ERP-System

ERP in der Krise – IT-Notfallplanung reicht nicht

ERP in der Krise – IT-Notfallplanung reicht nicht

Wie kann die Handlungsfähigkeit von ERP-Systemen im Katastrophenfall aufrecht erhalten bleiben?
Der Notbetrieb eines ERP-Systems wird häufig als Aufgabe der IT-Notfallplanung begriffen. Dieses Verständnis geht davon aus, dass das System durch kontrollierten Wiederanlauf nach einer definierten Zeit teilweise oder vollständig zur Verfügung steht. Es wird jedoch nicht betrachtet, was ein funktionsfähiges ERP-System in einer Notfall- oder Krisensituation tatsächlich leisten muss: Unterstützung alternativer Abläufe, veränderter organisatorischer Strukturen sowie einer meist vollständig anderen Handhabung in betrieblicher und finanzieller Hinsicht. Der nachstehende Artikel gibt einen Überblick über die Risiken und Maßnahmen, um die Handlungsfähigkeit im Unternehmen möglichst weitgehend zu erhalten.
Steuer-Compliance im ERP-Kontext

Steuer-Compliance im ERP-Kontext

Steuer-Compliance im ERP systematisch gestalten
 1. Steuerliche Anpassungen außerhalb des ERP-Systems? Im Jahresabschluss werden steuerliche Abweichungen von handelsrechtlichen Wertansätzen häufig außerhalb des ERP-Systems ermittelt und in Excel fortgeschrieben. So bildete ein Unternehmen handelsrechtlich eine Drohverlustrückstellung von 50 Mio. Euro, die steuerlich grundsätzlich nicht angesetzt werden darf. Die steuerliche Korrektur lag ausschließlich in mehreren Excel-Dateien. Bei einer späteren Prüfung mussten unterschiedliche Versionen abgestimmt und die Verbindung zum ursprünglichen Geschäftsvorfall aufwendig rekonstruiert werden. Das Praxisproblem liegt damit im Medienbruch: Der handelsrechtliche Wert befindet sich im ERP-System, der steuerliche Wert und seine Herleitung dagegen außerhalb. Unterschiedliche Bearbeitungsstände und manuelle Abstimmungen erschweren die Nachvollziehbarkeit. Hinzu kommen Anforderungen der GoBD an Nachvollziehbarkeit und Unveränderbarkeit. Der Tax Ledger als ...
Haufe X360: Mit KI und Cloud-ERP fit für die Zukunft 

Haufe X360: Mit KI und Cloud-ERP fit für die Zukunft 

Wie der Mittelstand von KI im ERP profitiert
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Viele Unternehmen investieren derzeit in KI und Cloud-ERP. Doch die erhoffte Effizienz lässt meist auf sich warten. Zudem kommt die Frage auf, ob KI in der Lage ist, ein ERP zu ersetzen. Das ist nachvollziehbar, denn Large Language Models und autonome Agenten entwickeln sich rasant. Erfahren Sie, was es braucht, damit KI und ERP tatsächlich Mehrwert bringen und was lückenlose Daten und eine klare Drei-Säulen-Strategie damit zu tun haben.
KI braucht ERP mit der GWS

KI braucht ERP mit der GWS

Warum die Zukunft des Handels auf einer starken Datenbasis beginnt
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Künstliche Intelligenz gilt als eines der wichtigsten Zukunftsthemen im Handel. Von automatisierten Prozessen über intelligente Prognosen bis hin zu digitalen Assistenten scheinen die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt. Doch bei aller Begeisterung wird ein entscheidender Faktor häufig übersehen: KI ist nur so gut wie die Daten, auf die sie zugreifen kann. Wer die Potenziale von KI nutzen möchte, muss zunächst die Grundlage dafür schaffen. Und diese Grundlage heißt ERP – denn dort werden Artikel verwaltet, Bestände geführt, Aufträge bearbeitet, Lieferungen gesteuert und Finanzdaten verarbeitet. Damit bildet es die digitale Schaltzentrale des Handels. Genau deshalb entwickelt sich ERP derzeit von der klassischen Warenwirtschaft zur strategischen Plattform für digitale Innovation. Die GWS schafft moderne Cloud-Lösungen auf einer einheitliche Datenbasis, automatisieren Abläufe und ermöglichen Transparenz in Echtzeit. Erst auf dieser Grundlage kann KI ihr volles Potenzial ...
ERP-Prozesse flexibel gestalten ohne Programmierung

