ERP-Betrieb

Workflow-taugliche Geschäftsprozesse

Workflow-taugliche Geschäftsprozesse

Geschäftsprozessmanagement in Wirtschaft und Verwaltung: Folge 9
In Workflow stellt eine maschinelle Ausführung eines durch die Beschreibung des Geschäftsprozesses vorgeschriebenen Ablaufs mittels mehrerer konkret personeller oder nicht-personeller (maschineller) Aufgabenträger unter Verwendung konkreter Arbeits- und Hilfsmittel (Dokumente, Werkzeuge etc.) dar. Der Workflow nimmt eine zeitliche, fachliche und ressourcenbezogene Spezifikation zur automatischen Steuerung des Arbeitsablaufs vor. Dazu wird ein formal beschriebener Geschäftsprozess benötigt, der ganz oder teilweise automatisiert werden kann. Unter dem Begriff Workflowmanagement werden alle Aufgaben zur Spezifikation, Modellierung, Ausführung und Steuerung von Workflows, ihrer Überwachung, Protokollierung und der Integration der zur Durchführung der erforderlichen Arbeitsschritte benötigten Applikationen zusammengefasst. Dabei wird zwischen Aufgaben der Build-time (Gestaltung des Workflows) und der Run-time (Ablauf des Workflows) unterschieden. Workflowmanagementsysteme sind ...
Heuristischer Entwurf von Sollprozessen

Heuristischer Entwurf von Sollprozessen

Geschäftsprozessmanagement in Wirtschaft und Verwaltung: Folge 8
Unter einer Heuristik wird die Kunst verstanden, mit wenig Wissen in kurzer Zeit erfahrungsbasiert zu einer angemessenen Lösung zu kommen. Heuristiken zur Prozessverbesserung können in die sieben Themenbereiche Einbeziehung des Kunden Ablauf des Geschäftsprozesses Verhalten des Geschäftsprozesses Organisation Information Technikeinsatz sowie externe Einflüsse gegliedert werden. Alternative Gliederungsprinzipien konzentrieren sich auf die Ziele Zeit, Qualität, Kosten und Zufriedenheit und gruppieren mögliche Heuristiken nach der Zielerreichung: Wesentliche Ziele, die mit einer Neustrukturierung der Geschäftsprozesse verbunden sind, sind die Steigerung der Qualität des Prozessergebnisses, die Reduzierung der benötigten Zeit und die Senkung der beim Durchlauf durch den Geschäftsprozess anfallenden Kosten. Qualität kann gesteigert werden, indem die Fehler, die immer noch auftauchen, durch geeignete Maßnahmen eliminiert werden, während die beiden ...
Wissensintensive Geschäftsprozesse

Wissensintensive Geschäftsprozesse

Geschäftsprozessmanagement in Wirtschaft und Verwaltung: Folge 10
Das geschäftsprozessorientierte Wissensmanagement verfolgt das Ziel, die Wissensverarbeitung in den operativen Geschäftsprozessen zu erkennen und weiterzuentwickeln und somit direkt zur Wertschöpfung im Unternehmen beizutragen. Dazu werden sowohl der Prozessablauf als auch die Wissensprozesse (Wissensmanagementsaktivitäten) entlang der Prozesse untersucht. In konventionellen Modellierungsmethoden für Geschäftsprozesse sind Informationen zur Wissensintensität und zum Einsatz von Wissen nur bedingt vorzufinden. Aufgrund der Ungenauigkeit anderer Modellierungsverfahren können keine Angaben über die Interaktion von stillschweigendem Wissen und Informationen im Prozess gemacht werden. Auch wird die Betrachtung der Wissensflüsse innerhalb eines Prozesses vernachlässigt. Diese ist in wissensintensiven Geschäftsprozessen von besonderer Bedeutung, denn Wissen kann, wie jeder andere Produktionsfaktor auch, erst vom Unternehmen eingesetzt werden, wenn es generiert oder erworben wurde. ...
mySTEPS auf Low-Code-Basis 

mySTEPS auf Low-Code-Basis 

Wäre es nicht wunderbar, ein ERP-System selbst zu gestalten und kostengünstig an die Bedürfnisse Ihres Unternehmens anzupassen, anstatt nur vom Willen der Hersteller und Berater abhängig zu sein? Hören Sie auf zu träumen. Denn dank durchgängigem Low Code ist das jetzt möglich. Low Code ist nichts Neues. Man kennt es, um damit Oberflächen zu bauen. Und so nett es ist, per Drag & Drop eine hübsche Web-Oberfläche für einzelne Anwendungen im ERP zu gestalten: Anpassungen in der Business-Logik bringen trotzdem immense Kosten mit sich. Für das neue ERP-System mySTEPS geht der Münchener Softwarehersteller Step Ahead einen neuen Weg. Grundlage ist eine selbstentwickelte, vollumfängliche Entwicklungsplattform im Web auf Low-Code-Basis. Sie erlaubt es, auch Datenbankmodelle, die Business-Logik und Speicherprozesse in Low Code zu bauen. Der Unterschied zwischen Frontend und Backend wird aufgehoben. Anwendungen, die programmiert werden, stehen direkt im Web zur Verfügung. ...
Auseinandersetzung mit dem Anbieter

