Kartografische Visualisierung von Kennzahlen

Crispin Hartmann und Thomas Pietsch

Der Mensch ist ein visuelles Wesen, denn ein Großteil unserer Kommunikation findet über die Augen statt. Permanent werden bewusst und unbewusst Informationen wahrgenommen, bewertet, gespeichert, verworfen. Die Art der Präsentation dieser Informationen hat dabei einen entscheidenden Einfluss auf die Attraktivität und die Verarbeitungsgeschwindigkeit für unser Gehirn. Zusammenhänge bleiben entweder verborgen oder werden bereits auf den ersten Blick erfasst. Erkenntnisse prägen sich nachhaltig ein oder sind in wenigen Minuten wieder vergessen. Was also liegt näher, als harte betriebswirtschaftliche Fakten visuell ansprechend und mit räumlichem Bezug aufzubereiten?

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IT-Strategieentwicklung
Ein praxisbewährter Ansatz

Raymond Tischendorf

Der Begriff IT-Strategie wird oft verwendet, aber nur wenige Unternehmen haben eine IT-Strategie und noch weniger handeln im Sinne ihrer IT-Strategie. Doch ist die IT-Strategie der Schlüssel zum Erfolg der IT und auch oft des Unternehmens. An die IT-Strategie sind hohe Erwartungen geknüpft, die vielfach nicht erfüllt werden. Die Ursachen sind vielfältig. Ein falsches Verständnis führt zwangsläufig zu einem unsachgemäßen Vorgehen bei der Entwicklung einer IT-Strategie. Die wesentlichen Punkte werden nicht oder nicht tief genug behandelt. Mit der erstellten IT-Strategie stellt sich der Erfolg nicht unmittelbar nach Abschluss der Entwicklung ein. Das Tagesgeschäft wird nicht konsequent an der IT-Strategie ausgerichtet. Und schließlich gerät die IT-Strategie in Vergessenheit.

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Tipps von Anbietern

Cloud SLAs für international agierende Unternehmen
Wie sich Unternehmen mit flexiblen SLAs absichern können

Holger Müller

Durch die Aufhebung des Safe-Harbor-Abkommens werden neue Datenschutzbestimmungen gültig. Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes stellt Cloud-Anbieter und Anwender aktuell vor große Herausforderungen. Die momentane Rechtsunsicherheit gerade im Mittelstand zeigt deutlich, wie wichtig umfassende und flexible Service-Levels-Agreements (SLAs) sind. Dadurch können sich Unternehmen auch vor nicht vorherzusehenden Ereignissen schützen. Auf was bei Cloud-Verträgen, auch nach dem EuGH-Urteil zu Safe Harbor, besonders zu achten ist, wird in den nachfolgenden Tipps aufgezeigt.

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Datensicherheit in der Cloud

Matthias Aumüller, Mario Hoffmann und Gerd Brost

Dynamische Skalierbarkeit, höhere Flexibilität und die Aussicht auf Kostensenkung haben in den vergangenen Jahren zu einer deutlichen Zunahme an cloudbasierten Lösungen geführt.
Insbesondere unternehmensinterne Prozesse, wie Human Resource Management (HRM), Data Management, Customer Relationship Management (CRM) und Enterprise Resource Planning (ERP), konnten von diesen Vorteilen profitieren. Als Folge davon liegen die Hauptherausforderungen nach wie vor beim Zugriffsschutz, der Transparenz und Datensicherheit. Dies erfordert spezifische Sicherheitsmaßnahmen sowohl in der Infrastruktur als auch auf Plattform- und Service-ebene, die im BMBF-geförderten Forschungsprojekt Sealed Cloud untersucht werden.

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Suchmechanismen in ERP-Systemen

Christian Glaschke und Corinna Fohrholz

Die Arbeit an einem ERP-System ist typischerweise stark datengetrieben. Viel Zeit verbringen die Nutzer damit Informationen zu suchen und zu kombinieren. Die ERP-System Hersteller bieten sehr unterschiedliche Konzepte an, wie der Suchprozess durch Standardsuchen, Suchfelder, Klassifizierungen und Ergebnsidarstellung gestaltet werden kann. Doch sind diese Konzepte heute noch zeitgemäß und entsprechen diese den Bedürfnissen der Anwender?

