Stammdaten in Schwung bringen

Holger Behrens

ERP-Stammdaten sind das Rückgrat logistischer Planungsprozesse in unserer Industrie. In Zeiten zunehmender Digitalisierung wird aber auch deutlich: Die Qualität dieser Daten wird selten beachtet und häufig überschätzt. Das zeigt sich sowohl in der täglichen Praxis, wenn Anwender digital auf Daten zugreifen und dabei Fehler entstehen, als auch beim Austausch von Daten zwischen verschiedenen Lösungen oder beim Wechsel von einem auf ein anderes System. Mangelnde Datenhygiene führt außerdem dazu, dass das tatsächliche Leistungspotential einer Software kaum richtig genutzt werden kann.

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Category Management mit ERP-Systemen

Norbert Gronau

Für Handelsunternehmen ist die Verwaltung und Pflege des kategorisierten Warenbestands eine der wichtigsten Aufgaben. Angesichts des zunehmenden Drucks durch Mehrkanalstrategien, zunehmender Verhandlungsmacht der Kunden und erodierender Margen im Geschäft mit Markenartikeln sind mehrdimensionale Anstrengungen erforderlich, um profitabel zu bleiben. Dieser Beitrag skizziert zunächst Ausgangssituation, Problemlösungsansätze und erzielte Resultate bei einem Elektronikunternehmen, bevor auf die Rolle des ERP-Systems im Category Management eingegangen wird.

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ERP-Anpassung an demografische Entwicklungen

Michael Krutzke und Sandy Eggert

Der demografische Wandel ist durch einen starken Rückgang der Geburtenrate bei gleichzeitig höherer Lebenserwartung gekennzeichnet. Im Zuge dieser Entwicklung wird sich die Anzahl der Beschäftigten über 55 Jahre in den kommenden Jahren verdoppeln [1]. Diese Entwicklung hat auch Effekte auf die Systemlandschaft von Unternehmen. In diesem Beitrag werden die Auswirkungen auf die Anforderungen von ERP-Systemen fokussiert.

 

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Interview

Safe Harbor und Privacy Shield

Andreas Gauger im Interview zu den Inhalten des neuen Abkommens

Im Oktober erklärte der Europäische Gerichtshof das Safe-Habor-Abkommen zwischen der EU und den USA für ungültig. Mit diesem Urteil fehlt nun dem transatlantischen Austausch personenbezogener Daten die Rechtsgrundlage. Gegenwärtig haben sich die Verhandlungspartner auf ein Nachfolgeabkommen mit dem Namen „EU US Privacy Shield“ geeinigt, welches jedoch vom ersten Tag an auf heftige Kritik gestoßen ist. Im folgenden Interview erläutert Andreas Gauger Details und Hintergründe zum Nachfolgeabkommen Privacy Shield.

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Self-Service Business Intelligence
Nutzen durch datengetriebenes Marketing

Michael Märtin

Erfolgreiche Unternehmensführung basiert auf korrekten Entscheidungen. Mittlerweile setzen viele Unternehmen Business Intelligence-Systeme (BI) ein, um auf Grundlage von Daten fundierte Erkenntnisse gewinnen zu können. Das versetzt sie in die Lage, auf Geschäftsanforderungen schnell und adäquat zu reagieren. Business Intelligence hat auch in Marketingabteilungen Einzug gehalten, die ebenfalls datengetrieben arbeiten – wobei sie jedoch schnell an Grenzen stoßen. Herkömmliche BI-Lösungen sind für eine Fachabteilung, die auf schnelles, dynamisches und komplexes Käuferverhalten reagieren muss, oftmals zu schwerfällig und ineffizient.

