Change Requests in ERP-Projekten

Achim Detering

Während der Projektlaufzeit entstehen häufig neue Anforderungen oder Änderungen seitens der Kunden. Problematisch ist es dann jedoch, Zeit- und Budgetvorgaben einzuhalten. Wichtig ist hierbei ein richtiger Umgang mit Änderungsanfragen. Wie ein professionelles Erwartungsmanagement funktioniert und zum erfolgreichen Abschluss von ERP-Projekten führt, beinhaltet der folgende Beitrag.

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Individuell bestimmbare KPIs im Incident Management
Schwachstellen- und Stärkenidentifizierung

Volkan Gizli und Jorge Marx Gómez

In einer durch die Globalisierung sowie durch zahlreiche Unternehmensübernahmen geprägten Informationsinfrastruktur von Großkonzernen steigt zunehmend die Komplexität der IT-Service Landschaften und somit die Übersicht der damit verbundenen Applikationen. Mit diesem Hintergrund wird das Ziel verfolgt, eine Transparenz im Bereich des Application Service Managements (ASM) zu schaffen. Dieses ist z. B. durch die Entwicklung eines Dashboardsytems mittels Implementierung von Kennzahlen aus ITIL zu realisieren. Dadurch lassen sich IT-Services kontrollieren, um kritische Situationen einfacher und schneller zu erkennen, die dementsprechend nachhaltig gesteuert werden können. Mit diesem Problem beschäftigte sich die Forschungskooperation Dynamic IT Supplier Management mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und einem Unternehmen aus der Automotivbranche, in dem sie ein Dashboardsystem entwickelte, was in einem vorigen Beitrag der Ausgabe vom ERP Management aufgezeigt wurde und in diesem einer Erweiterung dessen folgt [1].

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Wirtschaftliche Potenziale von Business Analytics
Ergebnisse einer explorativen Studie

Nadja Weber und Corinna Fohrholz

Die Potenziale und der Nutzen von Big Data werden seit geraumer Zeit aus unterschiedlichsten Perspektiven diskutiert. Der gemeinsame Tenor dieser Ausführungen ist, dass die Ausschöpfung von Big Data den Einsatz neuer Analyse- und Optimierungsmethoden erfordert. Diese werden unter dem Begriff Business Analytics zusammengefasst und ermöglichen Unternehmen, Fragestellungen wie „Warum ...“ oder „Was passiert, wenn ...“ nachzugehen. Darin liegen für Unternehmen wertvolle Gestaltungs-, Optimierungs- und Innovationspotenziale. Der vorliegende Beitrag gibt einen Einblick in die Ergebnisse einer Studie des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universität Potsdam. Diese untersucht die Nutzungspotenziale von Business Analytics.

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Gepostet am 25. Juli 2017

Digitalisierung ist nicht gleich Digitalisierung

Von Prof. Dr. Norbert Gronau, Center for Enterprise Research, Potsdam

Deutschland ist Weltmeister! Das gilt nicht nur im Fußball und galt lange im Export. Es gilt auch für die einträgliche Disziplin „Geschäftsprozessoptimierung“. Die kontinuierliche Verbesserung bestehender Geschäftsabläufe ist eine der großen Domänen des deutschen Mittelstands. Hierzulande zielen mehr Innovationen auf die Verbesserung der Prozesse als auf die Weiterentwicklung der Produkte. Das ist einerseits löblich, denn das permanente Schrauben an Geschäftsprozessen ist Garant für die Wettbewerbsfähigkeit vieler Mittelständler im internationalen Vergleich.

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Analytics und Operations
in betrieblichen Anwendungen

Dirk Schmalzried

Analytische Datenverarbeitung (OLAP) und transaktionsorientierte Datenverarbeitung (OLTP) unterscheiden sich bisher technisch und inhaltlich. Durch neue Technologien, wie das In-Memory-Computing, können beide Bereiche in künftigen betrieblichen Anwendungssystemen verwoben und dadurch betriebliche Prozesse transformiert werden. Der Artikel zeigt die nötigen Voraussetzungen und mögliche Wirkungen auf, wenn ERP und BI verschmelzen.

