Im Oktober erklärte der Europäische Gerichtshof das Safe-Habor-Abkommen zwischen der EU und den USA für ungültig. Mit diesem Urteil fehlt nun dem transatlantischen Austausch personenbezogener Daten die Rechtsgrundlage. Gegenwärtig haben sich die Verhandlungspartner auf ein Nachfolgeabkommen mit dem Namen „EU US Privacy Shield“ geeinigt, welches jedoch vom ersten Tag an auf heftige Kritik gestoßen ist. Im folgenden Interview erläutert Andreas Gauger Details und Hintergründe zum Nachfolgeabkommen Privacy Shield. Spätestens seit letztem Oktober beschäftigen sich nahezu alle deutschen Unternehmen, die in einer Art Geschäftsbeziehung mit amerikanischen Unternehmen stehen, mit dem Safe-Harbor-Abkommen und dessen Nachfolger Privacy Shield. Haben die Entwicklungen der letzten Monate Ihrer Meinung nach etwas zu Verbesserungen im Datenschutz beigetragen? Ja und nein. Zunächst ist es ein großer Erfolg all derer, die sich um echten Datenschutz bemühen, dass das ...