Warum tun sich amerikanische Softwareanbieter so schwer, auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen? Das ist eine Frage, die sich Dr. ERPel bereits des Öfteren gestellt hat. Die Erfinder des Marketings und des Silicon Valley überlassen der SAP und zwanzig deutschen Mittelständlern das Feld? Neulich, bei der Anbieterpräsentation, wurde diese Frage sehr gründlich beantwortet. „God’s own software country“ Ein sehr großer US-amerikanischer Anbieter wird eingeladen zu einer szenariobasierten Anbieterpräsentation. Ein großer deutscher Omnichannel-Händler sucht nach einem Ersatz für seine Individuallösung. Wie bei der Eroberung eines arabischen Despotenstaates üblich, erscheinen die Amerikaner in großer Mannschaftsstärke, nämlich mit acht Personen. Nur drei davon sagen etwas, vermutlich sind die anderen vom ERP-Geheimdienst oder eingebettete Beobachter - nur warum? „German’s just another word for nothing more to loose …“ Der Kunde macht die ...