ERP-Betrieb, ERP-Beratung

Adaptive Service Level Agreements

Wie flexible Verträge Innovation ermöglichen und welche Risiken sie bergen
30.04.2026 - von Jonas Prell, Achim Schmidtmann
Lesedauer:  7 Minuten
© Adobe Stock/Parradee
© Adobe Stock/Parradee

Klassische Service Level Agreements sind darauf ausgelegt, Stabilität und Verlässlichkeit im IT- und ERP-Betrieb zu gewährleisten. Doch genau diese Stärke wird zunehmend zur Schwäche: Starre Leistungsbeschreibungen, feste Preismodelle und aufwendige Änderungsprozesse erschweren es, auf neue Anforderungen flexibel zu reagieren. Innovationen werden häufig vertagt – bis zur nächsten Ausschreibung. Dabei wächst der Druck auf Unternehmen, schneller auf Marktveränderungen zu reagieren und kontinuierlich zu optimieren. Genau hier setzen adaptive SLAs an: Sie verstehen Veränderung nicht als Störung, sondern als festen Bestandteil der Zusammenarbeit. Wie das konkret funktioniert und welche Stellhebel entscheidend sind, zeigt dieser Beitrag.

Zugang beschränkt

Sie sind zur Zeit nicht angemeldet / noch nicht registriert.

Um diesen Inhalt vollständig lesen zu können, müssen Sie über ein entsprechendes inklusiv-Abonnement verfügen. Alternativ können Sie den Zugang auch durch Zahlung eines Einmalpreises erhalten.

Abo inklusive Einzelkauf
ohne 2,90 €
Digital 2,76 €
Expert 0,00 €
Professional 0,00 €

Lesen für einmalig 2,90 €

Alle Preise enthalten 7% Mehrwertsteuer

Nach Erwerb der Zugangsrechte werden Sie automatisch wieder zu dieser Seite zurückgeleitet.


Das könnte Sie auch interessieren

Zehn ERP-Praktiker über Projekterfolg

Zehn ERP-Praktiker über Projekterfolg

Was in Auswahl, Implementierung und Betrieb wirklich zählt
ERP-Projekte scheitern selten an der Software selbst, sondern an unklaren Prozessen, fehlender Vorbereitung und mangelnder organisatorischer Einbindung. Zehn erfahrene ERP-Praktiker aus Deutschland und der Schweiz berichten aus ihrer Projektpraxis und zeigen, welche Faktoren bei Auswahl, Einführung und Betrieb von ERP-Systemen wirklich entscheidend sind – von der oft unterschätzten Phase Null bis zur realistischen Einordnung von KI.
Prozessmanagement in ERP-Projekten

Prozessmanagement in ERP-Projekten

Warum ERP-Projekte an Prozessen scheitern – nicht an Software
In vielen Unternehmen existieren Prozesshandbücher, Verfahrensanweisungen oder ISO-konforme Dokumentationen. Sie erfüllen Audit-Anforderungen und beschreiben Abläufe formal korrekt. Doch im ERP-Projekt zeigt sich häufig eine unbequeme Wahrheit: Diese Dokumente bilden die gelebte Realität nur unzureichend ab. Wie lässt sich diese Kluft zwischen dokumentiertem Prozess und operativer Praxis überwinden?
Requirements-Engineering bei „lebenden“ ERP-Systemen

Requirements-Engineering bei „lebenden“ ERP-Systemen

Ein Framework zur Unterstützung des Requirements-Engineerings durch Fachabteilungen
Das grundlegende Problem: mehr Pflege als Neuentwicklung Wertet man Pressemitteilungen als Indikator, so kann man den Eindruck bekommen, dass Start-Ups, technische Innovationen und große Projekte mit wegweisenden Weichenstellungen den Alltag beherrschen, begleitet von neuen IT-Systemen und innovativen Cloud-Anwendungen, die man einfach nur herunterladen müsse, um eine neue Stufe der „Digitalisierung“ zu erreichen. Auch in der Informatikausbildung ist die Ausrichtung auf neue Systeme vorherrschend: Das „Requirements Engineering“ (RE), also die Erhebung, die Analyse und das Management von Anforderungen, wird oft anhand von kleinen Projekten in der Neuentwicklung geschult.  Dieser Fokus auf neue Systeme ist aus Sicht der Medien und Technikanbieter zwar nachvollziehbar,  verstellt allerdings den Blick darauf, dass die meisten Unternehmen eben doch schon einige Jahre oder Jahrzehnte auf dem Markt sind und die grundlegenden betriebswirtschaftlichen Prozesse mit vorhandener ...
Von ERP bis Non-ERP: fünf Reifegrade beim KI-Einsatz

Von ERP bis Non-ERP: fünf Reifegrade beim KI-Einsatz

Warum KI-Agenten das alte ERP-Paradigma radikal verändern
sponsored
ERP-Systeme waren lange reine Verwaltungssoftware im Hintergrund. Mit agentischer KI ändert sich das grundlegend: Aus einem System of Record wird ein System of Action, das Prozesse aktiv steuert und Entscheidungen unterstützt. Der Artikel zeigt, wie Agentic AI ERP Unternehmen produktiver macht, Kosten senkt und neue Wettbewerbsvorteile schafft –und warum Führungskräfte dieses Thema jetzt im Blick haben sollten.
Gefährliche Stille: Wenn S/4HANA-Projekte aus dem Ruder laufen 

Gefährliche Stille: Wenn S/4HANA-Projekte aus dem Ruder laufen 

Warum viele Unternehmen strategisch falsch entscheiden – und es erst Jahre später merken
Die S/4HANA-Transformation gilt für viele Vorstände und IT-Leitungen als eines der wichtigsten strategischen Projekte der letzten Jahre. Sie steht für Zukunftsfähigkeit, Innovationsfähigkeit und nicht zuletzt für die technologische Grundlage kommender Geschäftsmodelle. Umso erstaunlicher ist eine Beobachtung, die sich in zahlreichen Transformationsprojekten wiederholt: Die Transformation scheitert –ohne dass es jemand zur Kenntnis nimmt.