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B2B-Studie Internet der Dinge

Norbert Gronau und Christof Thim

Das „Internet der Dinge“ (im Englischen Internet of Things, kurz IoT) stellt ein neues, disruptives Paradigma der drahtlosen Vernetzung zwischen einer Vielzahl von Objekten mit dem Internet dar. Es zielt auf die digitale Durchdringung vieler Aspekte des Wirtschaftslebens sowie auf die direkte Verbindung physischer Objekte mit Informationssystemen. Aktuell wird IoT als dynamische, selbstkonfigurierende, globale Netzwerkinfrastruktur gesehen, die heterogene Objekte miteinander verbindet. Die Objekte selbst besitzen unterschiedliche Grade von Smartness, also Fähigkeiten zur Umweltwahrnehmung, Entscheidungsfindung, Speicherung von Informationen sowie zur Vernetzung mit anderen Objekten. Um die Nutzung von IoT in der deutschen Wirtschaft zu untersuchen, wurden in einer Studie [1] mittels einer Onlinebefragung 5.777 Unternehmen unterschiedlicher Branchen um die Einschätzung der Potenziale und Hindernisse der IoT-Nutzung gebeten. Dieser Beitrag gibt einen Einblick in den Stand von IoT-Einführungsprojekten und aufkommenden Herausforderungen und schätzt das zukünftige Potenzial der Technologie ab.

 

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Trendstudie

Trends und Erfolgsfaktoren im Zuge der Digitalisierung
Ergebnisse einer Studie zum Stammdatenmanagement

Helmut Beckmann und Thomas Schäffer

Der vorliegende Beitrag stellt die Ergebnisse einer Studie zum Thema Stammdatenmanagement und -qualität dar und zeigt insbesondere, dass Großunternehmen einen deutlichen Vorsprung in der Umgangsweise mit der Stammdatenqualität gegenüber dem Mittelstand haben. Den meisten Unternehmen fehlt es jedoch an einer unternehmensweiten Stammdatenorganisation und einer dazugehörigen Datenstrategie. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass die Unternehmensentscheider auf der einen Seite hohes Verständnis haben, dass die Datenqualität eine direkte Auswirkung auf die Rentabilität im Unternehmen hat, aber auf der anderen Seite fehlt die Investitionsbereitschaft das Thema professionell adäquat umzusetzen.

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Standardisierung von IT-Projekten 
Neue Ansätze für Service-Engineering Konzepte

 

Stefan Rosenträger, Robert Heininger, Thomas Städter

Software muss flexibel an Kundenanforderungen angepasst werden. Dabei ist ein hoher Standardisierungsgrad erforderlich, um Software in IT-Architekturen und Geschäftsmodelle integrieren zu können. Aktuell fehlt es an kohärenten Sets von Prozess-Prinzipien in der Standardisierung von Software-Produkten. In diesem Beitrag wird ein Lösungsmodell vorgeschlagen, das Geschäftsprozess- und IT-Sicht innerhalb der Softwareentwicklung vereint und damit einen Beitrag zur Prozessoptimierung im Projektmanagement leistet.

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Change Requests in ERP-Projekten

Achim Detering

Während der Projektlaufzeit entstehen häufig neue Anforderungen oder Änderungen seitens der Kunden. Problematisch ist es dann jedoch, Zeit- und Budgetvorgaben einzuhalten. Wichtig ist hierbei ein richtiger Umgang mit Änderungsanfragen. Wie ein professionelles Erwartungsmanagement funktioniert und zum erfolgreichen Abschluss von ERP-Projekten führt, beinhaltet der folgende Beitrag.

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Individuell bestimmbare KPIs im Incident Management
Schwachstellen- und Stärkenidentifizierung

Volkan Gizli und Jorge Marx Gómez

In einer durch die Globalisierung sowie durch zahlreiche Unternehmensübernahmen geprägten Informationsinfrastruktur von Großkonzernen steigt zunehmend die Komplexität der IT-Service Landschaften und somit die Übersicht der damit verbundenen Applikationen. Mit diesem Hintergrund wird das Ziel verfolgt, eine Transparenz im Bereich des Application Service Managements (ASM) zu schaffen. Dieses ist z. B. durch die Entwicklung eines Dashboardsytems mittels Implementierung von Kennzahlen aus ITIL zu realisieren. Dadurch lassen sich IT-Services kontrollieren, um kritische Situationen einfacher und schneller zu erkennen, die dementsprechend nachhaltig gesteuert werden können. Mit diesem Problem beschäftigte sich die Forschungskooperation Dynamic IT Supplier Management mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und einem Unternehmen aus der Automotivbranche, in dem sie ein Dashboardsystem entwickelte, was in einem vorigen Beitrag der Ausgabe vom ERP Management aufgezeigt wurde und in diesem einer Erweiterung dessen folgt [1].

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