Standardisierung von IT-Projekten 
Neue Ansätze für Service-Engineering Konzepte

 

Stefan Rosenträger, Robert Heininger, Thomas Städter

Software muss flexibel an Kundenanforderungen angepasst werden. Dabei ist ein hoher Standardisierungsgrad erforderlich, um Software in IT-Architekturen und Geschäftsmodelle integrieren zu können. Aktuell fehlt es an kohärenten Sets von Prozess-Prinzipien in der Standardisierung von Software-Produkten. In diesem Beitrag wird ein Lösungsmodell vorgeschlagen, das Geschäftsprozess- und IT-Sicht innerhalb der Softwareentwicklung vereint und damit einen Beitrag zur Prozessoptimierung im Projektmanagement leistet.

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IT-Sicherheit in Deutschland

Thomas Lapp

Die Datenschutzgrundverordnung der EU setzt Firmen stark unter Druck. Um den aktuellen Stand der Sicherheitsbestrebungen von Unternehmen zu erheben, führte die Nationale Initiative für Informations- und Internetsicherheit e.V. (NIFIS) eine Studie zu IT-Sicherheit und Datenschutz durch. Darin befragt wurden 100 Fach- und Führungskräfte im Umfeld der IT-Sicherheitsmesse it-sa in Nürnberg.

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Change Requests in ERP-Projekten

Achim Detering

Während der Projektlaufzeit entstehen häufig neue Anforderungen oder Änderungen seitens der Kunden. Problematisch ist es dann jedoch, Zeit- und Budgetvorgaben einzuhalten. Wichtig ist hierbei ein richtiger Umgang mit Änderungsanfragen. Wie ein professionelles Erwartungsmanagement funktioniert und zum erfolgreichen Abschluss von ERP-Projekten führt, beinhaltet der folgende Beitrag.

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Individuell bestimmbare KPIs im Incident Management
Schwachstellen- und Stärkenidentifizierung

Volkan Gizli und Jorge Marx Gómez

In einer durch die Globalisierung sowie durch zahlreiche Unternehmensübernahmen geprägten Informationsinfrastruktur von Großkonzernen steigt zunehmend die Komplexität der IT-Service Landschaften und somit die Übersicht der damit verbundenen Applikationen. Mit diesem Hintergrund wird das Ziel verfolgt, eine Transparenz im Bereich des Application Service Managements (ASM) zu schaffen. Dieses ist z. B. durch die Entwicklung eines Dashboardsytems mittels Implementierung von Kennzahlen aus ITIL zu realisieren. Dadurch lassen sich IT-Services kontrollieren, um kritische Situationen einfacher und schneller zu erkennen, die dementsprechend nachhaltig gesteuert werden können. Mit diesem Problem beschäftigte sich die Forschungskooperation Dynamic IT Supplier Management mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und einem Unternehmen aus der Automotivbranche, in dem sie ein Dashboardsystem entwickelte, was in einem vorigen Beitrag der Ausgabe vom ERP Management aufgezeigt wurde und in diesem einer Erweiterung dessen folgt [1].

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Wirtschaftliche Potenziale von Business Analytics
Ergebnisse einer explorativen Studie

Nadja Weber und Corinna Fohrholz

Die Potenziale und der Nutzen von Big Data werden seit geraumer Zeit aus unterschiedlichsten Perspektiven diskutiert. Der gemeinsame Tenor dieser Ausführungen ist, dass die Ausschöpfung von Big Data den Einsatz neuer Analyse- und Optimierungsmethoden erfordert. Diese werden unter dem Begriff Business Analytics zusammengefasst und ermöglichen Unternehmen, Fragestellungen wie „Warum ...“ oder „Was passiert, wenn ...“ nachzugehen. Darin liegen für Unternehmen wertvolle Gestaltungs-, Optimierungs- und Innovationspotenziale. Der vorliegende Beitrag gibt einen Einblick in die Ergebnisse einer Studie des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universität Potsdam. Diese untersucht die Nutzungspotenziale von Business Analytics.

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Gepostet am 25. Juli 2017

Digitalisierung ist nicht gleich Digitalisierung

Von Prof. Dr. Norbert Gronau, Center for Enterprise Research, Potsdam

Deutschland ist Weltmeister! Das gilt nicht nur im Fußball und galt lange im Export. Es gilt auch für die einträgliche Disziplin „Geschäftsprozessoptimierung“. Die kontinuierliche Verbesserung bestehender Geschäftsabläufe ist eine der großen Domänen des deutschen Mittelstands. Hierzulande zielen mehr Innovationen auf die Verbesserung der Prozesse als auf die Weiterentwicklung der Produkte. Das ist einerseits löblich, denn das permanente Schrauben an Geschäftsprozessen ist Garant für die Wettbewerbsfähigkeit vieler Mittelständler im internationalen Vergleich.

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Analytics und Operations
in betrieblichen Anwendungen

Dirk Schmalzried

Analytische Datenverarbeitung (OLAP) und transaktionsorientierte Datenverarbeitung (OLTP) unterscheiden sich bisher technisch und inhaltlich. Durch neue Technologien, wie das In-Memory-Computing, können beide Bereiche in künftigen betrieblichen Anwendungssystemen verwoben und dadurch betriebliche Prozesse transformiert werden. Der Artikel zeigt die nötigen Voraussetzungen und mögliche Wirkungen auf, wenn ERP und BI verschmelzen.

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Industrie 4.0 und ERP

Karl Kurbel

Je nach Wortführer verstecken sich hinter dem Schlagwort Industrie 4.0 (I4.0) Zukunftsvisionen, Utopien, Marktversprechen oder auch „harte“ Technologien. Demgegenüber wirkt der Begriff Enterprise Resource Planning (ERP) beinahe veraltet. ERP-Systeme sind in den meisten Unternehmen im Einsatz. Das heißt, unter ERP-Anwendern existiert eine gefestigte Vorstellung, wozu ein ERP-System dient. Angesichts der Kluft zwischen der Vision Industrie 4.0 und dem ERP-gestützten operativen Geschäft stellt sich die Frage, was der „normale“ ERP-Nutzer mit Industrie 4.0 zu tun hat. Mit anderen Worten: Was sind die Beziehungen zwischen I4.0 und ERP?

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Planungsprozesse in Wertschöpfungsketten

Einsatz von Advanced Planning Systemen durch eine daten-basierte Analyse der Planungsprozesse

 

Jan Reschke und Tobias Schröer

Advanced Planning Systeme sind ein Schlüsselelement, wenn es darum geht, das eigene Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen und aus Daten Mehrwert zu schaffen. Dennoch helfen isolierte Softwareprojekte nicht bei der digitalen Transformation. Sie müssen in übergeordnete Projekte zur Verbesserung der Planungsqualität eingebettet werden. Einen solchen Ansatz verfolgt das FIR mit der Adaption des 3PhasenKonzepts auf APS-Systeme.

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Geschäftsprozessmanagement, Teil 7:
Prozessmodell und Werkzeug

Norbert Gronau

Als Beispiel für die zahlreichen in der Praxis verfügbaren Methoden zur Modellerung von Geschäftsprozessen wird in dieser Folge die Sprache Process Modeling and Description Language PMDL vorgestellt, die an der Universität Potsdam als Variante der dort für wissensintensive Geschäftsprozesse intensiv genutzten Sprache KMDL entwickelt wurde. Für KMDL und PMDL steht mit dem Modellierungswerkzeug Modelangelo eine sehr effiziente Kombination von Modellierungsmethode und Modellierungswerkzeug. kostenlos zur Verfügung.

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