11 Millionen Angriffe auf deutsche Server

Nach Analysen des finnischen Spezialisten für Cyber-Security, F-Secure, wurden im ersten Halbjahr 2017 rund 11 Millionen Hackerangriffe auf Server von Unternehmen in Deutschland gefahren. Die Zahl ist ein Näherungswert, da viele Attacken entweder unbemerkt bleiben oder aber von den Betroffenen aus Imagegründen verschwiegen werden. F-Secure ermittelt das Ausmaßund die Herkunft von Cyberattacken durch sogenannte „Honigtöpfe“: dabei ziehen vermeintlich ungesicherte Server wegen der mangelhaften Sicherung automatisierte Attacken von Cyberkriminellen auf sich, die dann protokolliert und ausgewertet werden. Danach kommen 90 Prozent der Attacken aus drei Ländern – Russland, Deutschland und den USA. Allerdings kann hier nur die letzte verfügbare IP-Adresse ermittelt werden, so dass der möglicherweise wahre Ursprung der Attacken verschleiert bleibt.



Vom CFO zum CDO

Wer in der Buchhaltung und im Controlling die Werkzeuge der Digitalisierung konsequent einsetzt, wird zum entscheidenden Weichensteller in der Führungsriege eines Unternehmens. Big Data-Analysen Predictive Analytics-Tools etwa könnten via Big-Data-Auswertungen eine Vorhersage zu Kundenbestellungen liefern und dabei helfen, ein Unternehmen über Key Performance Indikatoren in Echtzeit zu steuern. Zu dieser Erkenntnis kommt das Beratungsunternehmen Accenture in seiner aktuellen Strategy-Studie. Danach können 60 bis 60 Prozent der im Finanzwesen anfallenden Aufgaben automatisiert werden und statt periodischen Erkenntnissen kontinuierliche Informationen über den Zustand des Unternehmens und seiner Geschäftsprozesse liefern. Für eine Digitalstrategie im Finanzwesen braucht es neben der Technologie aber auch Investitionen in Personal und Strukturen: So werden einerseits traditionelle ERP-Systeme durch Cloud-basierte Analytics-Werkzeuge erweitert, während andererseits Routineaufgaben automatisiert werden und die freien Kapazitäten für kreative Aufgaben – etwa bei der Konzeption und Kalkulation neuer Produkte und Dienstleistungen – eingesetzt werden können. Damit entwickelt sich auch das Personalprofil – vom Chief Finance Officer zum Chief Digital Officer (CDO)
www.accenture.com



12. Juli 2017

Digitalisierung treibt ERP-Investitionen

Die Deutschen wollen im Zuge der Digitalisierung vor allem Rationalisierungspotenziale ausschöpfen. Das legen die Ergebnisse einer Umfrage unter 750 Entscheider aus 16 Ländern nahe, die durch das Unternehmen Raconteur Custom Publishing im Auftrag des ERP-Anbieters IFS durchgeführt wurde. Hauptmotiv für den Weg in die Digitalisierung ist demnach sowohl im weltweiten Durchschnitt als auch in Deutschland der Wunsch nach Effizienzverbesserungen in den internen Prozessen. Doch während weltweit zusätzlich die Beschleunigung von Innovationen und Wachstumschancen in neuen Märkten als Motivation angegeben werden, sind es in Deutschland die Ziele Kostenersparnis und Produktivitätssteigerung. Dabei sieht sich ein Drittel der Deutschen auf diesem Weg gut aufgestellt. Dazu sind 92 Prozent der Entscheider in Deutschland bereit, „angemessene“ oder „förderliche“ finanzielle Mittel einzusetzen. Investiert werden soll insbesondere in das Internet der Dinge, Big Data-Analysen und ERP-Modernisierung.
http://www.ifsworld.com/de/news/presse/2017/06/21/digitale-transformatio...

 



12. Juli 2017

Microsoft bündelt 365-Dienste neu

Unter Microsoft 365 fasst das Redmonder Unternehmen künftig die Lizenzen für Office 365 und Windows 10 sowie Enterprise Mobility+Security (zur Verwaltung von Cloud-Diensten und Mobilen Endgeräten) zusammen. Auf der jetzt „Inspire“ genannten Partnerkonferenz in Washington DC hat Microsoft zugleich angekündigt, das neue 365-Bundle eng mit der ERP-Lösung Dynamics 365 zu verknüpfen. Das ab August verfügbare Paket ist in eine Business-Version für Unternehmen bis 300 Mitarbeiter und eine Enterprise-Variante für Großunternehmen gegliedert. Für Anwender dürfte der wesentliche Vorteil zunächst in der einfacheren Verwaltung der Lizenzverträge stehen. Es ist aber damit zur rechnen, dass weitere Features als Apps in schneller Folge über die Cloud ergänzt werden. Da das Business-Modell (ab 20 Euro pro Monat) zunächst noch als Preview angeboten wird, rät Prof. Norbert Gronau vom Center for Enterprise Research am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, Prozesse und Systeme der Universität Potsdam (http://www.enterprise-research.de) zum Abwarten. Bei der Enterprise-Version werden die Gebühren individuell ausgehandelt. Auch hier dürfte sich Abwarten und Verhandeln lohnen.



