsprechender Lösungen in der Unternehmenswelt. Der Erfolg im privaten Marktsektor geht, neben technischen Innovationen, insbesondere auf sogenannte „Apps“ (mobile Applikationen) zurück. Hierbei handelt es sich um speziell für mobile Endgeräte entwickelte Anwendungen, die im Alltag Verwendung finden sollen. Dieser Beitrag zeigt anhand eines Beispiels Möglichkeiten zur systematischen Einbindung von mobilen Endgeräten in bestehende, ERP-basierte Geschäftsprozesse auf.

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Elektronischer Rechnungsversand - Prozessoptimierung bei kleinen und mittleren Unternehmen

Achim Hubert

Bereits seit den 60er Jahren sind Unternehmen daran interessiert, die Daten ihrer betriebswirtschaftlichen Lösungen elektronisch miteinander zu vernetzen. Dabei geht es um schnellere Information und gleichzeitig um die Senkung der Kosten für den Datenaustausch. Je enger das Verhältnis zwischen Kunde und Lieferant, umso eher sind Unternehmen bereit direkten Einblick in ihre Abläufe zu gewähren. Vorreiter auf diesem Gebiet war die Automobilindustrie mit ihrer ausgeklügelten Logistik (Supply Chain Management). Die schon vor 40 Jahren mit EDI (Elekctronic Data Interchange) angestrebte Standardisierung des Datenaustauschs wurde jedoch in der Folge durch viele Branchenausprägungen aufgeweicht, dass sich diese Technologie überwiegend nur in großen Konzernen und Nischenmärkten durchsetzte.

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