Immer mehr Unternehmen setzen Cloud-Anwendungen ein. Eine Untersuchung zeigt nun, wie diese Entwicklung auch die Auswahlprozesse für IT-Produkte und -Dienstleistungen verändert. Vor diesem Hintergrund werden beispielhaft Kriterien zur Bewertung von SaaS-Angeboten für CRM-Systeme diskutiert. Einen passenden Anbieter für IT-Projekte auszuwählen, war bis vor Kurzem geradezu eine standardisierte Aufgabe. Ob Auswahl von IT-Infrastruktur oder von Informationssystemen – der Abgleich funktionaler und nicht-funktionaler Anforderungen lief nahezu gleich ab. Zuerst identifizierte der Auftraggeber Anforderungen und erstellte eine Soll-Konzeption. Dann wählte er in mehreren Schritten den für ihn besten Anbieter aus: Vorauswahl auf Grundlage von Anforderungsliste und Marktübersicht, Detailanalyse der Angebote in der engeren Wahl, Verhandlungen mit wenigen Anbietern, Abschluss [1, 2]. Seit es auch Cloud-Angebote gibt [3], verändert sich diese „Common Practice“ der Softwareauswahl. Wie ...