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Requirements-Engineering bei „lebenden“ ERP-Systemen

Requirements-Engineering bei „lebenden“ ERP-Systemen

Ein Framework zur Unterstützung des Requirements-Engineerings durch Fachabteilungen
Das grundlegende Problem: mehr Pflege als Neuentwicklung Wertet man Pressemitteilungen als Indikator, so kann man den Eindruck bekommen, dass Start-Ups, technische Innovationen und große Projekte mit wegweisenden Weichenstellungen den Alltag beherrschen, begleitet von neuen IT-Systemen und innovativen Cloud-Anwendungen, die man einfach nur herunterladen müsse, um eine neue Stufe der „Digitalisierung“ zu erreichen. Auch in der Informatikausbildung ist die Ausrichtung auf neue Systeme vorherrschend: Das „Requirements Engineering“ (RE), also die Erhebung, die Analyse und das Management von Anforderungen, wird oft anhand von kleinen Projekten in der Neuentwicklung geschult.  Dieser Fokus auf neue Systeme ist aus Sicht der Medien und Technikanbieter zwar nachvollziehbar,  verstellt allerdings den Blick darauf, dass die meisten Unternehmen eben doch schon einige Jahre oder Jahrzehnte auf dem Markt sind und die grundlegenden betriebswirtschaftlichen Prozesse mit vorhandener ...
Zehn ERP-Praktiker über Projekterfolg

Zehn ERP-Praktiker über Projekterfolg

Was in Auswahl, Implementierung und Betrieb wirklich zählt
ERP-Projekte scheitern selten an der Software selbst, sondern an unklaren Prozessen, fehlender Vorbereitung und mangelnder organisatorischer Einbindung. Zehn erfahrene ERP-Praktiker aus Deutschland und der Schweiz berichten aus ihrer Projektpraxis und zeigen, welche Faktoren bei Auswahl, Einführung und Betrieb von ERP-Systemen wirklich entscheidend sind – von der oft unterschätzten Phase Null bis zur realistischen Einordnung von KI.
Auf welche Technologien ERP-Anwender bei ihrem neuen ERP-System achten sollten

Auf welche Technologien ERP-Anwender bei ihrem neuen ERP-System achten sollten

Ergebnisse einer aktuellen Studie
Die Auswahl eines neuen ERP-Systems darf sich heute nicht mehr auf Prozessabdeckung, Bedienoberfläche und Bereitstellungsmodell beschränken. Der aktuelle ERP-Trendradar der Universität Potsdam beschreibt vielmehr, welche Technologien in den kommenden Jahren für die Weiterentwicklung von ERP-Systemen strategisch entscheidend werden und wo zugleich die größten Lücken zwischen Anwenderbedarf und Anbieterreife liegen. Gerade für Anwender ist diese Perspektive relevant. Denn ein neues ERP-System muss nicht nur die heutigen Abläufe stabil unterstützen, sondern auch die technologischen Anforderungen der nächsten Jahre tragen. Der Trendradar versteht sich ausdrücklich als Entscheidungsinstrument für ERP-Verantwortliche, Produktmanager und Forschende, um technologische Entwicklungen zu priorisieren und zukunftsfähige Strategien abzuleiten.
Prozessmanagement in ERP-Projekten

Prozessmanagement in ERP-Projekten

Warum ERP-Projekte an Prozessen scheitern – nicht an Software
In vielen Unternehmen existieren Prozesshandbücher, Verfahrensanweisungen oder ISO-konforme Dokumentationen. Sie erfüllen Audit-Anforderungen und beschreiben Abläufe formal korrekt. Doch im ERP-Projekt zeigt sich häufig eine unbequeme Wahrheit: Diese Dokumente bilden die gelebte Realität nur unzureichend ab. Wie lässt sich diese Kluft zwischen dokumentiertem Prozess und operativer Praxis überwinden?
Gefährliche Stille: Wenn S/4HANA-Projekte aus dem Ruder laufen 

