Project Management

Hilfe, mein Käufer will, dass wir auf SAP umstellen

Hilfe, mein Käufer will, dass wir auf SAP umstellen

Folge 30
Übernommene Unternehmen stehen oft vor der Situation, dass die Holding gern das ERP-System auf SAP umstellen möchte. Diese Folge beleuchtet Vor- und Nachteile dieses Vorschlags. Beginnen möchte ich mit den Pro-Argumenten. Möglicherweise verfügt die Holding bereits über ein funktionierendes S/4HANA-System mit eingerichteten Berichtsstrukturen für die anderen Unternehmen der Gruppe. Meist ist der Wunsch nach Einheitlichkeit im Controlling und der Finanzberichterstattung der wesentliche Treiber für diese Anforderung. Andere Gründe liegen in dem Wunsch nach einheitlicher Behandlung von Kunden, Informationen oder Produkten über die gesamte Gruppe hinweg. Wenn dann in der Holding bzw. in der Gruppe noch ein für den konkreten Fall anwendbares Template für das Geschäftsmodell des übernommenen Unternehmens existiert, dann spricht das sehr für eine Abbildung auch des übernommenen Unternehmens in der gruppenweiten SAP-Lösung. Konkret bedeutet das nämlich, dass Stammdaten ...
Stimmungen im Einführungsprojekt einfangen

Stimmungen im Einführungsprojekt einfangen

Folge 29
In den ersten Monaten eines Einführungsprojektes wird häufig deutlich, welche lieb gewonnenen Funktionen nicht unverändert in das neue System übernommen werden. Dann kann es zu einer negativen Grundstimmung gegen die Systemeinführung kommen und das Projekt kann verzögert oder unter Umständen sogar gefährdet werden. Hier muss der Trusted Advisor eingreifen. Es ist erforderlich, Instrumente bereitzuhalten, mit denen die Stimmung im ERP-Projekt eingefangen werden kann und die es ermöglichen, schnell auf negative Effekte zu reagieren. Dazu setzt Potsdam Consulting ein sogenanntes Moodboard ein. Damit kann der wichtige Change-Management-Prozess effizienter gestaltet werden. Ziel muss eine Akzeptanz des neuen Systems und der damit einhergehenden Veränderung von Abläufen und Bedienoberflächen sein. Das Moodboard ist ein Umfragetool, mit dem die Akzeptanz des neuen Anwendungssystems und des Veränderungsprojektes insgesamt gemessen werden. Es bietet Partizipationsmöglichkeiten ...
Pro und Kontra Bonus-/Malus-Regelungen

Pro und Kontra Bonus-/Malus-Regelungen

Folge 28
In Verträgen über komplexe IT-/Reorganisationsprojekte sind Festpreise hinsichtlich der zu erreichenden Leistungen anzustreben. Um diese zu erreichen, können Bonus-/Malus-Regelungen verwendet werden. Diese Folge befasst sich mit den Vor- und Nachteilen dieser Regelungen. Eine Bonus-/Malus-Regelung kann so ausgestaltet werden, dass bei Unterschreiten des vereinbarten Dienstleistungsvolumens die nicht geleisteten Tage dem Dienstleister dennoch, zum Beispiel zur Hälfte, bezahlt werden. Dann hat dieser ein erhebliches Interesse, seine durchschnittlichen Erlös je Personentag zu steigern. Auch der Kunde ist an dieser Lösung interessiert, denn er zahlt für die gleiche Leistung im Endeffekt weniger Geld. Verbraucht der Dienstleister mehr Personentage, ohne dass diese durch Change Requests gesondert vom Kunden beauftragt wurden, so wird für diese Personentage abgestuft ein geringerer Betrag bezahlt. Je höher die Überschreitung ist, umso geringer wird der für die überschießenden ...
EXKLUSIV: Die Monitor-ERP-Stückliste

EXKLUSIV: Die Monitor-ERP-Stückliste

Auszug aus den Wettbewerbsunterlagen
Stücklisten sind essenziell für Produktionsplanung und Materialbereitstellung – besonders bei komplexen Produkten. MONITOR G5 ERP bietet hier hohe Flexibilität: Stücklisten lassen sich sogar während der laufenden Produktion anpassen – auch bei seriennummerngeführten Artikeln. Für Einzelfertiger bedeutet das maximale Agilität und schnelle Reaktion auf kurzfristige Änderungen oder neue Marktanforderungen.
Business Intelligence mit ams.bi

