Digitalisierung

Kostenmanagement im Digitalzeitalter

Kostenmanagement im Digitalzeitalter

Kostenflexibilität als Königsdiziplin für Krisenresilienz und Wachstumserfolge
Das große Problem an Krisen ist für Unternehmen nicht nur der wegbrechende Absatz. Krisen sind für Unternehmen auch deswegen bedrohlich, denn den sinkenden Absatzmengen folgen die Kosten eben nicht in gleichem Umfang. Der finanzielle Schaden ist mehr als die reduzierte Marge. Als Sticky Cost Issue wird das Phänomen der Kostenremanenz beim Mengen- und Umsatzrückgang bezeichnet. Das bedeutet, obwohl die Kunden etwa weniger kaufen, bleiben die Kosten kleben. Das Unternehmen hat also sofort mit überproportionalen Einbußen zu rechnen, denn für Mitarbeiter, aber auch für Maschinen und Anlagen bleiben Fixkostenblöcke zurück.  In Verbindung mit steigenden Beschaffungskosten setzt sich eine stetig schneller werdende Abwärtsspirale der Rentabilität in Gang. Es hängt von der Machtkonstellation im Wertschöpfungsgefüge ab, wer die mindermengengetriebenen Mehrkosten letztlich schultern muss [1]. Klar ist, der Schaden kann schnell bedrohlich werden. Es gilt für das ...
Die Schwungkraft digitaler Services

Die Schwungkraft digitaler Services

Der Irrglaube, es ist nur möglich innovativ zu sein, wenn ein neues Produkt auf den Markt gebracht wird, hält sich hartnäckig. Erfolgreiche Unternehmen zeigen, dass auch digitale Services ein wichtiger Werthebel sind. Der Charme von Plattformen und Service-Modellen sind die neuen Möglichkeiten, Risiko, Variantenkomplexität und Umsatzvolatilität in ein neues Gleichgewicht zu bringen. Services haben den Vorteil, dass sie häufig kapitalarm skalierbar sind und auf einen bestehenden Kundenstamm aufbauen können. Sie bedeuten weniger Investitionskosten und bauen auf vorhandenen Lieferketten auf. Das Ergebnis ist ein neues Geschäftsfeld und Risikodiversifikation. Das hat auch positive Auswirkungen auf das Produktgeschäft mit einem Schwungradeffekt. Flywheel-Effekt erlaubt Cross-Selling Neue digitale Services schaffen nicht nur ein zweites Standbein, sie befruchten auch das Kerngeschäft [1]. Hinter dem Einstieg von Amazon in das Streaming-Geschäft steckte nicht nur die ...
Mit ERP sicher aus der Krise

Mit ERP sicher aus der Krise

In wirtschaftlich unsicheren Zeiten wird das ERP-System zum zentralen Tool für Projektmanagement und Widerstandsfähigkeit.
Unternehmen stehen derzeit vor großen Herausforderungen. Eine Krisensituation wie die COVID-19-Pandemie stellt das Bestehende auf den Kopf. Es gilt nun ganz besonders, faktenbasierte Entscheidungen zu treffen, um die Situation zu bewältigen und die Handlungsfähigkeit des Unternehmens zu gewährleisten.
Nachhaltig digitalisieren im Pandemie-Zeitalter

Nachhaltig digitalisieren im Pandemie-Zeitalter

Die Corona-Krise hat die Defizite vieler Unternehmen bei der Digitalisierung deutlich aufgezeigt. Damit bestätigt die aktuelle Situation auch die Ergebnisse des Investitionsreports 2020 der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG). Demnach bewerten 63 Prozent ihr Unternehmen als „nicht sehr weit“, wenn es um die Digitale Transformation geht. Obwohl die Unternehmen rein technologisch bereits einen hohen Digitalisierungsgrad erreicht haben könnten, zeigt sich jetzt in Krisenzeiten, wie unflexibel sie sind, z. B. wenn es um Zahlungsverfolgung, Lieferströme oder die Anpassung der Produktion an die neuen Bedingungen geht. Aus DSAG-Sicht ist ein Grund dafür, dass viele Unternehmen lediglich auf Prozessebene optimieren, die Geschäftsmodelle jedoch gleich bleiben. „Jetzt zeigt sich deutlich, was passiert, wenn Unternehmen sich zu viel Zeit für die Digitalisierung lassen. Sie können nicht schnell genug reagieren und sich anpassen“, erläutert Marco Lenck, ...
Mit jKARAT.ERP die digitale Transformation meistern!

