Fertigung

In der Fertigung steht die gleichzeitige Optimierung von Kapazitäten, Material und Terminen im Vordergrund. Zusätzlich müssen von den ERP-System Fragen der Lieferkettentransparenz beantwortet werden. Insbesondere die umfangreichen Planungsanforderungen machen ERP-Systeme für die Fertigung eines der interessantesten Anwendungsgebiete für KI.

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ERP ist nicht mehr das Betriebssystem des Unternehmens

ERP ist nicht mehr das Betriebssystem des Unternehmens

Das BOS verbindet Systems of Record mit einem System of Action
ERP-Systeme waren über Jahrzehnte der Mittelpunkt der Unternehmenssoftware. Sie geben den Kernprozessen einen verlässlichen transaktionalen Rahmen. Diese Rolle bleibt unverzichtbar. Mit Künstlicher Intelligenz verändert sich jedoch die Erwartung: Anwender wollen nicht nur eine Maske bedienen, sondern eine betriebliche Situation verstehen und den nächsten Schritt sicher ableiten. Dafür braucht es eine systemübergreifende Betriebsschicht, die Unternehmenswissen mit operativen Abläufen verbindet und den kontrollierten Einsatz von KI ermöglicht. Diese Schicht lässt sich als Business Operating System verstehen. ERP bleibt Rückgrat und verliert dennoch seine Alleinstellung Klassische ERP-Systeme sind für Transaktionen optimiert. Die Unternehmensrealität verteilt sich jedoch über viele Anwendungen. Im ERP beginnt die Spur beim Auftrag. Ob die Fertigung planmäßig verläuft, zeigt das MES. Technische Vorgaben liegen im DMS, während aktuelle Zusagen aus dem ...
Treffsichere Prozessanalysen in Zeiten des Wandels

Treffsichere Prozessanalysen in Zeiten des Wandels

Wie kausales Process-Mining eine schnelle Anbindung ermöglicht
Die grundlegenden Techniken des Process-Mining wurden vor etwa 20 Jahren entwickelt. Ziel war es, mithilfe von Daten aus transaktionalen Systemen detaillierte Analyseergebnisse zu Prozessen zu erlangen [1]. Process-Mining stellte damit einen Gegenentwurf zu zeitaufwändigen, ungenauen Prozesserhebungen mit Interviews und Workshops dar. Um den Austausch von Prozessdaten für die Forschung zu erleichtern, entwickelten Forscher aus der Gruppe von Prof. Dr. Wil van der Aalst an der TU Eindhoven ein XML-Format für Event-Logs. Die Idee war, dass Process-Mining-Werkzeuge dieses Format als Importschnittstelle unterstützen. Nun konnten Unternehmen aus ihren Systemen Prozessdaten in eine Datei in diesem Format transformieren und diese Datei an Projektpartner weiterreichen, um Process-Mining-Techniken darauf anzuwenden. Einige anonymisierte Dateien wurden auch für Forschungszwecke veröffentlicht, was die Forschung in diesem Bereich beflügelte. So dienlich wie Dateiformate für Event-Logs ...
Steuer-Compliance im ERP-Kontext

Steuer-Compliance im ERP-Kontext

Steuer-Compliance im ERP systematisch gestalten
 1. Steuerliche Anpassungen außerhalb des ERP-Systems? Im Jahresabschluss werden steuerliche Abweichungen von handelsrechtlichen Wertansätzen häufig außerhalb des ERP-Systems ermittelt und in Excel fortgeschrieben. So bildete ein Unternehmen handelsrechtlich eine Drohverlustrückstellung von 50 Mio. Euro, die steuerlich grundsätzlich nicht angesetzt werden darf. Die steuerliche Korrektur lag ausschließlich in mehreren Excel-Dateien. Bei einer späteren Prüfung mussten unterschiedliche Versionen abgestimmt und die Verbindung zum ursprünglichen Geschäftsvorfall aufwendig rekonstruiert werden. Das Praxisproblem liegt damit im Medienbruch: Der handelsrechtliche Wert befindet sich im ERP-System, der steuerliche Wert und seine Herleitung dagegen außerhalb. Unterschiedliche Bearbeitungsstände und manuelle Abstimmungen erschweren die Nachvollziehbarkeit. Hinzu kommen Anforderungen der GoBD an Nachvollziehbarkeit und Unveränderbarkeit. Der Tax Ledger als ...
Security-Konzept für die SAP BTP: das sichere Fundament 

Security-Konzept für die SAP BTP: das sichere Fundament 

Security-Konzept für die SAP BTP: das sichere Fundament
SAP BTP ist in vielen Unternehmen längst produktiv – doch die Sicherheitsarchitektur wächst nicht immer im gleichen Tempo mit. Zwei Kundenprojekte zeigen, wie aus einer Bestandsaufnahme ein tragfähiges BTP Security-Konzept entsteht. Entlang von neun Sicherheitsbausteinen wird sichtbar, wo Handlungsbedarf besteht und wie daraus ein priorisierter Fahrplan für eine sichere, auditierbare und skalierbare BTP wird.
ERP-Prozesse flexibel gestalten ohne Programmierung

