ERP-Technologie

Mobile Business Intelligence

Lesedauer: 3 Minuten

09. April 2014 von Christian Fuchs, Sascha Alexander und Tobias Riedner

Mobile Business Intelligence

Auch Business-Anwendungen sollen künftig von überall aus via Tablets und Smartphones verfügbar sein. Das Management und die Fachbereiche wollen neben Standardberichten auch Dashboards und Analyse- und Kollaborationsfunktionen auf ihren mobilen Clients nutzen. Doch die Umsetzung mobiler Lösungen stellt Unternehmen vor Herausforderungen. Bild 1:Umsetzung von Mobile-BI-Projekten [1].
Die mobile Nutzung von Informationstechnologien schreitet rasant voran. Viele Endbenutzer haben sich an mobile Endgeräte im Alltag gewöhnt und möchten sie nun auch im beruflichen Alltag einsetzen. Allerdings fehlt oftmals der klare geschäftliche Mehrwert, der entsprechende Investitionen in eine mobile Infrastruktur rechtfertigt. Ein guter Ansatz sind Business Intelligence Anwendungen, da Führungskräfte, Vertrieb oder technischer Außendienst oft unterwegs auf eine Versorgung mit Geschäftsinformationen angewiesen sind bzw. Daten erfassen müssen. Anwenderunternehmen erhoffen sich entsprechend von Mobile Business Intelligence (MBI) eine breitere, ortsunabhängige Nutzung von Geschäftsinformationen innerhalb der Organisation. Mobile Geräte sind stets zur Hand, immer verfügbar, immer aktiv, auf den Nutzer angepasst (Apps) und eröffnen neue Anwendungsszenarien, so die allgemeine Wahrnehmung in Unternehmen.

Trends im Mobile Business Intelligencecheck

Unter den in den letzten Jahren implementierten MBI-Lösungen dominieren laut eigener Untersuchungen solche für Reporting und zur Anzeige von Dashboards. Vor allem Letztere sieht das Management gern auf seinem iPad. Vorreiter unter den Fachabteilungen ist der Vertrieb. Nach Branchen betrachtet sind weltweit IT-Dienstleistungen, Produktion, Luft- und Raumfahrt sowie der Einzelhandel am stärksten unter den Nutzern von MBI vertreten. Aber auch die Rohstoff- und Unterhaltungsbranche bekunden großes Interesse. Zugleich ist zu beobachten, dass sich in ersten Unternehmen mit der Praxis und Erfahrung die Nutzung von MBI-Anwendungen tendenziell verändert: vom reinen Inhaltskonsum hin zur Wissensgenerierung sowie personifizierte Auswertungen bzw. Dashboards. Erste MBI-Angebote im Markt folgen diesem Trend bereits und warten mit entsprechenden Analyse- und Manipulations- bzw. Eingabemöglichkeiten für Daten auf. Interessant könnten in der Zukunft auch virtuelle Arbeitsräume für die Onlineabstimmung von Inhalten werden sowie allgemein die Nutzung erweiterter Kommunikationsmöglichkeiten wie Kommentarfunktionen und Workflows. Solche Features können mit der Anwendung integriert sein oder durch Kommunikation mit der auf dem Endgerät, wie beispielsweise das Versenden von Kommentaren per E-Mail, oder die im Unternehmen vorhandene Kommunikationssoftware, beispielsweise Microsoft SharePoint, verknüpft werden.

Hindernisse in MBI-Projekten

Allerdings werden die erhofften Vorteile einer mobilen Business-Anwendung nur dann eintreffen, wenn diese im Rahmen einer definierten Mobile-Strategie mit einem nachvollziehbarem Business Case eingeführt wurde. Das bedeutet, dass MBI-Lösungen immer einen Mehrwert liefern müssen.

Die Umsetzung einer ‚Read-only‘-Applikation, wie sie viele Unternehmen zunächst implementieren, ist daher sicher ein erster Schritt, jedoch bietet MBI wesentlich mehr Anwendungsformen. Diese Erkenntnis verbreitet sich und hat manches ambitioniert geplante Projekt merkbar gebremst oder gar verhindert. Laut der jährlichen Anwenderbefragung (Bild 1), ist auffällig, dass viele kurzfristig geplante Projekte nicht produktiv waren. Auch scheinen Anwender insgesamt eher vorausschauender und vorsichtiger zu planen. Dennoch beabsichtigen 50% der Befragten eine Umsetzung von MBI-Lösungen, nur 35% sehen keinen Bedarf [1].
Nachfolgend einige typische Hindernisse bei der Planung und Einführung mobiler Clients, die Unternehmen frühzeitig beseitigen müssen.

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