Technologie: Software

IFS schließt Übernahme von Softeon ab

IFS schließt Übernahme von Softeon ab

Integration von WMS und Industrial AI soll Transparenz in Lieferketten verbessern
Der Softwareanbieter IFS hat den Warehouse-Management-Spezialisten Softeon übernommen. Mit der Integration entsteht ein erweitertes Angebot im Bereich Supply-Chain-Software, das Funktionen aus ERP, Warehouse Management und Künstlicher Intelligenz kombiniert. Unter dem Namen „IFS Softeon“ werden die Industrial-AI-Funktionen von IFS mit der WMS-Expertise von Softeon zusammengeführt. Ziel ist es, Unternehmen eine durchgängige Sicht auf ihre Lieferketten zu ermöglichen – von strategischen Entscheidungen bis hin zu operativen Abläufen im Lager. Viele Unternehmen betreiben bislang getrennte Systeme für ERP und Warehouse Management, was die Transparenz und Steuerung von Prozessen erschweren kann. Die integrierte Lösung soll diese Trennung reduzieren und eine einheitliche Datenbasis schaffen. ifs.com​
PROSTEP und Arcwide bauen Zusammenarbeit aus

PROSTEP und Arcwide bauen Zusammenarbeit aus

OpenPDM-Technologie soll Integration von PLM-Lösungen in IFS-Software unterstützen
Das PLM-Beratungs- und Softwareunternehmen PROSTEP und der IFS-Implementierungspartner Arcwide wollen ihre Zusammenarbeit im Bereich PLM/ERP-Integration intensivieren. Ziel ist es, Anwenderunternehmen bei der Integration von PLM-Lösungen in Softwarelösungen von IFS zu unterstützen. PROSTEP bringt in die Kooperation seine Integrationsplattform OpenPDM sowie Erfahrung aus Integrationsprojekten ein. Grundlage der Zusammenarbeit ist eine zuvor vereinbarte Partnerschaft zwischen PROSTEP und IFS, die dem Unternehmen Zugriff auf die API-Technologie des Softwareanbieters ermöglicht. Auf dieser Basis hat PROSTEP einen OpenPDM-Konnektor entwickelt, der die Anbindung von IFS-Lösungen an die Digital Thread Platform erleichtern soll. www.prostep.com www.arcwide.com
Bitergo veröffentlicht WMS Savings Calculator

Bitergo veröffentlicht WMS Savings Calculator

Online-Tool unterstützt erste Wirtschaftlichkeitsabschätzung für Warehouse-Management-Systeme
Das Softwareunternehmen Bitergo GmbH hat einen neuen WMS Savings Calculator veröffentlicht. Das Online-Tool soll Unternehmen eine erste Einschätzung zur Wirtschaftlichkeit der Einführung eines Warehouse Management Systems ermöglichen. Der Kalkulator erfasst zentrale Kennzahlen aus dem Lagerbetrieb und berücksichtigt typische Kosten- und Effizienztreiber wie Kommissionierproduktivität, Fehlpicks und Nacharbeit, Sonderfahrten, Retourenbearbeitung, Kapitalbindung sowie den Aufwand für Einarbeitung und Prozessstabilisierung. Auch bestehende IT-Betriebskosten fließen in die Berechnung ein. Auf Basis dieser Eingaben ermittelt das Tool ein mögliches Einsparpotenzial und stellt dieses den erwarteten Systemkosten gegenüber. Daraus ergeben sich Kennzahlen wie jährlicher Nettonutzen, Amortisationszeit und Total Cost of Ownership. Die Berechnung dient als Orientierung und kann als Ausgangspunkt für eine weiterführende Analyse der Wirtschaftlichkeit eines Warehouse Management ...
Requirements-Engineering bei „lebenden“ ERP-Systemen

