ERP-Excellence Test 2017:
ComputerKomplett schneidet mit Comarch ERP Enterprise „sehr gut“ ab

Sind die ERP-Systeme den aktuellen Anforderungen der Wirtschaft gewachsen und für Industrie 4.0 gewappnet? Das versuchte die GPS Gesellschaft zur Prüfung von Software mbH im Rahmen des „ERP-Excellence Test 2017“ mit der Fragestellung „Wie kundennah sind ERP-Systeme und wie wird eine flexible Fertigung gesteuert?“ herauszufinden. Zehn ERP-Anbieter stellten sich der Herausforderung: Das IT-Systemhaus ComputerKomplett erhält mit der Unternehmenssoftware von Comarch ERP Enterprise die Note „sehr gut“ und wird mit dem „ERP-Excellence 2017“-Zertifikat ausgezeichnet.

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WHU: Der Weg in die Digitalisierung ist noch weit

Die Unternehmen in Deutschland sind noch kaum über die Anfangsphase der Digitalisierung hinausgekommen. Zu diesem Ergebnis kommen die WHU-Professoren Dr. Utz Schäffer und Dr. Jürgen Weber in ihrer Pulse Check Studie, zu der vor allem Unternehmen befragt wurden, die wegen des Drucks des Kapitalmarkts zu der Speerspitze der Entwicklung zählen müssten. nur ein Fünftel der Unternehmen nach eigenen Angaben über eine klare und kohärente unternehmensweite Digitalisierungsstrategie verfügt. Eine solche ist aber die unverzichtbare Basis dafür, die Chancen der Digitalisierung konsequent zu nutzen. Nur etwas mehr als ein Drittel der Unternehmen ist auch davon überzeugt, derzeit ausreichend in die Digitalisierung zu investieren. Damit fehlt die Voraussetzung dafür, hinreichend schnell voranzukommen. Auch von der Datenbasis her gibt es erhebliche Schwächen: Nur knapp 30 Prozent der Unternehmen gab an, eine hohe Datenqualität zu besitzen, gar nur 17 Prozent verfügen über harmonisierte IT-Systeme. Hoffnung gibt der Befund, dass schon in fast der Hälfte der Unternehmen die Stelle eines Chief Digital Officers eingerichtet wurde, der die Anstrengungen zur Digitalisierung koordinieren und bündeln soll. Schlechter sieht es auf der Seite der instrumentellen Fähigkeiten aus. Nur circa jedes siebte Unternehmen hat einen zentralisierten organisatorischen Ansatz für das Thema Data Science realisiert.



ERP wird mobil

Mobile Anwendungen – oder Apps – haben immer noch den Ruch, nur für einfache Funktionen zu taugen. Doch ERP-Systeme werden immer umfassender auch für die mobile Nutzung umgerüstet. Während Anwender dabei aber lange Zeit lediglich versuchten, die bestehenden ERP-Sichten für das Smartphone oder Tablet anzupassen, zeichnet sich jetzt ein Umdenken ab: dabei sollen mobile Lösungen eine intuitive Benutzeroberfläche auch für komplexe ERP-Zusammenhänge anbieten. Umgekehrt können Daten von mobilen Endgeräten viel schneller und näher am Geschehen erfasst werden als am klassischen ERP-Arbeitsplatz. Damit entsteht ein genaueres Abbild des Unternehmens durch Datenerfassung in Echtzeit. Und schließlich verhelfen kundenindividuell angepasste APIs den bestehenden ERP-Systemen zu neuen Funktionen, die dann vor allem mobil aus der Cloud zur Verfügung gestellt werden: Spracherkennung, Predicitive Analytics und künstliche Intelligenz sind dabei die Treiber.



Die Cloud verändert die ERP-Landschaft

Cloud Computing verändert die Einsatzmöglichkeiten von Unternehmenslösungen wie ERP oder CRM. Dabei sind es vor allem hybride Lösungen aus klassischer Software am Firmenstandort On-Premises) und zusätzlichen Services, die aus der Cloud ergänzt werden, die zu einer agilen Weiterentwicklung der Anwendungslandschaft führen. So sind es vor allem Funktionen für das Kundenmanagement (CRM), Analysen für Vertrieb und Controlling (Big Data), Lösungen der künstlichen Intelligenz (KI) zum Beispiel für vorbeugende Wartung oder Spracherkennung sowie Lösungen für das Internet der Dinge, die als Services die klassische Unternehmenslösung ergänzen. Dabei nimmt das Tempo des Hybridausbaus weiter zu, berichten die Marktbeobachter von Forrester Research in ihrer aktuellen Studie.



ERP-Highlight des Jahres: Die Besten der Besten

Zum zehnten Mal bündelt das Center for Enterprise Research an der Universität Potsdam zusammen mit dem Berliner GITO-Verlag das Know-how rund um Enterprise Resource Planning im ERP-Kongress. Begleitet wird der Kongress, der am 17. und 18. Oktober im Sheraton Airport Hotel & Conference Center in Frankfurt stattfindet, in diesem Jahr erstmals durch eine exklusive ERP-Fachmesse. Dort stellen ausschließlich Anbieter von ERP-Systemen aus, die in den vergangenen Jahren für den begehrten Preis „ERP-System des Jahres“ nominiert waren. Für Entscheider in Unternehmen, die über Neueinführung oder Weiterentwicklung ihrer Unternehmenssoftware nachdenken, bietet sich damit die optimale Gelegenheit, alle relevanten Anbieter auf engstem Raum zu sehen und zu vergleichen.