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Industrie 4.0 und ERP

Karl Kurbel

Je nach Wortführer verstecken sich hinter dem Schlagwort Industrie 4.0 (I4.0) Zukunftsvisionen, Utopien, Marktversprechen oder auch „harte“ Technologien. Demgegenüber wirkt der Begriff Enterprise Resource Planning (ERP) beinahe veraltet. ERP-Systeme sind in den meisten Unternehmen im Einsatz. Das heißt, unter ERP-Anwendern existiert eine gefestigte Vorstellung, wozu ein ERP-System dient. Angesichts der Kluft zwischen der Vision Industrie 4.0 und dem ERP-gestützten operativen Geschäft stellt sich die Frage, was der „normale“ ERP-Nutzer mit Industrie 4.0 zu tun hat. Mit anderen Worten: Was sind die Beziehungen zwischen I4.0 und ERP?

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Wissenstransfer in ERP-Projekten

Heiner Habeck, Andreas Schmidt und Oliver Thomas

Für die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von ERP-Systemen wurden bereits vielfältige Ansätze entwickelt, die zumeist auf Finanz- und Logistikkennzahlen basieren. In der Praxis werden Performancesteigerungen durch ERP-Systeme jedoch erst in der Post-Implementierungsphase sichtbar. Wissensmanagement unterstützt die stetige Weiterentwicklung der Geschäftsprozesse im laufenden ERP-Betrieb und ist insbesondere für KMU ein Mittel, die Abhängigkeit von einigen wenigen Wissensträgern zu reduzieren. Die ERP-Systemhäuser sind gefordert, durch strukturiertes Wissensmanagement den Wissenstransfer rund um das ERP-System zu steuern und damit sowohl weitere Performancesteigerungen zu erreichen als auch Wissensverluste durch personelle Fluktuation zu verringern.

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Compliance im Prozessmanagement

Ute Riemann

Das heutige Unternehmensumfeld wird von einer sich immer dynamischer verändernden Entwicklung der Markt- und Wettbewerbssituation geprägt [1]. Erfolgreiche Unternehmen unterliegen damit der Notwendigkeit sich einem kontinuierlichen tief greifenden und grundlegenden Wandel zu stellen [2]. Dies erfordert ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassbarkeit für die Unternehmensprozesse sowie für entsprechende IT-Systeme. In diesem Zusammenhang kommt den Konzepten „agiles Prozessmanagement“ und „Cloud Services“ verstärkt Bedeutung zu, adressieren sie doch aufgrund ihrer Methodik bzw. ihrer Konzeption genau die flexible und schnelle Anpassung auf neue Unternehmensanforderungen [3].

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Einsparpotenziale im Management kritischer ERP-Berechtigungen

Stefan Jäger

Der einzige Bereich, der in unserer Organisation noch immer kontinuierlich wächst, ist der Compliance Bereich! Dieses aktuelle Zitat des Vorstands einer internationalen Großbank fordert, endlich auch dem Compliance-Bereich enge Kostenvorgaben zu setzen. Andernfalls drohe der Verlust der Wettbewerbsfähigkeit, da die operativen Einheiten die Kosten der Compliance nicht mehr aufzufangen vermögen.

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Integration von Cloud Computing und EAM

Lutz Kirchner und Thomas Pietsch

Enterprise Architecture Management (EAM) ist ein methodischer Ansatz für die Steuerung von Unternehmensarchitekturen. Cloud Computing bietet effizient nutzbare IT-Services. Im vorliegenden Beitrag wird aufgezeigt, wie EAM und Cloud Computing integriert betrachtet werden können. So fließen Cloud Computing-Aspekte zielführend in alle Dokumentations-, Analyse- und Planungsprozesse des EAM mit ein und leisten einen Beitrag zur Schaffung der Kosten- und Nutzentransparenz von Cloud-Lösungen.

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