Gefährliche Stille: Wenn S/4HANA-Projekte aus dem Ruder laufen 

Warum viele Unternehmen strategisch falsch entscheiden – und es erst Jahre später merken
Die S/4HANA-Transformation gilt für viele Vorstände und IT-Leitungen als eines der wichtigsten strategischen Projekte der letzten Jahre. Sie steht für Zukunftsfähigkeit, Innovationsfähigkeit und nicht zuletzt für die technologische Grundlage kommender Geschäftsmodelle. Umso erstaunlicher ist eine Beobachtung, die sich in zahlreichen Transformationsprojekten wiederholt: Die Transformation scheitert –ohne dass es jemand zur Kenntnis nimmt.
Digitale Geschäftsprozesse im Mehrwegbehältermanagement

Digitale Geschäftsprozesse im Mehrwegbehältermanagement

Technologien und Applikationen für effiziente digitale Mehrwegkreisläufe
Mehrwegkreisläufe effizient zu steuern ist komplex –doch neue digitale Technologien eröffnen ganz neue Möglichkeiten. Der Artikel zeigt, wie No-Code-Development, Computer Vision und IoT-Architekturen das operative Mehrwegbehältermanagement automatisieren und manuelle Prozesse deutlich reduzieren. Praxisnahe Beispiele aus dem Projekt DIBCO geben spannende Einblicke, wie Unternehmen ihre Behälteraufbereitung effizienter und zukunftsfähig gestalten können.
Produktivität neu gedacht

Produktivität neu gedacht

Warum Automatisierung der stille Held der KI-Debatte ist
Während KI die Schlagzeilen dominiert, erzielen viele Unternehmen ihre größten Effizienzgewinne durch intelligente Automatisierung bestehender ERP-gestützter Prozesse. Der Gastbeitrag von Dr. Willms Buhse zeigt auf, wie Automatisierung als Fundament wirkt, auf dem KI sinnvoll aufbauen kann –und warum ein zu früher KI-Fokus häufig mehr Komplexität als Nutzen erzeugen kann.
Large Language Models im Prozessmanagement

Large Language Models im Prozessmanagement

Was LLMs im Prozessmanagement leisten können – und was nicht
Large Language Models versprechen zahlreiche neue Möglichkeiten für das Geschäftsprozessmanagement –von der Prozessdokumentation über die Analyse bis zur Entscheidungsunterstützung. Doch wo entsteht tatsächlich Mehrwert und wo stoßen die Modelle an ihre Grenzen? Der Beitrag zeigt anhand des GPM-Lebenszyklus konkrete Einsatzszenarien sowie typische Fehlannahmen auf und gibt Orientierung für eine verantwortungsvolle, praxisnahe Anwendung.
NIS2 ist da: Vom Gesetz in die Umsetzungspraxis

NIS2 ist da: Vom Gesetz in die Umsetzungspraxis

Von der Einzelmaßnahme zur Stärkung ganzheitlicher Cybersicherheit im Unternehmen
Mit NIS2 steigen die Anforderungen an Cybersicherheit –doch reine Compliance reicht nicht. Erfahren Sie, wie Unternehmen durch praxisorientierte Umsetzung bestehender Normen nicht nur NIS2-konform werden, sondern eine nachhaltige Sicherheitskultur und echte Cyberresilienz aufbauen. Denn erfolgreiche Cybersicherheit ist kein Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess mit klarer Governance.
S/4HANA-Lizenzen als Kostenfallen

S/4HANA-Lizenzen als Kostenfallen

Wie potenzielle Rechte die Lizenzvermessung verzerren: Nicht alles was kann, muss auch

Wer an S/4HANA denkt, denkt meist an neue Prozesse, Fiori, Performance – und plant die Lizenzkosten oft „wie bisher“. Genau hier liegt aber eine Falle: Mit S/4HANA ändert sich für viele Kunden die Logik der Lizenzvermessung grundlegend. Plötzlich zählt weniger, was ein User tatsächlich macht, sondern was er dürfte – also welche Berechtigungen theoretisch in seinen Rollen stecken. Das kann aus vermeintlich günstigen Nutzern unerwartet teure Lizenzfälle machen
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