Erfolgsfaktoren und Fallstricke globaler
ERP-Harmonisierungsprojekte

Katharina Kompalka und Iwo Riha

Die IT-Landschaften vieler multinationaler Unternehmen sind in Folge des starken Wachstums der vergangenen Jahre enorm gewachsen und entsprechend oftmals heterogen ausgeprägt. Während Unternehmen sich zunehmend dezentral in selbstständig operierenden Unternehmenseinheiten organisieren, treiben sie parallel eine weitgehende Harmonisierung und Vereinheitlichung der Enterprise-Resource-Planning-Systeme (ERP) voran. Die Umsetzung solcher Vorhaben ist jedoch eine höchst komplexe Aufgabe mit vielen Fallstricken und verfehlt nicht selten die gesteckten Ziele.

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Data Governance

Matthias Pfeffer

Gerade in Zeiten großer Turbulenz, kurzen Lieferzeiten und hoher Flexibilität ist eine gute Stammdatenbasis ein Muss für Unternehmen. In vielen Betrieben fehlt das Verständnis für diese Grundlage. Viele Firmen sehen ein Missverhältnis zwischen aufwendiger Datenpflege und Nutzung der Informationen. Doch falsche oder fehlerhafte Daten führen zu mehr Aufwand in den Analysen und erhöhen das Risiko bei Entscheidungen. Ein richtiges Stammdatenmanagement trägt zur Erhöhung der Datenqualität und somit zum nachhaltigen Unternehmenserfolg bei.

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Lizenz- und Werkverträge in ERP-Einführungsprojekten

Corinna Fohrholz

Die Entscheidung für einen ERP-Anbieter ist mitunter ein langwieriger Prozess. Nach dem Aufstellen der Anforderungen, der Sichtung des Marktes und einer Vielzahl von Anbieterpräsentationen folgt nun der letzte Schritt in der Auswahlphase: die Verhandlung der Verträge. Der Auftraggeber ist glücklich über die endlich getroffene Entscheidung, da das Projekt schon im zeitlichen Verzug ist und der ERP-Anbieter macht ebenfalls Druck, denn das Personal steht schon in den Startlöchern. Wurde auf Seiten des Auftraggebers keine separate Vereinbarung, beispielsweise über eine erste Projektphase mit Standardschulungen oder Prozessworkshops getroffen, steht das Projekt solange die Verhandlungen laufen. Auch wenn der Druck von beiden Seiten groß ist, sollte sich der Auftraggeber die notwendige Zeit für die Prüfung und Verhandlung der Verträge nehmen. Im folgenden Beitrag werden einige wesentliche Unterschiede zwischen Lizenz- und Werkvertrag aufgezeigt und detaillierter auf die Mängelhaftung eingegangen.

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Teilnehmer klagen über schlechte Anwenderakzeptanz

Wolfgang Schwetz und Rainer Sontow

Die unabhängige Studie „CRM in der Praxis: Anwenderzufriedenheit, Nutzen und Perspektiven“ wurde 2015 zum zweiten Mal durchgeführt. Die Bewertungen in den vier Kategorien System, Wartungspartner, Implementierungspartner und Projekt  liegen im Schulnoten-Bereich von 2+ bis 2-. Im Detail ergibt sich jedoch ein viel differenzierteres Bild, welches auch deutliche Kritikpunkte beinhaltet. Besonders auffällig ist dabei die häufige Nennung von Problemen wie geringer Anwenderakzeptanz, schlechter Datenqualität und mangelnder Ergonomie.

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Lastenheft und Pflichtenheft
Der Schlüssel für den Erfolg der ERP-Auswahl

Veit Wadewitz, Walter Kolbenschlag und Marius Toader

Der wichtigste Faktor, der über Erfolg oder Misserfolg bei der Einführung eines neuen ERP-Systems entscheidet, ist die Ausarbeitung eines präzisen und detaillierten Lastenheftes des Unternehmens und des mit dem ausgewählten Anbieter verabschiedete Pflichtenheftes. Wird dies versäumt, so kommt es meist zu Missverständnissen bei der Anpassung sowie Implementierung und kann damit in der Folge Zeitverzögerungen und Kostenerhöhungen auslösen. In diesem Beitrag soll der Weg zur Erstellung eines Lastenheftes aufgezeigt werden.

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ERP in der Cloud - Wie können sich Cloud-Anwender rechtlich absichern?

Sandy Eggert

ERP-Systeme sind komplexe betriebliche Anwendungssysteme und bilden aufgrund ihrer Abdeckung betrieblicher Funktionen sowie ihres integrativen Ansatzes zunehmend das Rückgrat der gesamten Informationsverarbeitung in Unternehmen [1]. Infolge der langen Lebensdauer von ERP-Systemen (zwischen 10 und 25 Jahren) sowie der hohen Investitionskosten gewinnt das Thema der Bereitstellung von ERP-Systemen zunehmend an Bedeutung. Aktuelle Befragungen zeigen zudem, dass Anwender eine flexible Nutzung von ERP-Systemen immer stärker fordern [2].

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Digitale Transformation

Henrik Baumeier

Im Kontext zunehmender Digitalisierung erhält das Thema Stammdatenmanagement eine ganz neue Bedeutung. Die Erwartung der Kunden hinsichtlich digitaler, mobiler Abwicklung von Geschäftstransaktionen, die Digitalisierung von Produkten und Services verbunden mit einer zunehmenden globalen Vernetzung zwischen Geschäftspartnern der Supply Chain bedürfen neuer Daten- und Informationsmodelle. Die Stammdaten bilden hierbei den vertrauenswürdigen Kern, der zukünftig durch eine höhere Anpassungsfähigkeit an sich wandelnde Geschäftsbedingungen gekennzeichnet sein wird. Das Management der Stammdaten mit dem Ziel stetig hoher Stammdatenqualität spielt in diesem Kontext eine zentrale Rolle.

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Risikominimierung bei der ERP-Vertragsgestaltung

Andreas Pescholl

IT-Projekte im Umfeld von ERP-Systemen, sei es die Auswahl- und die Einführungen von Systemen oder die Anpassung ihrer bisherigen Systeme auf neue Anforderungen im Geschäftsumfeld, sind immer komplex und treffen den Nerv des Unternehmens. Zum einen, weil einerseits Geschäftsorganisation und Prozesse durch die zukünftige ERP-Einführung oder Anpassung verändert werden und anderseits, weil die Verantwortung der zu erledigenden Aufgaben zwischen ERP-Anbieter und Unternehmen stets explizit festgelegt werden muss. Daraus ist ersichtlich, dass über den gesamten Lebenszyklus des ERP-Systems im Unternehmen, sowohl in der Phase der ERP-Einführung als auch im späteren ERP-Betrieb, eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Partnern geben wird, deren Regeln klar definiert werden müssen.

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Tipps von Anbietern

Service-Management-Software im Zeitalter der Digitalisierung

Jasper Schut

Die Digitalisierung ermöglicht dem Service verbesserte Prozesse und eröffnet ihm neue Umsatzpotenziale – sie konfrontiert ihn aber auch mit steigenden Erwartungen. Um Unternehmen bei der Digitalisierung ihres Service optimal zu unterstützen, muss eine Software für das Service-Management einige wesentliche Voraussetzungen erfüllen.

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