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ERP in der Krise – IT-Notfallplanung reicht nicht

ERP in der Krise – IT-Notfallplanung reicht nicht

Wie kann die Handlungsfähigkeit von ERP-Systemen im Katastrophenfall aufrecht erhalten bleiben?
Der Notbetrieb eines ERP-Systems wird häufig als Aufgabe der IT-Notfallplanung begriffen. Dieses Verständnis geht davon aus, dass das System durch kontrollierten Wiederanlauf nach einer definierten Zeit teilweise oder vollständig zur Verfügung steht. Es wird jedoch nicht betrachtet, was ein funktionsfähiges ERP-System in einer Notfall- oder Krisensituation tatsächlich leisten muss: Unterstützung alternativer Abläufe, veränderter organisatorischer Strukturen sowie einer meist vollständig anderen Handhabung in betrieblicher und finanzieller Hinsicht. Der nachstehende Artikel gibt einen Überblick über die Risiken und Maßnahmen, um die Handlungsfähigkeit im Unternehmen möglichst weitgehend zu erhalten.
Dynamic Pricing geht nicht ohne IT

Dynamic Pricing geht nicht ohne IT

Warum B2B-Unternehmen für dynamische Preise mehr brauchen als ihr ERP
Volatile Kosten und dynamische Märkte erhöhen den Druck auf B2B-Unternehmen, Preise schneller und intelligenter anzupassen. Doch Dynamic Pricing braucht mehr als KI: Entscheidend sind eine belastbare Datenbasis, die richtige Systemarchitektur und das Zusammenspiel von Pricing-Software, ERP und CRM. Der Beitrag zeigt, welche Voraussetzungen CIOs schaffen müssen und wo KI im Pricing tatsächlich Mehrwert liefert.
ERP ist nicht mehr das Betriebssystem des Unternehmens

ERP ist nicht mehr das Betriebssystem des Unternehmens

Vom System of Record zum kontrollierten System of Action
ERP-Systeme bleiben das transaktionale Rückgrat von Unternehmen – doch in der KI-nativen Welt reicht ihre Rolle allein nicht mehr aus. Unternehmenswissen verteilt sich über zahlreiche Systeme, während KI Kontext, Governance und systemübergreifende Prozesse benötigt. Ein Business-Operating-System kann diese Lücke schließen: als semantische, KI-fähige und systemunabhängige Schicht zwischen Menschen, Daten, Prozessen und Anwendungen.
Steuer-Compliance im ERP-Kontext

Steuer-Compliance im ERP-Kontext

Steuer-Compliance im ERP systematisch gestalten
 1. Steuerliche Anpassungen außerhalb des ERP-Systems? Im Jahresabschluss werden steuerliche Abweichungen von handelsrechtlichen Wertansätzen häufig außerhalb des ERP-Systems ermittelt und in Excel fortgeschrieben. So bildete ein Unternehmen handelsrechtlich eine Drohverlustrückstellung von 50 Mio. Euro, die steuerlich grundsätzlich nicht angesetzt werden darf. Die steuerliche Korrektur lag ausschließlich in mehreren Excel-Dateien. Bei einer späteren Prüfung mussten unterschiedliche Versionen abgestimmt und die Verbindung zum ursprünglichen Geschäftsvorfall aufwendig rekonstruiert werden. Das Praxisproblem liegt damit im Medienbruch: Der handelsrechtliche Wert befindet sich im ERP-System, der steuerliche Wert und seine Herleitung dagegen außerhalb. Unterschiedliche Bearbeitungsstände und manuelle Abstimmungen erschweren die Nachvollziehbarkeit. Hinzu kommen Anforderungen der GoBD an Nachvollziehbarkeit und Unveränderbarkeit. Der Tax Ledger als ...
Die Illusion der Automatisierung

