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Studie Forterro: Industriebarometer 2025

Sicherheitsbedenken und Fachkräftemangel bremsen digitale Transformation
26.08.2026
Lesedauer:  2 Minuten
© Forterro
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Die neue Studie Industriebarometer 2025 des europäischen Softwareanbieters Forterro, zu dem auch Abas gehört, zeigt: Deutschlands industrieller Mittelstand möchte seine digitale Transformation vorantreiben, wird jedoch durch Sicherheitsbedenken bei Cloud-Lösungen (42 %), fehlende digitale Fachkräfte (40 %) sowie Unsicherheiten bei der Anbieterwahl und beim Einsatz von KI ausgebremst. Mit 32 % zeigt Deutschland europaweit die größte KI-Zurückhaltung.

„Deutschland hat eine starke industrielle Basis – aber beim Einsatz moderner Technologien droht der Mittelstand zurückzufallen“, sagt Thomas Knorr, Vice President Cloud Transformation bei Forterro. Bereits das ERP-Barometer 2024 zeigte starkes Zögern beim Schritt in die Cloud. 2025 gilt das weiter: Die Cloud-Nutzung steigt nur moderat, Datenschutzbedenken bleiben bestehen und der Fachkräftemangel verstärkt sich.

Derzeit nutzen 42 % Cloud-ERP, 31 % hybride Modelle und 24 % On-Premises. Künftig rechnen 40 % mit hybriden Lösungen, während reine Cloud-Szenarien leicht auf 36 % sinken könnten. Gleichzeitig betrachten 60 % den Verzicht auf Cloud-Technologien als ungenutzte Chance – der höchste Wert in Europa. Für 56 % ist dies ein Grund, warum sie nicht stärker von KI profitieren. Trotz moderner Sicherheitsstandards bleiben 42 % Cloud-skeptisch.

Der Fachkräftemangel wirkt sich spürbar aus: 41 % berichten von verzögerten Projekten oder gebremstem Wachstum.Große Kompetenzlücken bestehen in Cybersecurity (51 %), KI (46 %) und ERP (44 %). Über die Hälfte der Unternehmen zweifelt, dass künftig genügend digitale Talente verfügbar sind.

Nur 51 % verfügen über eine Roadmap für ihre digitale Transformation; viele bewerten ihre Fortschritte der letzten drei Jahre kritisch. Auch beim Digital Product Passport besteht erheblicher Nachholbedarf: Nur 42 % kennen die Anforderungen, 51 % fühlen sich vorbereitet. Gleichzeitig investieren deutsche Unternehmen mit durchschnittlich 37.369 € europaweit am meisten in DPP.

„Die Zahlen sind ein Weckruf“, betont Knorr. „Wer nicht in digitale Kompetenzen, moderne ERP-Architekturen und Compliance investiert, riskiert klare Wettbewerbsnachteile.“

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