ERP-Prozesse flexibel gestalten ohne Programmierung

Mit dem PSIpenta/ERP Workflow Developer passen Unternehmen Abläufe eigenständig an
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Fertigungsunternehmen müssen Prozesse oft kurzfristig an neue Anforderungen, veränderte Materialflüsse oder Störungen anpassen. Im ERP-System sind solche Änderungen jedoch häufig mit Entwicklungsaufwand und Abstimmungen mit der IT verbunden. Der PSIpenta/ERP Workflow Developer setzt hier an und ermöglicht Fachbereichen, Abläufe selbst zu modellieren und ohne Programmierung umzusetzen – etwa bei Freigaben, Lieferverzögerungen oder Shop-Floor-Dialogen.
Studie Forterro: Industriebarometer 2025

Studie Forterro: Industriebarometer 2025

Sicherheitsbedenken und Fachkräftemangel bremsen digitale Transformation
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Die neue Studie Industriebarometer 2025 von Forterro | Abas zeigt: Der industrielle Mittelstand in Deutschland will die digitale Transformation vorantreiben, wird jedoch durch Sicherheitsbedenken bei Cloud-Lösungen (42 %), Mangel an Fachkräften (40 %) sowie Unsicherheiten bei Anbieterwahl und KI-Nutzung gebremst. Mit 32 % zeigt Deutschland europaweit die größte KI-Zurückhaltung. Laden Sie die komplette Studie hier herunter.
KI im ERP: Von Produktion bis Prozessautomatisierung

KI im ERP: Von Produktion bis Prozessautomatisierung

Wie Abas mit KI, Echtzeitdaten und Automatisierung den Mittelstand voranbringt
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KI wird im industriellen Mittelstand zum konkreten Wettbewerbsfaktor – und das ERP-System zum zentralen Hebel. Abas zeigt, wie KI, Produktionsdaten und automatisierte Dokumentenprozesse zusammenspielen: von der intelligenten Fertigung mit Prodaso bis zur KI-gestützten Prozessautomatisierung mit blp. Erfahren Sie, wie daraus ein intelligentes ERP-Ökosystem entsteht, das Transparenz schafft, Entscheidungen verbessert und Mitarbeitende entlastet.
Try mit sehr wenig Error dank Grüner KI

Try mit sehr wenig Error dank Grüner KI

Wenn neuronale Simulation in Grüne KI implementiert wird
Das Testzentrum für Grüne KI  ist in einer Gründerzeitvilla einer beschaulichen Seitenstraße gegenüber dem Campus der Universität Potsdam untergebracht. Von außen würde niemand auf die Idee kommen, dass hier über die Zukunft digital basierter Fertigung nachgedacht und geforscht wird. Aber im anliegenden Anwendungslabor können beliebig komplexe Produktionsabläufe industrieller Fertigung simuliert und mit den gesammelten Daten wiederum KI‑basierte, selbstlernende Modelle erstellt werden.
Sager digitalisiert Handel, Produktion und Logistik mit Comarch

Sager digitalisiert Handel, Produktion und Logistik mit Comarch

Digitalisierung erfolgreich umsetzen: ERP, E-Commerce und Industrie 4.0 vernetzt
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Wie digitalisiert ein traditionsreiches Industrieunternehmen seine gesamte Wertschöpfungskette? Die Sager AG zeigt gemeinsam mit Comarch, wie E-Commerce, Produktion und Logistik intelligent vernetzt werden können. Der Artikel liefert spannende Einblicke in papierlose Prozesse, Echtzeitdaten und die erfolgreiche Umsetzung einer Industrie-4.0-Strategie in der Praxis.
Proalpha Group schafft neue CRO-Position

Proalpha Group schafft neue CRO-Position

Michael Wüstemeier tritt die Rolle des Chief Revenue Officers an
Die Proalpha Group hat die Position des Chief Revenue Officers (CRO) mit Michael Wüstemeier besetzt. Mit der personellen Veränderung bündelt der Anbieter von ERP- und Business-Applications-Lösungen für die mittelständische Fertigungsindustrie die Bereiche Industry Solutions und Proalpha Business Suite unter einer gemeinsamen strategischen Führung. In seiner neuen Rolle soll Wüstemeier die Ausrichtung der ERP-Aktivitäten sowie der Business-Lösungen außerhalb der ERP-Kernanwendungen koordinieren und die Zusammenarbeit zwischen den Geschäftsbereichen weiter stärken. Ziel ist es, Synergien zu nutzen und die Grundlage für weiteres Wachstum zu schaffen. Wüstemeier ist seit 18 Jahren für die Proalpha Group tätig. In dieser Zeit hatte er verschiedene Führungspositionen inne, unter anderem als Managing Director der österreichischen Landesgesellschaft sowie als Chief Operating Officer (COO) ERP. Zuletzt verantwortete er den Geschäftsbereich Industry Solutions. In ...
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