ERP-Auswahl

Geschliffene Prozesse mit höchster Präzision

Lesedauer: 5 Minuten

17. Oktober 2022

Geschliffene Prozesse mit höchster Präzision
© SMS Maschinenbau GmbH

Bereits 1995 erkannten die Gründer der SMS Maschinenbau GmbH den vielerorts wachsenden Bedarf an elektronischer Steuerungstechnik für Werkzeugmaschinen. Diesen Trend griffen sie auf und machten das junge Unternehmen zu einem der Vorreiter für die Nachrüstung älterer mechanischer Gewindeschleifmaschinen mit moderner CNC-Technik. Infolge der positiven Unternehmensentwicklung sahen die Verantwortlichen die Notwendigkeit für die Implementierung einer ersten übergreifenden Geschäftssoftware. Allerdings stieß das Unternehmen bei der angestrebten Komplettintegration ab einem gewissen Zeitpunkt an Grenzen, weshalb die unternehmensweite Prozesssteuerung 2020 auf neue Füße gestellt wurde. Zum Einsatz kommt seitdem die Multiprojektmanagement-Software ams.erp, die explizit auf die Belange der Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigung zugeschnitten ist. 

Die generelle Kernanforderung an die neue Business-Software war dieselbe wie an die erste. Das Ziel war die komplette und zentrale Abbildung sämtlicher Geschäftsprozesse des Albstädter Maschinenbauers rund um Termin- und Kapazitätsplanung, Arbeitszeiterfassung und Materialwirtschaft. 

Mindestens ebenso entscheidend wie die Durchgängigkeit der Software war für den ERP-Verantwortlichen zudem ihr Fokus auf die besonderen Anforderungen der Losgröße 1+. Das Produktspektrum der Schwaben reicht von hochflexiblen Universal-Gewindeschleifmaschinen bis hin zu voll automatisierten Einzweck-Gewindeschleifmaschinen für die Massenproduktion. Zusätzlich gehören auch Hinterschliffmess-, Profilier- sowie Hinterdrehmaschinen zum Produktprogramm. Dabei besitzen die Maschinen einiger Produktlinien einen jeweils identischen Aufbau, während es sich bei vielen anderen Maschinentypen in der Regel um Unikate handelt, wie Andreas Stolzenburg berichtet. ERP-seitig anspruchsvoll wird die Ausgangssituation zudem dadurch, dass es aufgrund der individuellen Belange der Maschinenabnehmer immer wieder erforderlich ist, Teile oder Baugruppen auch in späten Stadien der laufenden Fertigung noch austauschen zu können. „An dieser Stelle müssen wir material- und versorgungsseitig extrem flexibel sein. Diese Flexibilität konnte uns im Grunde kein anderer Anbieter außer ams zusagen.“

Wachsende Stückliste als ein entscheidendes Kriterium

Wie in der Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigung üblich, ist auch bei SMS Maschinenbau die letztliche Ausprägung des zu fertigenden Produkts zum Zeitpunkt der Auftragserteilung in der Regel nicht bekannt. Dies hat zur Folge, dass wichtige Wertschöpfungsprozesse wie Konstruktion, Beschaffung und Produktion zeitlich parallel zueinander stattfinden müssen, um die Finanzierung der Aufträge zu sichern und um marktfähige Lieferzeiten zu erreichen.

Als dynamische Produktstruktur, die sich analog zum Projektfortschritt mitentwickelt, ermöglicht es die wachsende Stückliste, die Beschaffungs- und Fertigungsabläufe bereits zu starten, während die Konstruktion noch in vollem Gange ist. Versionssicher werden alle Änderungen abgebildet, die sich aus der fortlaufenden Konstruktionsarbeit ergeben. Da ams.erp die auftragsbezogenen ERP-Buchungen direkt mit der Auftragsstückliste verknüpft, steht allen Beteiligten jederzeit der aktuellste Projektstand zur Verfügung. Ohne Zeitverzug erfahren die Projektbeteiligten in Fertigung, Beschaffung und Montage, welche Arbeiten bereits ausgeführt wurden und welche weiterführenden Arbeitsschritte zu welchem Zeitpunkt anstehen. 