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Automatisierte Vorhersagetechnik
Ein Big Data Case

Marco Pospiech

Big Data impliziert eine gesteigerte Verfügbarkeit von strukturierten und unstrukturierten Daten zur zweckgerichteten Verarbeitung [1]. Ein mögliches Szenario ist die automatische Preisvorhersage anhand von unterschiedlichen Datenquellen. Wenige Ansätze berücksichtigen Nachrichten und noch weniger eine gemeinsame Auswertung mit geschäftsspezifischen Einflussfaktoren in Echtzeit. Informationsüberflutungen und unvollständige Analysen sind mögliche Folgen. Dieser Beitrag erarbeitet eine automatische Vorhersagemethode. Verknüpft mit damaligen Kursverlauf und marktspezifischen Einflussfaktoren entstehen Hinweise auf den zukünftigen Kursverlauf. Clustertechniken adressieren den enormen Suchaufwand. Leistungsfähigkeit und Nützlichkeit der Methode sind Gegenstand der Evaluierung.

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Erfolgreiche Internationalisierung mit ERP

Karl Tröger und Ulrike Fuchs

Immer mehr deutsche Industrieunternehmen drängen auf ausländische Märkte. Das betrifft nicht nur Großkonzerne, sondern zunehmend auch den deutschen Mittelstand. Ohne ein geeignetes ERP-System ist dieser Schritt für viele Betriebe undenkbar. Darauf haben sich ERP-Anbieter eingestellt und rüsten sich nun selbst für eine aktive Internationaliserung ihrer Geschäfte.

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Individuell bestimmbare KPIs im Incident Management
Schwachstellen- und Stärkenidentifizierung durch Aggregation von KPIs

Volkan Gizli und Jorge Marx Gómez

In einer durch die Globalisierung und zahlreiche Unternehmensübernahmen geprägten Informationsinfrastruktur von Großkonzernen steigt zunehmend die Komplexität der IT-Service Landschaften und somit die Übersicht der damit verbundenen Applikationen. Mit diesem Hintergrund wird das Ziel verfolgt, eine Transparenz im Bereich des Application Service Managements (ASM) zu schaffen, realisierbar bspw. durch die Entwicklung eines Dashboardsystems mittels Implementierung von Kennzahlen aus ITIL. Dadurch lassen sich IT-Services kontrollieren, um kritische Situationen einfacher und schneller zu erkennen, die dementsprechend nachhaltig gesteuert werden können.

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Best Practice

Modernisierung von ERP-Systemen
Chance für digitale Geschäftsprozesse im Mittelstand

Maximilian Röglinger, Nils Urbach, Carletta Heinz, Dagmara Borowski, Thomas Sachs, Rebecca Trick und Louis Püschel

Die Digitalisierung beeinflusst bestehende Geschäftsmodelle, verändert die Ansprüche der Kunden und zwingt Unternehmen dazu, ihre Organisation und Prozesse anzupassen, um dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben. In diesem Kontext führte die Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT mit dem Glasflakon-Hersteller HEINZ-GLAS ein ERP-Auswahl- und Organisationsgestaltungsprojekt durch.

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Internationalisierung des Unternehmens mit ERP-Systemen

Norbert Gronau

Der Aufbau ausländischer Fertigungsstandorte ist mit hohen Investitionen verbunden. Zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit dieser Auslandsstandorte muss sich die ERP-Struktur an die jeweilige Situation im entsprechenden Land oder der entsprechenden Kontinentalregion anpassen können. Die Potsdam Consulting Group hat in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universität Potsdam ein Verfahren für die Internationalisierung von ERP-Systemen entwickelt. Dabei wird, ausgehend von einer effizienten Analyse vorhandener ERP-Strukturen, im internationalen Anwendungsumfeld ein Zielmodell für die Aufteilung des ERP-Aufgabenumfangs ermittelt und gemäß den unternehmensindividuellen Anforderungen umgesetzt werden kann. Dabei werden die individuellen Wettbewerbsvorteile der jeweiligen Unternehmen berücksichtigt werden, um eine der jeweiligen Marktposition entsprechende und wirtschaftliche internationale ERP-Nutzung zu erreichen.

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