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GFOS ist neuer Partner im Forschungsprojekt „Industrie 4.0 profitabel“

Das Forschungsprojekt „Industrie 4.0 profitabel“ durchgeführt durch das IPRI Institut und Frauenhofer IPA, bei dem sich die GFOS mbH nun als Praxispartner beteiligt, entwickelt eine Methodik, die die Wirtschaftlichkeit von Investitionen in Cyber-Physische Systeme bewerten soll. Das Frauenhofer IPA ist das drittgrößte Institut der Frauenhofer-Gesellschaft mit Sitz in Stuttgart und treibt die Vernetzung von Wissenschaft und Praxis voran. Aufgabe des gemeinnützigen IPRI Instituts ist die Durchführung öffentlich geförderter Forschungsprojekte mit Praxispartnern.
Das Projekt sieht CPS-Technologien als Kern von Industrie 4.0. Bisher gibt es laut Projektgruppe kein ganzheitliches Verfahren um Investitionen in Cyber-Physische Systeme transparent bewerten zu können. Daher soll durch das Projekt ein ganzheitliches Verfahren entwickelt werden, welches die Berechnung der Lebenszykluskosten und Performancequantifizierung ermöglicht und so dem Anwender bei der Suche nach einem geeigneten Cyber-Physischen System unterstützt.
GFOS Gesellschaft für Organisationsberatung und Softwareentwicklung mbH
www.gfos.com



Sven Mahn IT eröffnet Onlineshop für SMIT TestKit for Microsoft Dynamics AX

Mit dem SMIT TestKit Shop vereinfacht die Sven Mahn IT GmbH & Co. KG den Zugang zum Produkt zur Testoptimierung und Qualitätssicherung der ERP-Lösung Microsoft Dynamics AX. Die neue Online-Plattform bietet einen Überblick über alle angebotenen Testfälle zum Überprüfen von Dynamics-AX-Prozessen. Kunden können diese unverbindlich ansehen, bequem auswählen und direkt herunterladen.
Das SMIT TestKit for Microsoft Dynamics AX ist eine komplette Sammlung von logischen Testfällen für die Standardprozesse in Dynamics AX. Es bildet die Grundlage für die Testphase von Implementierungsprojekten. Die Nutzung des SMIT TestKits ermöglicht Unternehmen, den Personal- und Zeitaufwand für das Testing erheblich zu verringern. Außerdem gewährleisten sie so eine frühzeitige und kontinuierliche Qualitätssicherung sowie hochwertigste, zuverlässige Tests.
Sven Mahn IT GmbH & Co. KG
www.svenmahn.de



SAP startet Aktienrückkauf

Mit einem Volumen von rund 500 Millionen Euro will SAP die gute Finanzlage nutzen, um im großen Stil eigene Aktien zurückzukaufen. Nach gestiegenen Umsätzen im zweiten Quartal, die durch eine anhaltend hohe Nachfrage nach S4/Hana stimuliert wurden, hat das DAX-Unternehmen seine Umsatzprognose um 100 Millionen Euro auf 23,3 bis 23,7 Milliarden Euro angehoben. Die Prognose für das operative Ergebnis blieb jedoch bei 6,8 bis 7 Milliarden Euro unverändert. Dabei stieg der Umsatz mit Cloud-Angeboten um rund 27 Prozent auf 932 Millionen Euro – etwas weniger als von den Analysten erwartet.



11 Millionen Angriffe auf deutsche Server

Nach Analysen des finnischen Spezialisten für Cyber-Security, F-Secure, wurden im ersten Halbjahr 2017 rund 11 Millionen Hackerangriffe auf Server von Unternehmen in Deutschland gefahren. Die Zahl ist ein Näherungswert, da viele Attacken entweder unbemerkt bleiben oder aber von den Betroffenen aus Imagegründen verschwiegen werden. F-Secure ermittelt das Ausmaßund die Herkunft von Cyberattacken durch sogenannte „Honigtöpfe“: dabei ziehen vermeintlich ungesicherte Server wegen der mangelhaften Sicherung automatisierte Attacken von Cyberkriminellen auf sich, die dann protokolliert und ausgewertet werden. Danach kommen 90 Prozent der Attacken aus drei Ländern – Russland, Deutschland und den USA. Allerdings kann hier nur die letzte verfügbare IP-Adresse ermittelt werden, so dass der möglicherweise wahre Ursprung der Attacken verschleiert bleibt.



Vom CFO zum CDO

Wer in der Buchhaltung und im Controlling die Werkzeuge der Digitalisierung konsequent einsetzt, wird zum entscheidenden Weichensteller in der Führungsriege eines Unternehmens. Big Data-Analysen Predictive Analytics-Tools etwa könnten via Big-Data-Auswertungen eine Vorhersage zu Kundenbestellungen liefern und dabei helfen, ein Unternehmen über Key Performance Indikatoren in Echtzeit zu steuern. Zu dieser Erkenntnis kommt das Beratungsunternehmen Accenture in seiner aktuellen Strategy-Studie. Danach können 60 bis 60 Prozent der im Finanzwesen anfallenden Aufgaben automatisiert werden und statt periodischen Erkenntnissen kontinuierliche Informationen über den Zustand des Unternehmens und seiner Geschäftsprozesse liefern. Für eine Digitalstrategie im Finanzwesen braucht es neben der Technologie aber auch Investitionen in Personal und Strukturen: So werden einerseits traditionelle ERP-Systeme durch Cloud-basierte Analytics-Werkzeuge erweitert, während andererseits Routineaufgaben automatisiert werden und die freien Kapazitäten für kreative Aufgaben – etwa bei der Konzeption und Kalkulation neuer Produkte und Dienstleistungen – eingesetzt werden können. Damit entwickelt sich auch das Personalprofil – vom Chief Finance Officer zum Chief Digital Officer (CDO)
www.accenture.com



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