Mit jKARAT.ERP die digitale Transformation meistern!

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Die Beherrschung von neuen technologischen Verfahren, die Machbarkeit und Umsetzbarkeit von neuen Produkten ist für den produzierenden Mittelstand am Standort Deutschland ein essentieller Bestandteil der Unternehmenskultur. Dabei ist die Digitalisierung als Treiber für Rationalisierung und Produktivitätssteigerung auch im Mittelstand angekommen. Als zentraler Bestandteil dieser Strategie unterstützt jKARAT als vollintegriertes ERP-System die einzelnen Schritte in der Digitalisierung durch flexibel einsetzbare Module, basierend auf einer zukunftsfähigen, browserbasierten Architektur des ERP-Gesamtsystems. Wir verstehen uns als Inkubator für die Umsetzung der jeweils aktuellen IT-Technologien. Mit einer modernen browserbasierten Architektur, vollintegrierten Schnittstellen und einem vollständigen Funktionsumfang kann der Kunde darauf vertrauen, dass jKARAT stets dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Releasewechsel oder die ständige Anpassung von Schnittstellen ...
Digitalisierung des Mittelstands

Digitalisierung des Mittelstands

Wertvolle Potenziale mit Cloud Computing heben
Die Cloud kann für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ein wichtiger Eckpfeiler sein, um die Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Betriebs nicht nur aufrechtzuerhalten, sondern auch weiter auszubauen. Mithilfe entsprechender Technologien können Firmen ihre Arbeitsabläufe einfacher digitalisieren und an neue Anforderungen anpassen. Sind Geschäftsprozesse, die auf die Unternehmensziele einzahlen, in der Cloud implementiert, bietet sich KMUs die Chance, Marktanteile hinzuzugewinnen und mit ihrem Geschäftsmodell nachhaltig erfolgreich zu sein. Cloud Computing ist in der deutschen Wirtschaft definitiv auf dem Vormarsch: Zwischen 2016 und 2018 stieg die Zahl der Cloud-Anwender von 65 auf 73 Prozent. Gleichzeitig sank der Anteil derjenigen Unternehmen, für die das Cloud-Modell derzeit kein Thema ist, von 17 auf acht Prozent. Dies geht aus dem Cloud-Monitor 2019 von Bitkom Research im Auftrag von KPMG hervor. Allerdings entwickelt sich die Cloud-Nutzung hierzulande über ...
Analyse zur Software-Fitness von Industrieunternehmen

Analyse zur Software-Fitness von Industrieunternehmen

Auch in der Industriebranche spielt der digitale Wandel eine große Rolle; die intelligente Verschmelzung von Technologien und Abläufen ist unter dem Begriff „Industrie 4.0“ bekannt. Ein grundlegender Aspekt dieses digitalen Wandels ist die Weiterentwicklung der IT-Komponenten innerhalb eines Unternehmens [1]. Somit befindet sich auch die Unternehmenssoftware in einem grundlegenden Wandel bezüglich ihrer Vernetzung und Nutzung. Big Data, Cloud Computing, Künstliche Intelligenz sind dessen Treiber. Aber auch die neue Generation von IT-Nutzern in den Unternehmen, sogenannte „Digital Natives“, treiben diesen Wandel an [2]. Zudem wird durch die moderne Gestaltung von Unternehmensprozessen eine immer höhere Integration von Unternehmenssoftware gefordert. Um diesen Entwicklungstendenzen frühzeitig zu begegnen und die Anforderungen der Unternehmen zu erkennen, sind Analysen zur Software-Fitness von Unternehmen notwendig [3]. Nach der EU-Empfehlung 2003/361 zählt ein ...
ERP, CRM und der Digitalisierungsstand in Familienunternehmen