11. Juli 2017

Cloud gewinnt an Akzeptanz im Mittelstand

Immer mehr mittelständische Unternehmen öffnen sich der Cloud als Alternative zur klassischen Inhouse-IT. Die jährlich vom ERP-Anbieter abas durchgeführte Anwenderstudie zur Nutzung von Unternehmenslösungen legt jedenfalls den Schluss nahe, dass Hybrid-Lösungen aus stationärer (on-Premises) ERP-Anwendung und zusätzlichen Services aus der Cloud immer mehr Zuspruch erfahren. Vor allem in der Vertriebssteuerung und im Kundenmanagement können sich 31 Prozent der Befragten eine Erweiterung der bestehenden Lösungen durch on-Demand-Lösungen vorstellen. Grundsätzlich schließen nur noch 28 Prozent der von abas Befragten eine wie auch immer geartete Integration von Cloud-Lösungen mit ihre traditionellen Anwendungen aus. Vor zwei Jahren waren es noch zwei Drittel der befragten mittelständischen Unternehmen. Dennoch gibt es weiterhin Ressentiments: 37 Prozent derer, die sich eine Kombination aus on-Premises und on-Demand vorstellen können, würden dies nur umsetzen, wenn die Daten innerhalb der Europäischen Union gespeichert werden.
https://abas-erp.com/de/news/abas-anwenderstudie-2017-mehr-akzeptanz-von...



Großes Interesse am Wettbewerb ERP-System des Jahres!

Bis zu 30 Anbieter für den seit zwölf Jahren ausgetragenen Wettbewerb um die beste Unternehmenssoftware Deutschlands registriert: das ERP-System des Jahres.

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Maschinenanbindung und smarte Informationsservices für Kunden bei österreichischem Recycling-Spezialisten

Moderne Maschinen erzeugen im Produktionsalltag Unmengen an Betriebsdaten – für Unternehmen eine unschätzbare Informationsquelle, die in Zeiten zunehmenden Wettbewerbs nicht ungenutzt bleiben sollte. Der österreichische Spezialist für Recyclingmaschinen NGR hat dieses Potenzial erkannt und implementiert gemeinsam mit dem ERP-Spezialisten Asseco Solutions nun eine Lösung, mit denen das Unternehmen die Vorteile vernetzter Maschinen im Zeitalter der smarten Fabrik für sich nutzen kann. Mithilfe der Industrie-4.0-Lösung SCS wird NGR künftig in der Lage sein, seine Anlagen beim Kunden vor Ort vorausschauend zu warten, deren Betrieb und Lebensdauer zu optimieren sowie sein Leistungsangebot im Sinne eines digitalen Geschäftsmodells durch smarte Informationsservices für Kunden zukunftsorientiert zu erweitern.
Asseco Solutions AG
www.assecosolutions.com



ERP-System des Jahres

Wettbewerb zum ERP-System des Jahres gestartet

Bereits zum zwölften Mal startet das Center for Enterprise Research an der Universität Potsdam den prestigeträchtigsten Wettbewerb und die beste Unternehmenssoftware Deutschlands: das ERP-System des Jahres.
Dieses Jahr werden herausragende Systeme in den Kategorien Großhandel, Projektmanagement, Logistik und Medizintechnik gekürt. Sonderpreise gibt es für ERP als Treiber der Digitalisierung und für cloudbasierte ERP-Systeme. Parallel werden wieder die besten Systemhäuser Deutschlands für die ERP-Produkte von SAP und Microsoft gekürt.
Die Jury besteht aus Beratern, Journalisten und Wissenschaftlern unter dem Vorsitz von Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau, Lehrstuhl Prozesse und Systeme an der Universität Potsdam.

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Wahlmöglichkeiten in der Cloud erweitert

Pegasystems Inc., Anbieter von strategischen Software-Lösungen für Vertrieb, Marketing, Service und Operations, hat die Wahlmöglichkeiten in der Cloud erweitert. Kunden können Pega-Lösungen ohne Verkäufer-Lock-in bei ihrem bevorzugten Cloud-Anbieter implementieren. Pega arbeitet mit Pivotal zusammen, sodass Pega-Software auf der Pivotal Cloud Foundry bereitgestellt werden kann. Es handelt sich dabei um die erste einer Reihe von Partnerschaften, die Pega mit Cloud-Anbietern plant, um Pega-Anwendern mehr Auswahl und Flexibilität bei der Gestaltung ihrer Cloud-Umgebungen zu bieten.
Pegasystems Inc.
www.pega.com



Mobilisierung von Geschäftsprozessen

Der IT-Dienstleister adesso AG schließt eine Partnerschaft mit dem Leipziger Unternehmen Apinauten GmbH im Bereich Digitalisierung und Mobilisierung. Deren Entwicklung ApiOmat, eine Backend-as-a-Service-Plattform, soll zukünftig bei Mobilisierungsprojekten in Unternehmen zum Einsatz kommen. Im Rahmen der Partnerschaft werden adesso und ApiOmat ab sofort bei Kundenprojekten von adesso prüfen, ob die mobile Backend-as-a-Service-Plattform ihre Vorzüge im Bereich Mobilisierung von Geschäftsprozessen ausspielen kann. Gemeinsam sind die beiden Unternehmen bereits erfolgreich im Enterprise-Mobility-Projekt von adesso für die Union Investment Group unterwegs.
adesso AG
www.adesso.de



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