Flexibler Umgang mit Artikeln

Ein weiterer Vorteil des Zuschnitts der ERP-Software auf die Losgröße 1+ ergibt sich aus dem unkomplizierten Umgang mit Artikeln. ams.erp erlaubt es, Sonderteile auch ohne Artikelnummern als sogenannte O-Teile durch den gesamten Auftrag zu führen, wodurch sich die Pflege des Artikelstamms auf die tatsächlich wiederverwendeten Teile beschränkt. 

Mit Blick auf das gesamte Unternehmen sorgt ams.erp für höhere Prozesseffizienz und mehr Kostentransparenz. Es beginnt damit, dass das System angenommene Angebote automatisch in Aufträge wandelt, wodurch die Auftragsabwicklung unverzüglich beginnen kann. Die Mitarbeiter in der Arbeitsvorbereitung, im Einkauf, der Fertigung und der Materialwirtschaft können sich so über den Projektfortschritt und über die in ihren jeweiligen Bereichen anstehenden Aufgaben informieren. Zudem liefert die Funktionalität der mitlaufenden Kalkulation stets in Echtzeit präzise Informationen darüber, in welche Richtung sich die Projektkosten entwickeln – unter Berücksichtigung aller Budget- und Solldaten. 

Fundiertere Entscheidungen

Auch bei der Kapazitäts- und Terminplanung kommt ams.erp zum Einsatz. Genutzt wird die Grobplanung des Systems. Dabei wird pro Maschinentyp immer das grobe Gerüst in einem Terminplan erstellt, der dann über die Stücklisten pro Baugruppe gefüllt und verknüpft wird. Im Rahmen der Betriebsauftragsbesprechung werden die vorhandenen Kapazitäten dann bewertet und es wird eruiert, in welchem Zeitkorridor ein konkreter Auftrag platziert werden kann. Passt der Termin, wird der Auftrag verbindlich eingeplant. Etwaige Terminverschiebungen werden direkt über die Grafik des Kapazitäten-Pools eingespielt. 

Produktkonfigurator erhöht die Sicherheit bei der Angebotserstellung

Um künftig noch effizienter arbeiten zu können, wird der ams-interne Produktkonfigurator verstärkt zum Einsatz kommen. Aufgrund der individuellen Kundenvorgaben begannen die Konstrukteure oftmals ohne exakte Kenntnis über das verkaufte Produkt zu zeichnen. Dieses Prozedere soll abgestellt werden, um die Sicherheit im Vertrieb und der Konstruktion zu erhöhen. Die Formel lautet: Kann eine Maschine nicht über den Produktkonfigurator zusammengestellt werden, sollte der Vertrieb zuerst die Machbarkeit mit der Konstruktion abklären. Damit fungiert der Produktkonfigurator als ein Kontrollorgan zur Plausibilitätsprüfung. Umgekehrt gilt, dass wenn sich eine Maschine über den Produktkonfigurator verkaufen lässt, damit relativ fixe Liefertermine genannt werden können. „Über den Konfigurator“, so Andreas Stolzenburg, „wollen wir die Vertriebler in die Lage versetzen, die Maschinen auf Knopfdruck verkaufen zu können. Weil auch die Stückliste dann bereits dahintersteht, können wir in allen Abteilungen früher loslegen.“ Der IT-Leiter geht davon aus, dass abhängig von der jeweiligen Baureihe zwischen 50 und 100 Prozent aller Maschinen über den Produktkonfigurator abbildbar sind. 

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Ein Unternehmen der ams.Group
Rathausstraße 1 
D-41564 Kaarst
T +49 2131 40669 0

www.ams-erp.com

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