Digitale Transformation von Geschäftsmodellen
Ein praxisorientierter Ansatz für die erfolgreiche Gestaltung

Daniel Schallmo, Hochschule Ulm, Klaus Lang und Manfred Plechaty, Hochschule Neu-Ulm

Was haben Fahrzeughersteller wie Rosenbauer, Logistikunternehmen wie DB Schenker, Kompressorenhersteller wie Bauer, Aufzughersteller wie ThyssenKrupp und Hygieneartikelhersteller wie Hagleitner gemeinsam? Diese Unternehmen haben es verstanden, ihre Kunden in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten zu stellen, Kundenbedürfnisse aufzugreifen und Potenziale der Digitalisierung zu nutzen, um auf intelligentere und schnellere Art Leistungen für Kunden anzubieten. Diese Unternehmen haben es geschafft, den Weg der digitale Transformation ihres Geschäftsmodells strategisch und strukturiert anzugehen und aktiv zu gestalten. Dabei eröffnet die digitale Transformation neue Möglichkeiten der Vernetzung und Kooperation unterschiedlicher Akteure, die z. B. Daten austauschen und somit Prozesse anstoßen sowie neue Geschäftsmodelle ermöglichen. In diesem Zusammenhang spielt die digitale Transformation von Geschäftsmodellen eine besondere Rolle, da alle relevanten Geschäftsmodell-Elemente, statt nur eine Technologie, die digital transformiert werden können, berücksichtigt werden. Wichtig ist dabei, ob ein bestehender Geschäftsprozess digitalisiert oder ein neuer Geschäftsprozess geschaffen wird. Wie die digitale Transformation anhand von fünf Schritten und durch den Einsatz von einfachen Instrumenten erfolgen kann, ist Thema des vorliegenden Beitrags.

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Prozesskartographie - Visualisierung von ECM-Prozessen
Eine neuartige ECM-spezifische Modellierungsform

Sandy Eggert

Der Beitrag stellt eine neue Modellierungsmethode zur Abbildung von ECM-Prozessen vor und setzt diese Methode in direktem Vergleich zu weiteren Modellierungssprachen. Das Interesse um Enterprise Content Management (ECM) wächst nicht zuletzt durch die steigende Anzahl an Content (z.B. durch Wikis oder Blogs) stetig. ECM zielt insgesamt auf die einheitliche Bereitstellung und Verwaltung von (Unternehmens-) Informationen. Dazu gehören u.a. das Erstellen, Verwalten, Übertragen und Speichern von Dokumenten und Content. Kernaufgabe von ECM-Systemen ist die Integration aller Anwendungen und Prozesse eines Unternehmens, die der Verwaltung von Dokumenten und Content dienen. Typische Anwendungen sind bspw. Dokumentenmanagement-, Archiv-, Workflow- und Contentmanagementsysteme. Nicht zuletzt sind es die Prozesse, die für die effiziente Versorgung von Informationen und Dokumenten verantwortlich sind. ECM-Prozesse sind generell von einer aktiven Verwendung von Dokumenten geprägt. Daher steht innerhalb der Modellierung dieser Prozesse die Darstellung von Dokumenten und IT-Systemen, in denen die Dokumente verwaltet werden im Vordergrund.

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Das aktuelle Stichwort:
Enterprise Content Management

Sandy Eggert

Das unternehmerische Interesse und vor allem auch der Bedarf an Lösungen aus dem Bereich Enterprise Content Management (ECM), die verteilt vorliegende Informationen in die Geschäftsprozesse integrieren, steigen stetig. Ein Großteil der bei der Arbeit benötigten Informationen liegt in unstrukturierter Form (als E-Mails, Word-Dokumente, als Grafiken oder Multimediadateien) vor. Dies bedeutet hinsichtlich der Suche und dem Anfordern von Informationen einen vermeidbaren zusätzlichen Zeitaufwand für jeden einzelnen Mitarbeiter. ECM geht von dem Ansatz aus, alle Unternehmensinformationen auf einer einheitlichen Plattform zur internen und auch externen Nutzung bereitzustellen [1].

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