Auseinandersetzung mit dem Anbieter

In großen IT-Projekten kommt es durchaus vor, dass es Auseinandersetzungen zwischen Auftraggeber und Anbieter gibt. Meist stehe ich in diesen Meinungsverschiedenheiten auf der Seite des Auftraggebers. In dieser Folge lesen Sie, wie Sie sich am besten mit Ihrem Anbieter über den Zeitplan, die Qualität der Ergebnisse und die finanzielle Vergütung verständigen. Wichtig ist zunächst, dass zu Beginn des Projektes eine gemeinsame Ausgangsbasis und Regeln für den Umgang miteinander vereinbart wurden. Auch sollte ein Projekthandbuch existieren, in dem idealerweise bereits die Regeln für den Umgang mit Abweichungen enthalten sind. Am Ende dieser Kolumne erläutere ich, wie vorzugehen ist, wenn diese Regeln nicht zu Projektbeginn vereinbart wurden. Themen der Auseinandersetzung mit dem Anbieter sind Zeit, Qualität oder Kosten bzw. eine Mischung aus mehreren dieser Aspekte. Dabei gilt es, zunächst die Positionen beider Seiten sachlich zu beschreiben. Bei Zeitverzug kommt es vor, ...
Sieger des Wettbewerbs „ERP-System des Jahres 2021“ gekürt

Sieger des Wettbewerbs „ERP-System des Jahres 2021“ gekürt

Internationale und nationale ERP-Lösungen prämiert
Frankfurt am Main, 28.10.2021. Gestern abend wurden die Sieger des diesjährigen Wettbewerbs zum ERP-System des Jahres ausgezeichnet. Zum ersten Mal wurde ein internationaler ERP-Preis an das dänische System Uniconta vergeben, das seit kurzem auch auf dem deutschen Markt erhältlich ist. Der Wettbewerb war in diesem Jahr so hart umkämpft wie noch nie: 35 Anbieter kämpften um den Sieg in den einzelnen Kategorien.
Das leidige Thema Lizenzen

Das leidige Thema Lizenzen

In großen IT- und Reorganisationsprojekten werden ansehnliche Beträge für Software fällig, für den Kauf von Lizenzen. Anders als bei dem monatlichen Bezug von Cloud-Lizenzen, bei dem sehr große Kostentransparenz besteht, ist die Lizensierung gekaufter Software ein Thema, das zeitweise auch einen Trusted Advisor beschäftigt. Dabei sollte zuerst darauf geachtet werden, dass die aktuellen Rechnungen des Softwareanbieters mit früheren Rechnungen verglichen werden. Ab und zu kommt es vor, dass Lizenzen erneut berechnet werden, die bereits zuvor berechnet worden waren. Bei Bestellung weiterer Lizenzen ist darauf zu achten, ob nicht aus einem früher bestellten Kontingent noch Lizenzen abgerufen werden können. Schließlich ist die zeitliche Gültigkeit von Lizenzen zu beachten. Manche Lizenzen gelten für einen Zeitraum und alle Softwareversionen in diesem Zeitraum, andere zeitlich unbegrenzt, aber nur für die im Lizenzschein angegebene Softwareversion. Pflege wäre dann ...
Wissen aus Bewegungsdaten

Wissen aus Bewegungsdaten

Bessere Stammdaten in ERP-Systemen
Die Erhöhung der Stammdatengüte ist ein wichtiges Ziel. Mit ihr verbunden sind geringere Fehlerkosten, zuverlässigere Prozesse, höhere Termintreue, bessere Produktqualität und Marge. Im Artikel werden einige Ideen illustriert, wie die Analyse der Bewegungsdaten zu besseren Stammdaten in ERP-Systemen führen kann. Dabei wird ein Rahmen aufgespannt, in dem verschiedene Methoden zum Einsatz kommen. Die zunehmende Zahl anfallender und nötiger Daten, kürzere Zykluszeiten und Variantenkomplexität durch Produktkonfiguration stellen immer höhere Anforderungen an die Güte von Stammdaten. Mit den wachsenden Anforderungen entwickelt sich gleichzeitig auch das verfügbare Instrumentarium weiter, um zu besseren Stammdaten zu kommen; wie z. B. eine Datenspeicherung und schnellere Auswertung in In-Memory-Datenbanken oder KI-Methoden zur Datenanalyse. Bessere Stammdaten führen zu Wettbewerbsvorteilen, z. B. wegen höherer Kundenindividualität oder schnellerer Marktverfügbarkeit und ...
Erfolgsfaktor Data Governance

Erfolgsfaktor Data Governance

Von Master Data Management (MDM) versprechen sich Unternehmen Effizienz, Transparenz und Risikominimierung im Umgang mit ihren Stammdaten. MDM soll dazu beitragen, Stammdaten als „Asset“ im Unternehmen zu bewirtschaften. Der vorliegende Beitrag liefert praktische Tipps, wie MDM-Implementierungen nachhaltig gestaltet werden können, damit die Daten einen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten. Er stellt das qualitätsorientierte Data Governance Framework vor. Das Framework stellt sicher, dass bei einer Implementierung alle Aspekte von MDM adressiert werden inkl. strategischer und organisatorischer Fragestellungen. Die konsequente Ausrichtung an der Datenqualität sorgt dafür, dass alle Unternehmensbereiche Stammdaten nutzenstiftend einsetzen können.  Treiber MDM-Implementierung Es gibt verschiedene Gründe, die für die Einführung eines Stammdatenmanagement-Systems (Master Data Management, MDM) sprechen [1]. Oft ist es der Bedarf nach einer Konsolidierung der ...
Der Maschinenbauer verbessert seine Prozesse mit Cloud ERP

Der Maschinenbauer verbessert seine Prozesse mit Cloud ERP

Ob in deutschen Gärten, französischen Weinbergen, afrikanischen Kakao- und südamerikanischen Kaffeeplantagen oder asiatischen Baumwollkulturen – die mobile Pflanzenschutztechnik der Sindelfinger SOLO Kleinmotoren GmbH steht weltweit für solide Qualität „Made in Germany“
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