ERP-Betrieb

Die sichere Cloud-Migration

Lesedauer: 3 Minuten

07. Juli 2015 von Ralf Nitzgen

Die sichere Cloud-Migration

Um Prozesse im Unternehmen flexibel zu halten, ist der Schritt in die webbasierte Applikationsbereitstellung oft eine große Chance kostenoptimiert vorzugehen. Die richtige Migrationsstrategie erfordert im Vorfeld einige Grundüberlegungen, angefangen von der eigenen Vision, gesteckten Zielen und einem Umsetzungsteam bis hin zum Eskalationsmanagement. Das Sicherheitskonzept muss dabei vom Dienstleister mitgebracht werden. Laut einer repräsentativen Studie der BitKom, dem Verband der IT- und Telekommunikationsbranche, nutzen fast die Hälfte der mittelständischen Unternehmen Services aus der Cloud. Die Vorteile überzeugen: flexiblere IT-Leistungen zu geringeren Kosten. Cloud-basierte ERP-Systeme
Nicht jeder Neuankömmling in der Cloud nutzt dabei gleich ein komplettes Warenwirtschaftssystem aus dem Web. Doch liegen hier die Vorteile am eindeutigsten auf der Hand. Denn mit dem orts- und zeitunabhängigen Zugriff über beliebige Endgeräte wie Laptop, Tablet oder Smartphone haben Mitarbeiter ihre Verkaufs- und Einkaufszahlen, Lagerbestände sowie Kundendaten nicht nur schnell zur Hand sondern das „Büro in der Hosentasche“. Die App auf dem Handy ermöglicht neben Zugriff auf Zahlen auch eine direkte telefonische Anwahl der Kontakte, auch der Besuchsbericht ist schnell geschrieben und mit dem ERP-System zentral abgeglichen.

Projektarbeit in der Collaborative Cloud
Der Datenaustausch großer Dateien über E-Mail ist in der Praxis oftmals umständlich, einfaches Filesharing dagegen über verschiedenste Dienste im Internet leicht einzurichten. Gern werden solche Dienste bei Projektarbeiten von Teams genutzt, die an verschiedenen Standorten oder sogar in unterschiedlichen Zeitzonen an gemeinsamen Dokumenten arbeiten. Termindruck, fehlende technische Möglichkeiten oder Unwissenheit – plötzlich landen sensible Projektdaten auf freien Speicherdiensten im Internet. So können zwar die projektbeteiligten Ingenieure, Kundenberater, Controller und Konstrukteure auf der ganzen Welt schnell und einfach auf die Produktionspläne zugreifen – die Konkurrenz allerdings auch und das mit überschaubaren Mitteln. Eine Collaborative Cloud bietet dagegen wesentlich mehr als „lediglich“ ein Austausch diverser Dokumente. Die Palette reicht vom Speicherplatz über Web- und Videokonferenzen, Instant Messaging, Team Collaboration bis hin zu komplexen Enterprise-Social- Lösungen.

Daten in die Cloud zu legen und lediglich hin- und herzuschieben, sei eine eher triviale Anforderung an die Collaborative Cloud, so Ralf Nitzgen, Geschäftsführer der Allgeier IT Solutions. „Grundlegender sind die Bedürfnisse der Anwender, wenn man sie auf einer abstrakteren Ebene betrachtet. Die Enthüllungen um Prism und der NSA-Affäre haben es noch mal besonders deutlich hervorgehoben. Es reicht nicht, dass wir Daten irgendwo ablegen und einfach zur Verfügung stellen. Wesentlich sind die sichere Datenspeicherung und -nutzung. Das sind Kernanforderungen an die Collaboration Cloud.“

Die Welt nach Prism ist nicht neu
Bedenken über Datensicherheit und Datenschutz beim Einsatz von Cloud-Services rücken durch die Enthüllungen von Edward Snowden und der NSA-Datenaffäre nun immer stärker ins Visier der Anwender. Die Lösung für Verschlüsselung und Signatur – JULIA MailOffice – wird u.a. als zentrale E-Mail-Komponente in der gesamten virtuellen Poststelle des Bundes eingesetzt. So etwa auch beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie. Ralf Nitzgen meint: „Letztendlich ist die Gesamtsituation nicht grundsätzlich neu. Gleichwohl stellen diese Spähprogramme für die hiesige Wirtschaft eine ernsthafte Bedrohung dar. Unternehmen sind daher spätestens heute gefordert, für sich diese Situation neu zu beurteilen und geeignete Sicherheitsmaßnahmen zu treffen.“ Er gehe davon aus, dass die Bereitstellung sicherer Dienste und Daten innerhalb der Cloud ein vorherrschendes Thema in der nächsten Zeit sein wird.

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