Neue Kundenanforderungen, gesetzliche Vorgaben oder veränderte Materialflüsse machen es immer wieder erforderlich, Abläufe in Fertigungsunternehmen kurzfristig anzupassen. Mit dem PSIpenta/ERP Workflow Developer können Unternehmen Geschäftsprozesse eigenständig modellieren und verändern, ohne programmieren zu müssen.
Erforderliche Anpassungen zügig umsetzen
In mittelständischen Fertigungsunternehmen machen veränderte Rahmenbedingungen oder betriebliche Anforderungen immer wieder Anpassungen an bestehenden Abläufen erforderlich – häufig unter hohem Zeitdruck. Die Umsetzung im ERP-System ist jedoch oft aufwendig und bindet zusätzliche Ressourcen.
Typische Hürden für Prozessanpassungen
- Lange Entwicklungszyklen, auch für kleine Änderungen
- Abhängigkeit von der IT bei der Gestaltung von Abläufen
- Fehlende Transparenz bei abteilungsübergreifenden Prozessen
- Hoher Schulungsaufwand nach Änderungen an Benutzeroberflächen
- Medienbrüche, etwa bei der Einbindung externer Systeme oder Maschinen
Abläufe einfach modellieren und automatisieren
Mit dem als SaaS-Lösung konzipierten Workflow Developer gestalten und automatisieren Anwender Prozesse in einem grafischen Editor auf Basis von BPMN 2.0. Der Industriestandard bildet Abläufe als Flussdiagramme mit eindeutigen Symbolen ab und ist auch ohne IT-Hintergrund verständlich. Die Prozesse lassen sich versionieren und in die bestehende Systemlandschaft integrieren. Auch Maschinensteuerungen können Unternehmen auf diesem Weg einbinden.
Drei Beispiele aus der Praxis
- 1. Produktfreigaben über Abteilungen hinweg koordinieren
Stücklisten, Arbeitspläne, Kalkulationen und Stammdaten entstehen oft parallel in verschiedenen Bereichen. Ein modellierter Workflow führt die Schritte zusammen, legt Zuständigkeiten fest und sorgt für eine automatische Freigabe, sobald alle Beteiligten digital zugestimmt haben.
- 2. Bei Lieferverzögerungen automatisch reagiere
Verspätet sich ein Zulieferer, erkennt der Workflow den Verzug, informiert den Einkauf und schlägt Alternativen vor. So können Unternehmen Produktionsaufträge auf Basis aktueller Daten priorisieren und transparent auf die veränderte Situation reagieren.
- 3. Shop-Floor-Oberflächen situationsabhängig steuern
Auf Shop-Floor-Oberflächen stehen oft mehr Eingabe- und Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung, als für den aktuellen Arbeitsschritt notwendig sind. Mithilfe eines Workflows können Unternehmen die angezeigten Optionen an Rolle, Gerät und Situation anpassen. So sieht ein Maschinenbediener etwa bei der Erfassung einer Seriennummer automatisch die passende Eingabeaufforderung.
Mehr Spielraum für Fachbereiche, weniger Aufwand für die IT
Nicht jede Prozessänderung erfordert ein eigenes Projekt. Mit dem Workflow Developer sind viele Anpassungen kurzfristig und ohne Programmierung umsetzbar. Das entlastet die IT, stärkt die Fachbereiche und beschleunigt Abläufe.
Vorteile auf einen Blick
- Fachbereiche gestalten Prozesse selbst mit: Abläufe werden direkt dort angepasst, wo sie entstehen, ohne spezielles IT-Know-how.
- IT-Abteilungen werden entlastet: Ohne Quellcode und Customizing bleibt mehr Kapazität für zentrale Aufgaben.
- Veränderungen sind unmittelbar sichtbar: Anpassungen greifen direkt und ohne Wartezeit.
- Agile Projektmethodik ermöglicht schnelle Erfolge: Neue Prozesse lassen sich zügig testen, anpassen und in den Alltag integrieren
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