Einführung

Optimierung des Projektstands nach Einführung

Optimierung des Projektstands nach Einführung

Viele Unternehmen sind der Ansicht, wenn sie ein mühevolles IT-Projekt oder eine große Reorganisation erfolgreich abgeschlossen haben, dass sie sich dann wieder vollständig auf das Tagesgeschäft konzentrieren können. Diese Folge der Kolumne warnt vor dieser Einstellung und gibt Hinweise, wie nach dem Go-live der Nutzen aus dem Projekt weiter optimiert werden kann. Die Optimierung nach den Echtstart erfolgt in mehreren Schritten bzw. Phasen. Zunächst muss der erreichte Projektstand analysiert werden. Was wurde geschafft, was wurde verschoben, wo wurde minimiert, um den Go-live nicht zu gefährden? Diese Liste von zusätzlichen Wünschen, Anforderungen und Zielen wird nach internen und externen Aufwänden und nach Businessnutzen bewertet. Zusätzlich sollte vermerkt werden, welcher organisatorische Bereich des Unternehmens je Maßnahme die Key-User und Teilprojektleiter stellen müsste. Aus diesen bewerteten Zielen sind Maßnahmencluster (MC) abzuleiten. Dabei sind die ...
Planungsprozesse in Wertschöpfungsketten

Planungsprozesse in Wertschöpfungsketten

Advanced Planning Systeme sind ein Schlüsselelement, wenn es darum geht, das eigene Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen und aus Daten Mehrwert zu schaffen. Dennoch helfen isolierte Softwareprojekte nicht bei der digitalen Transformation. Sie müssen in übergeordnete Projekte zur Verbesserung der Planungsqualität eingebettet werden. Einen solchen Ansatz verfolgt das FIR mit der Adaption des 3PhasenKonzepts auf APS-Systeme. Der Weg zum datenbasierten Unternehmen ist steinig. Ein Unternehmen, das Entscheidungen stets fundiert trifft, gleichzeitig aber agil handelt und Kundenwünsche in kürzester Zeit erfüllen kann - dies ist eine Vision, die im Zuge von Industrie 4.0 allgegenwärtig ist. Und während Advanced Planning and Scheduling Systeme (APS-Systeme) bereits seit einigen Jahrzehnten auf dem Markt sind, verleihen zwei Aspekte der Akzeptanz dieser Systeme einen deutlichen Schub: die Bereitschaft von Unternehmen zur intensiven Auseinandersetzung mit eigenen Daten einerseits ...
Best Practices bei der Einführung von ERP-Systemen

Best Practices bei der Einführung von ERP-Systemen

Während bei der ERP-Auswahl die Reduzierung der Auswahlsicherheit das wesentliche Ziel darstellt, verfolgt die ERP-Einführung ein Zielbündel rund um die wirtschaftliche Abbildung der wertschöpfenden Geschäftsprozesse im neuen ERP-System. Dieser Beitrag beschreibt die einzelnen Aufgaben, die im Verlauf des Einführungsprozesses zu erfüllen sind, um eine erfolgreiche ERP-Einführung sicherzustellen. Dabei wird ein praxiserprobtes Vorgehensmodell verfolgt. Bild 1: Vorgehen bei der Einführung eines ERP-Systems [1]. Das generelle Vorgehen bei der ERP-Einführung entspricht der Darstellung in Bild 1. Zunächst wird die Projektorganisation überprüft, da nunmehr auch der Softwareanbieter sowie möglicherweise weitere Dienstleister (z. B. Consultants) in die Projektarbeit eingebunden werden müssen. Die sich anschließende Phase der Feinspezifikation wird als Workshop-Phase bezeichnet, da dies die typische Arbeitsform zur gemeinsamen Erarbeitung von Detaillösungen für die ...
Medizintechnik im Spannungsfeld

Medizintechnik im Spannungsfeld

ERP-Systeme als Lösungsbeitrag
Das Gesundheitswesen ist dynamisch, mit fallenden Margen und steigendem Wettbewerbsdruck. Medizintechnikhersteller, Sanitätshäuser und Homecare-Unternehmen stehen vor Herausforderungen durch gesetzliche Reformen. Effiziente Geschäftsabläufe sind entscheidend, um Kosten zu senken. Ein ERP-System muss bewährte Prozesse und FDA-Konformität abbilden sowie Rückverfolgbarkeit und Compliance handhaben. Wie können Unternehmen dabei innovativ bleiben?