ERP-System

ERP-Frameworks schützen vor Komplexität

ERP-Frameworks schützen vor Komplexität

Die individuellen Anforderungen an ERP-Systeme nehmen stetig zu. Treiber hierfür sind die Abbildung einzigartiger Unternehmensprozesse, die Integration externer IT-Systeme sowie die Unterstützung des zunehmenden Zugriffs über das Internet und über mobile Geräte. Insbesondere in Branchen, in denen Produkte, Dienstleistungen sowie deren Preise leicht vergleichbar und mitunter austauschbar sind, gewinnen konkurrenzlose Serviceleistungen für den Kunden an Bedeutung. Bezogen auf die ERP-Software bedeutet dies, dem Unternehmen den möglichen Spielraum zu bieten, kundenbezogene Geschäftsprozesse zu verändern. Ein Schlüssel dafür bildet ein ERP-Framework. Unternehmen eines Industrie- oder Wirtschaftszweigs mögen Ähnlichkeiten hinsichtlich ihrer betrieblichen Abläufe aufweisen, doch bei genauerer Betrachtung werden größere Unterschiede deutlich. Firmen der Handelsbranche etwa haben gemein, dass sie den Ein- und Verkauf von Waren steuern. Jedoch sind die Ausprägungen dieser ...
Best Practices bei der Einführung von ERP-Systemen

Best Practices bei der Einführung von ERP-Systemen

Während bei der ERP-Auswahl die Reduzierung der Auswahlsicherheit das wesentliche Ziel darstellt, verfolgt die ERP-Einführung ein Zielbündel rund um die wirtschaftliche Abbildung der wertschöpfenden Geschäftsprozesse im neuen ERP-System. Dieser Beitrag beschreibt die einzelnen Aufgaben, die im Verlauf des Einführungsprozesses zu erfüllen sind, um eine erfolgreiche ERP-Einführung sicherzustellen. Dabei wird ein praxiserprobtes Vorgehensmodell verfolgt. Bild 1: Vorgehen bei der Einführung eines ERP-Systems [1]. Das generelle Vorgehen bei der ERP-Einführung entspricht der Darstellung in Bild 1. Zunächst wird die Projektorganisation überprüft, da nunmehr auch der Softwareanbieter sowie möglicherweise weitere Dienstleister (z. B. Consultants) in die Projektarbeit eingebunden werden müssen. Die sich anschließende Phase der Feinspezifikation wird als Workshop-Phase bezeichnet, da dies die typische Arbeitsform zur gemeinsamen Erarbeitung von Detaillösungen für die ...
Das Auslandsgeschäft stärkt den Erfolg

Das Auslandsgeschäft stärkt den Erfolg

Neue Märkte eröffnen neue Chancen. Das internationale Geschäft führt viele Betriebe zum Erfolg. Gerade deutsche Unternehmen sind ausgesprochen erfolgreich darin, sich auch in fremden Nationen zu etablieren. Das zumindest hat die kürzlich erschienene Studie des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) ergeben [1]. So stiegen die Umsätze derer, die ins Ausland gingen, um bis zu 60%. Dennoch wagen nicht nur die Großen das internationale Geschäft, auch kleine Mittelständler trauen sich trotz aller Hürden, wie Sprache, Kultur, Gesetzgebung und natürlich der IT, ins Ausland. In anderen Ländern zu produzieren ist kein neuer Trend. Konzerne wie Siemens, Autobauer Volkswagen oder Chemiekonzern BASF sind schon lange international tätig. Heute sind es aber vielfach auch Unternehmen zwischen 50 und 500 Mitarbeitern, die nicht nur im Ausland produzieren wollen, sondern auch die zunehmend kaufkräftigen Märkte für sich entdecken, und Vertriebs- und Verkaufsniederlassungen ...
Prozessorientierte ERP-Einführung

Prozessorientierte ERP-Einführung

Strategie für nachhaltigen Nutzen
Die Implementierung eines umfassenden IT-Systems ist ein wesentlicher Meilenstein in der Unternehmensentwicklung. Gut strukturierte Prozesse und eine kohärente IT-Strategie sind entscheidend. Ziel ist nicht nur der Austausch alter Anwendungen, sondern die Effizienzsteigerung der Unternehmensprozesse. Daher muss bei der ERP-Implementierung der Nutzen der Prozessverbesserung im Verhältnis zu den Kosten bewertet werden.
ERP-Systeme wirtschaftlich einführen

ERP-Systeme wirtschaftlich einführen

Unabhängig von der technischen Ausgereiftheit eines ERP-Systems, bestimmt sich der tatsächliche Nutzen erst im operativen Einsatz durch die Mitarbeiter sowie durch die korrekte Abbildung der Geschäftsprozesse. Der Beitrag stellt die notwendigen Maßnahmen innerhalb der Organisation dar, die über die technische Implementierung hinausgehen. Auf diese Weise kann das System die Arbeit wirtschaftlich unterstützen. In der Organisation bemisst sich die Wirtschaftlichkeit von ERP-Systemen vor allem an folgenden Faktoren: Umfassende Abbildung der betriebswirtschaftlichen Abläufe Anzahl der Schnittstellen Betrieblicher Supportaufwand Akzeptanz des Systems in der Organisation Transparenz in den operativen Kennzahlen Auswertbarkeit der Daten und Integration in die entsprechenden Managementreports Um diese Faktoren zu erfüllen, sind neben den technischen Features auch der operative Bedarf innerhalb der Organisation entscheidend. Dabei gilt es alle Ebenen der Bedarfsträger zu bedienen, die ...
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