Business Intelligence mit ams.bi

Leistungsstarke BI-Funktionen für umfassende Datenanalyse und Finanzplanung
Business-Intelligence-Software muss nicht kompliziert sein. Das zeigt das Beispiel von ams.bi, einem Modul, das ams.erp um mächtige BI-Funktionen erweitert. Mit ams.bi lassen sich nicht nur Daten aus der laufenden Kalkulation auswerten, sondern auch Informationen aus anderen Systemen wie ams.finance integrieren. So erhalten Unternehmen einen umfassenden Überblick über ihre Finanzlage, offene Posten und Einzelbuchungen.
Projektorientierte Unternehmenslösungen im Zeitalter der Digitalisierung

Projektorientierte Unternehmenslösungen im Zeitalter der Digitalisierung

DeskWare Products GmbH bietet als Softwarehersteller mit dem Programmsystem DW.business Software eine modulare Softwarelösung zur Steuerung aller Prozesse und Projekte eines mittelständigen Unternehmens. Die projektorientierte Unternehmenslösung ermöglicht neben den zentralen Aufgabenbereichen von ERP, CRM und Projektmanagement, Materialwirtschaft, Personal- und Zeitmanagement eine optimale Abbildung der Projektorganisation und bildet jeden Unternehmensprozess bis in das einzelne Projekt ab. Das Controlling über allgemeine buchhalterische Funktionen wird dabei parallel durch die Projektsichtweise ergänzt und führt zu einer effizienten und „just-in-time“ Steuerung aller Projektabläufe. Das deutsche Unternehmen bietet mit der mehrsprachigen Softwarelösung ein integriertes Vertragsmanagement, Service- & und Ticketsystem, Ressourcen-, Personal- & Hotelplanung sowie ein Modul zur Beschreibung aller internen Prozesse, QM Maßnahmen und Datenschutzaufgaben. Ein ...
Planung und Organisation der ERP-Einführung

Planung und Organisation der ERP-Einführung

Um die Risiken der Einführung von ERP-Systemen zu minimieren, ist eine gründliche Planung und Organisation des Projekts erforderlich, die auf die spezifischen Gegebenheiten der Organisation abgestimmt sein muss. Der Beitrag zeigt auf, wie die optimalen Voraussetzungen für den Projekterfolg geschaffen werden. Ob Konferenzpause oder Stammtisch: wenn von ERP-Projekten berichtet wird, klingt das oft mehr nach Horrorfilm als Action-Komödie. Aber auch ohne rhetorische Dramatik stellen ERP-Projekte – unabhängig vom konkreten System – eine besondere Herausforderung dar. Herausforderung ERP-Einführung Die Gründe liegen auf der Hand: Hohe Projektkosten, die Veränderung vieler Abläufe im Unternehmen, Widerstand gegen Veränderungen und höhere Transparenz, unrealistische Nutzenerwartungen und schlechte Erfahrungen aus früheren Projekten sind bekannte Hindernisse. Dass die eigenen Mitarbeiter das neue System nicht verstehen, die externen ERP-Experten dagegen das Unternehmen nicht ...
Standardisierung von IT-Projekten

Standardisierung von IT-Projekten

Neue Ansätze für Service-Engineering-Konzepte 
Software muss flexibel an Kundenanforderungen angepasst werden. Dabei ist ein hoher Standardisierungsgrad erforderlich, um Software in IT-Architekturen und Geschäftsmodelle integrieren zu können. Aktuell fehlt es an kohärenten Sets von Prozess-Prinzipien in der Standardisierung von Software-Produkten. In diesem Beitrag wird ein Lösungsmodell vorgeschlagen, das Geschäftsprozess- und IT-Sicht innerhalb der Softwareentwicklung vereint und damit einen Beitrag zur Prozessoptimierung im Projektmanagement leistet. Sowohl die von der Software bereitgestellten Dienste als auch flankierende Dienstleistungen, zu denen Schulungen, Installation und insbesondere der IT-Support [1] zählen, erfordern ein strategisches Serviceverständnis. Dabei sind Services "elementare Bausteine einer Systemarchitektur, die eine definierte Aufgabe für unterschiedliche Geschäftsfunktionen ausführen" [1]. Die Modularisierung von Services, also eine Mehrfachverwendung einzelner Leistungen [1], sind ...