Der Bedarf in den Unternehmen an aktuellen ERP-Lösungen, die auch die Anforderungen durchgängiger unternehmensübergreifender Prozesse, des Umgangs mit Big Data und der Implementierung von Industrie 4.0 gerecht werden, ist ungebrochen. Dennoch drängt in letzter Zeit eine Beobachtung ins Blickfeld, die die Anstrengungen der Unternehmen um eine erfolgreiche digitale Transformation zunichte zu machen droht: die schlechte und möglicherweise noch schlechter werdende Beraterqualität. Dieser Beitrag schlägt eine Definition für Beraterqualität vor, nennt Ursachen für die rückläufige Qualität der ERP-Beratung und schlägt Maßnahmen vor, wie sich betroffene ERP-Anwender vor den Folgen schlechter Beraterqualität schützen können. Was ist Beraterqualität? Ein guter ERP-Berater sollte sich durch eine gute Kenntnis der Funktionalität des Systems (zumindest in den Funktionsbereichen, in denen er „verkauft“ wird), auszeichnen. Er sollte das Vokabular und spezifische ...