Die Illusion der Automatisierung

Warum KI im ERP den Menschen nicht ersetzt, sondern seine Rolle anspruchsvoller macht
Je mehr KI im ERP operative Routine übernimmt, desto stärker verlagert sich die menschliche Rolle auf Prüfung, Einordnung und Verantwortung – und desto wichtiger wird die Urteilskraft und Fachkompetenz in kritischen, mehrdeutigen oder folgenreichen Fällen. Aus Ausführenden werden Prüfende. Der Beitrag zeigt, warum genau darin ein oft unterschätztes Risiko liegt, bezieht aktuelle Studien mit ein und zeigt, wie Unternehmen die neue Kontrolle so gestalten können, dass nicht nur Effizienz, sondern auch Verantwortung erhalten bleiben.
Security-Konzept für die SAP BTP: das sichere Fundament 

Security-Konzept für die SAP BTP: das sichere Fundament 

Security-Konzept für die SAP BTP: das sichere Fundament
SAP BTP ist in vielen Unternehmen längst produktiv – doch die Sicherheitsarchitektur wächst nicht immer im gleichen Tempo mit. Zwei Kundenprojekte zeigen, wie aus einer Bestandsaufnahme ein tragfähiges BTP Security-Konzept entsteht. Entlang von neun Sicherheitsbausteinen wird sichtbar, wo Handlungsbedarf besteht und wie daraus ein priorisierter Fahrplan für eine sichere, auditierbare und skalierbare BTP wird.
Integrierte Prozessarchitektur: Basis digitaler Wertschöpfung

Integrierte Prozessarchitektur: Basis digitaler Wertschöpfung

Erkenntnisse aus der Wohnungswirtschaft
Die Wohnungswirtschaft braucht neue Antworten auf steigende Komplexität, Kostendruck und wachsende Digitalisierungsanforderungen. Eine integrierte Prozessarchitektur schafft dafür den Ordnungsrahmen: Sie verbindet end-to-end-Prozesse, wiederverwendbare Prozessmodule, Workflows und interoperable IT-Systeme. Das ERP wird dabei vom zentralen Prozessführer zum stabilen System of Record und schafft Raum für flexible, spezialisierte digitale Lösungen.
Digitale Souveränität strategisch gestalten

Digitale Souveränität strategisch gestalten

Erkenntnisse aus vier Jahren Forschung mit Praxisbeispielen
Dieser Beitrag fasst zentrale Erkenntnisse aus vier Jahren Forschung und Praxis zu einem fundierten Referenzmodell zusammen. Es verbindet Theorie mit Praxiserfahrung und zeigt, wie digitale Souveränität strukturiert geplant, validiert und umgesetzt werden kann – für mehr Resilienz, Handlungsfähigkeit und Zukunftssicherheit im Spannungsfeld regulatorischer Anforderungen und geopolitischen Entwicklungen.
Task-Management-Tools im Vergleich: 5 im Praxistest

Task-Management-Tools im Vergleich: 5 im Praxistest

Stärken, Schwächen und Funktionen anhand klarer Bewertungskriterien
Ob Excel-Liste oder Kanban-Board: Die Wahl des richtigen Task-Management-Systems entscheidet mit darüber, ob wachsende Unternehmen den Überblick behalten oder im Chaos versinken. Der Artikel stellt listenbasierte und kanban-orientierte Ansätze gegenüber – Struktur versus Flexibilität, lineare Ordnung versus visueller Workflow. Anhand konkreter Tools und Praxisszenarien zeigt sich, welches Konzept in welchem Szenario wirklich überzeugt.
Etablierung von Low-Code/No-Code in Organisationen

Etablierung von Low-Code/No-Code in Organisationen

Technologie allein reicht nicht: Erfolg braucht mehr als die richtige Plattform
Low-Code/No-Code verspricht Entwicklung, Innovation und eine engere Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen und IT. Doch warum scheitern viele Initiativen daran, sich dauerhaft im Unternehmen zu etablieren? Der Beitrag zeigt, welche organisatorischen, strategischen und operativen Voraussetzungen entscheidend sind, und stellt acht zentrale Handlungsbereiche mit Erfolgsfaktoren vor – als praxisnahen Leitfaden für eine nachhaltige LCNC-Einführung.
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