ERP, CRM und der Digitalisierungsstand in Familienunternehmen

Startposition nach der Krise verbessern

 
Wann immer die „Corona-Krise“ endet – der Neustart wird durch einen scharfen (Aufhol-) Wettbewerb geprägt sein. Die Startplätze werden wesentlich vom allgemeinen Digitalisierungsstand bestimmt – und speziell vom Rückgrat der Geschäftsprozesse, dem ERP-System. Ein Rückstand bei der Digitalisierung ist vor allem kleineren Familienunternehmen zu bescheinigen. Deren volkswirtschaftliche Bedeutung fordert alle Akteure heraus: Familienunternehmen sind im Durchschnitt kleine Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten, ihnen sind aber mehr als die Hälfte der in der Privatwirtschaft Beschäftigten und des dort erwirtschafteten Umsatzes zuzurechnen. [1] Bei ihnen dürften Personalressourcen und Kapitalkraft sehr begrenzt sein. KMU verschiedener Branchen, meist familiengeführt, bilden den Kern unserer Zielgruppen als ERP-Hersteller. Laut einer aktuellen Studie der „WHU Otto Beisheim School of Management“ zur digitalen Transformation im Mittelstand und in ...
VlexPlus – ERP Business Plattform für kundenorientierte Fertiger

VlexPlus – ERP Business Plattform für kundenorientierte Fertiger

Spricht man von ERP-Software, denken viele Anwender an komplexe Software-Boliden mit monolithischem ERP-Kern. Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung unserer Systemlandschaft erfordert jedoch eine offene, adaptive und bedienfreundliche Business Plattform, die imstande ist, Daten aus dem Netzwerk zu verwerten und als automatisierte Abläufe in den betriebswirtschaftlichen Kontext des Unternehmens zu integrieren. Mit VlexPlus hat der Kulmbacher Software-Spezialist ein Multi-Cloud-fähiges Next-Generation-ERP geschaffen, mit dem Fertigungsunternehmen den Grundstein für die Digitalisierung ihrer Wertschöpfungskette legen und gleichzeitig den Spagat zwischen Prozesseffizienz und Flexibilität im Fertigungsmanagement meistern. Um im digitalen Zeitalter auch langfristig wettbewerbs- und wachstumsfähig zu bleiben, wächst die Notwendigkeit, Produkte nach kundenindividuellen Anforderungen zu fertigen. Bei klassischen ERP-Systemen ohne entsprechende Automatismen führen die komplexen ...
Digitale Technologien in der Fertigungsindustrie

Digitale Technologien in der Fertigungsindustrie

Digitalisierung im Spannungsfeld von Effizienzsteigerungen und stärkerer Kundenausrichtung
Fertigungsunternehmen stehen heute zwei großen Herausforderungen gegenüber. Zum einen der globale Wettbewerb, der einen globalen Preisdruck mit sich bringt und damit den Druck auf die Unternehmen erhöht, die Effizienz ihrer Prozesse weiter zu verbessern. Zum anderen sind da die Anforderungen des Marktes, die immer schnelllebiger und komplexer werden. Während Effizienzsteigerungen in der Produktion seit jeher zum Selbstverständnis gerade der deutschen Fertigungsindustrie gehören, hat das Thema Kundenorientierung noch keinen vergleichbar hohen Stellenwert. Im Konsumgüterbereich ist das durchaus schon so, aber wie sieht es beispielsweise im deutschen Maschinen- und Anlagenbau aus, also im B2B-Bereich? Während es Unternehmen gibt, die ihre Strategie ganz zentral am Kunden ausrichten, ist die Mehrheit der vor allem mittelständischen Unternehmen davon noch recht weit entfernt. Gründe dafür sind volle Auftragsbücher und die grundsätzliche Einstellung, diese neuen Themen auch ...
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