ERP-Prozesse flexibel gestalten ohne Programmierung

Mit dem PSIpenta/ERP Workflow Developer passen Unternehmen Abläufe eigenständig an
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Fertigungsunternehmen müssen Prozesse oft kurzfristig an neue Anforderungen, veränderte Materialflüsse oder Störungen anpassen. Im ERP-System sind solche Änderungen jedoch häufig mit Entwicklungsaufwand und Abstimmungen mit der IT verbunden. Der PSIpenta/ERP Workflow Developer setzt hier an und ermöglicht Fachbereichen, Abläufe selbst zu modellieren und ohne Programmierung umzusetzen – etwa bei Freigaben, Lieferverzögerungen oder Shop-Floor-Dialogen.
Datenbasierte Aufwandsprognose von ERP-Einführungsprojekten

Datenbasierte Aufwandsprognose von ERP-Einführungsprojekten

Wie mit einer umfassenden Datenbank Planungssicherheit erhöht wird
Budgetüberschreitungen und Zeitverzögerungen gehören nach wie vor zu den größten Risiken bei der Einführung neuer ERP-Systeme. [1] Dennoch basieren Aufwandsschätzungen in der Praxis häufig auf subjektiven Erfahrungswerten oder ungenauen Anbieterversprechen. Ein gestaltungsorientierter Forschungsansatz zeigt: Die Projektdauer lässt sich verlässlich prognostizieren. So schaffen Entscheidungsträger maximale Planungssicherheit bei der ERP-Transformation.
fab4minds: native Integration in ERP-Plattform

fab4minds: native Integration in ERP-Plattform

PASS MAPSERVICES betten Disposition und Tourenoptimierung in fabular-Oberfläche ein
fab4minds integriert bei der PASS Logistics Solutions (PLS) AG mit der ERP-Plattform fabular die Tourenplanung direkt in die gewohnte Arbeitsumgebung der Disponenten. Technische Basis bilden die PASS MAPSERVICES mit dem Baustein Embedded PASS MAPS. Auftrags- und Kommissionierungsdaten werden aus fabular übernommen, Berechnung und Optimierung erfolgen in der PASS Cloud, die Ergebnisse fließen unmittelbar zurück ins ERP-System. Medienbrüche durch separate Planungslösungen entfallen. Die Lösung ist seit Juni 2026 produktiv im Einsatz.
Task-Management-Tools im Vergleich: 5 im Praxistest

Task-Management-Tools im Vergleich: 5 im Praxistest

Stärken, Schwächen und Funktionen anhand klarer Bewertungskriterien
Ob Excel-Liste oder Kanban-Board: Die Wahl des richtigen Task-Management-Systems entscheidet mit darüber, ob wachsende Unternehmen den Überblick behalten oder im Chaos versinken. Der Artikel stellt listenbasierte und kanban-orientierte Ansätze gegenüber – Struktur versus Flexibilität, lineare Ordnung versus visueller Workflow. Anhand konkreter Tools und Praxisszenarien zeigt sich, welches Konzept in welchem Szenario wirklich überzeugt.
Datenmüll kostet Geld

Datenmüll kostet Geld

Warum Stammdatenqualität zur Führungsaufgabe wird
Datenqualität ist kein IT-Aufräumprojekt. Sie ist eine Führungsaufgabe. Wer ein ERP-System einführen oder KI produktiv nutzen will, muss zuerst klären, welche gemeinsame Wahrheit das Unternehmen verwendet. Schlechte Grunddaten bremsen ERP-Projekte, schwächen Entscheidungen und verhindern produktive KI-Nutzung. Dieser Beitrag erläutert, was Geschäftsführungen im Mittelstand jetzt tun müssen un warum Stammdatenqualität zur Führungsaufgabe wird.
Agentic AI : Unterstützung statt Dashboard-Dschungel

Agentic AI : Unterstützung statt Dashboard-Dschungel

Wie aktive Agenten den Betriebs Workflow neu definieren
IT-Betriebsteams verwalten heute vielschichtige Ökosysteme mit immer mehr Tools für Monitoring, Observability, ITSM, CMDB, Automatisierung, Security und Asset-Management. Diese liefern aber selten ein einheitliches Lagebild. Koordinierte KI-Agenten, die Datenquellen zusammenführen, Ursachenhypothesen bilden, Maßnahmen vorschlagen und (im klar abgegrenzten Rahmen) Teile der Ausführung übernehmen, werden Teams zukünftig aktiver unterstützen.
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