Requirements-Engineering bei „lebenden“ ERP-Systemen

Ein Framework zur Unterstützung des Requirements-Engineerings durch Fachabteilungen
Das grundlegende Problem: mehr Pflege als Neuentwicklung Wertet man Pressemitteilungen als Indikator, so kann man den Eindruck bekommen, dass Start-Ups, technische Innovationen und große Projekte mit wegweisenden Weichenstellungen den Alltag beherrschen, begleitet von neuen IT-Systemen und innovativen Cloud-Anwendungen, die man einfach nur herunterladen müsse, um eine neue Stufe der „Digitalisierung“ zu erreichen. Auch in der Informatikausbildung ist die Ausrichtung auf neue Systeme vorherrschend: Das „Requirements Engineering“ (RE), also die Erhebung, die Analyse und das Management von Anforderungen, wird oft anhand von kleinen Projekten in der Neuentwicklung geschult.  Dieser Fokus auf neue Systeme ist aus Sicht der Medien und Technikanbieter zwar nachvollziehbar,  verstellt allerdings den Blick darauf, dass die meisten Unternehmen eben doch schon einige Jahre oder Jahrzehnte auf dem Markt sind und die grundlegenden betriebswirtschaftlichen Prozesse mit vorhandener ...
Auf welche Technologien ERP-Anwender bei ihrem neuen ERP-System achten sollten

Auf welche Technologien ERP-Anwender bei ihrem neuen ERP-System achten sollten

Ergebnisse einer aktuellen Studie
Die Auswahl eines neuen ERP-Systems darf sich heute nicht mehr auf Prozessabdeckung, Bedienoberfläche und Bereitstellungsmodell beschränken. Der aktuelle ERP-Trendradar der Universität Potsdam beschreibt vielmehr, welche Technologien in den kommenden Jahren für die Weiterentwicklung von ERP-Systemen strategisch entscheidend werden und wo zugleich die größten Lücken zwischen Anwenderbedarf und Anbieterreife liegen. Gerade für Anwender ist diese Perspektive relevant. Denn ein neues ERP-System muss nicht nur die heutigen Abläufe stabil unterstützen, sondern auch die technologischen Anforderungen der nächsten Jahre tragen. Der Trendradar versteht sich ausdrücklich als Entscheidungsinstrument für ERP-Verantwortliche, Produktmanager und Forschende, um technologische Entwicklungen zu priorisieren und zukunftsfähige Strategien abzuleiten.
MOTOMETER modernisiert ERP mit Aptean

MOTOMETER modernisiert ERP mit Aptean

Automobilzulieferer führt „oxaion infinite“ ein und modernisiert IT-Landschaft
Die MOTOMETER GmbH hat ihr ERP-System auf das aktuelle Release „oxaion infinite“ des Softwareanbieters Aptean aktualisiert und gleichzeitig von einer On-Premise-Installation in eine Cloud-Umgebung migriert. Mit dem Projekt modernisiert das Unternehmen seine IT-Strukturen und schafft eine Grundlage für flexiblere Geschäftsprozesse. Neben dem technischen Release-Wechsel umfasste das Projekt auch die Migration der bestehenden Systemlandschaft in die Cloud. Für MOTOMETER ist die Cloud-Strategie eng mit den Anforderungen der Automobilindustrie verbunden. Das Unternehmen arbeitet mit OEM- und Tier-1-Kunden zusammen, bei denen stabile Lieferketten, hohe Datenverfügbarkeit und zuverlässige EDI-Prozesse erforderlich sind. Die cloudbasierte ERP-Lösung unterstützt unter anderem die Verarbeitung von Lieferabrufen und ermöglicht perspektivisch den elektronischen Versand von Lieferscheinen. Durch den Betrieb in der Cloud können IT-Ressourcen flexibler bereitgestellt werden, ...
CONACORD wechselt in die Cloud

CONACORD wechselt in die Cloud

Familienunternehmen nutzt künftig Cloud-Version der REMIRA-Software
Die CONACORD Voigt GmbH & Co. KG stellt ihre bisher lokal betriebene Software für Absatzprognosen und Bestandsmanagement schrittweise auf die Cloud-Version der Lösung von REMIRA um. Die Software ist bei CONACORD seit fast 30 Jahren im Einsatz und unterstützt die Planung von Lagerbeständen sowie die Disposition. Das Unternehmen betreibt drei Lager mit rund 120.000 Artikeln. Mitarbeitende nutzen die Lösung unter anderem für Prognosen und automatisierte Bestellvorschläge. Mit dem Umstieg auf die Cloud will CONACORD die bestehenden Funktionen um zusätzliche KI-basierte Services erweitern. Zunächst bleibt das Bestandsmanagement weiterhin lokal betrieben, während der Forecast-Service bereits über die REMIRA PLATFORM bereitgestellt wird. Die Plattform dient als zentraler Hub für Supply-Chain- und Omnichannel-Prozesse und ermöglicht den Zugriff auf zusätzliche Module und Funktionen. Die vollständige Umstellung erfolgt schrittweise und befindet sich derzeit in der ...
Sun Chemical modernisiert SAP-Landschaft

Sun Chemical modernisiert SAP-Landschaft

Selektive Datentransformation für effizientere Prozesse und transparente Geschäftsabläufe
Sun Chemical, weltweit führender Hersteller von Druckfarben, Pigmenten, Beschichtungen und Klebstoffen, konsolidiert und modernisiert seine SAP-Systemlandschaft. Ziel ist die Umsetzung einer globalen SAP S/4HANA- und RISE-Transformation in Zusammenarbeit mit SNP SE und Accenture. Die Transformation nutzt die Plattform Kyano von SNP, die Datenanalyse, selektive Migration und Prozessoptimierung ermöglicht. Historische Daten werden gezielt übernommen, während Strukturen und Abläufe für SAP S/4HANA standardisiert und auf eine cloudfähige Umgebung ausgerichtet werden. Damit schafft Sun Chemical die Grundlage für schnellere Erkenntnisgewinne, einheitliche Prozesse und erhöhte Transparenz im globalen Geschäft. www.sunchemical.com www.snpgroup.com
HEITEC übernimmt Artschwager + Kohl

HEITEC übernimmt Artschwager + Kohl

Akquisition erweitert Portfolio im Bereich Intralogistik
Die HEITEC AG hat die Artschwager + Kohl Software GmbH akquiriert. Das Unternehmen aus Herzogenaurach gehört seit Anfang 2026 zur HEITEC-Gruppe. Mit der Akquisition erweitert HEITEC sein Angebot im Bereich Intralogistik und baut seine Kompetenzen in der Automatisierung und Digitalisierung von Lagerlogistikprozessen aus. Ziel ist es, das Portfolio für Lagerlogistiklösungen zu stärken und zusätzliche Marktsegmente zu erschließen. Die Übernahme baut auf einer langjährigen Zusammenarbeit beider Unternehmen auf. HEITEC und Artschwager + Kohl haben in den vergangenen Jahren bereits gemeinsam Projekte im Bereich Intralogistik umgesetzt. Im Zuge der Integration übernimmt Jürgen Kohl, bisher Gesellschafter-Geschäftsführer von Artschwager + Kohl, künftig Verantwortung für das Branchenmanagement Intralogistik bei HEITEC.
Wettbewerbsvorteil Nachhaltigkeit

Wettbewerbsvorteil Nachhaltigkeit

Asseco: Das ERP als Datenfundament für den Product Carbon Footprint
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Am Thema Nachhaltigkeit kommt niemand vorbei: Immer mehr Kunden fordern Angaben zu CO₂-Fußabdrücken, Materialherkunft oder Energieverbrauch. Zudem steigen regulatorische Anforderungen, etwa durch CSRD, ESRS und künftig auch den Digitalen Produktpass. Doch wie lassen sich entsprechende Kennzahlen überhaupt belastbar erheben? Eine zentrale Rolle spielt das Herzstück der Unternehmensprozesse: das ERP.
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