Autor: Dr. ERPel

Dr. ERPel: Was ein Onlineshop über schlechte Prozesse verrät

Dr. ERPel: Was ein Onlineshop über schlechte Prozesse verrät

Gutscheinprobleme im Onlineshop
Dr. ERPel besucht manchmal den Online-Shop eines führenden deutschen Markenartikelherstellers, um dort Waschmittel zu kaufen. Beim letzten Kauf bekam er einen Gutschein, den er jetzt natürlich einlösen wollte. Doch der Online-Shop des Markenartikelherstellers wehrte sich.
Die Angst des Kunden vor dem Go-live

Die Angst des Kunden vor dem Go-live

Dr. ERPel über den Umgang mit panischen Projektleitern
Angst sollte im Geschäft nicht die Handlungen bestimmen, denkt Dr. ERPel. Die allermeisten Aktivitäten erfolgreicher Unternehmen basieren auf wohlüberlegtem Kalkül, weniger auf Furcht vor Konsequenzen. "Heulen und  Zähneklappern"Nur der Go-Live-Termin eines neuen ERP-Systems löst bei manchen Anwendern das Gefühl aus, der Weltuntergang stehe unmittelbar bevor. Doppeltes Pech, wenn sogar der Teilprojektleiter eine panische Angst vor dem Stichtag hat und nicht müde wird, bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf den drohenden Untergang des Abendlandes, repräsentiert durch seine Geschäftseinheit, hinzuweisen. "Hier fehlt Meister Proper"Dr. ERPel wünscht sich in solchen Situationen einen durchgreifenden Allesreiniger wie den berühmten Meister Proper aus der Werbung. Dieser sollte dann das angstverzerrte Bewusstsein des mittleren Managers mit dem Duft frischer Zitronen fluten und so das drohende Trauma auslöschen. "Angst essen Seele auf"Das Schwierige an der ...
Software-Vertrieb wie Donald Trump?

Software-Vertrieb wie Donald Trump?

Dr. ERPel über den NDA-Fetischismus der Cloud-Anbieter
Regelmäßige Leser dieser Kolumne werden gemerkt haben, dass Dr. ERPel häufig beruflich mit ERP-Projekten zu tun hat. Er findet es selbstverständlich, dass er vor Projektbeginn eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnet, denn der Kunde von Dr. ERPel möchte ganz gewiss nicht, dass seine Branchengeheimnisse weitergegeben werden. „Normalerweise wird Wissen geschützt“ Umso erstaunter war Dr. ERPel jetzt, als er bei gleich zwei Auswahlverfahren von einer angesprochenen Software-Firma die Aussage erhielt, nur nach Unterzeichnung eines NDA (Non-Disclosure-Agreement) könne Auskunft über den Funktionsumfang der Software gegeben werden. „Schwanken zwischen Lachen und Weinen“ Was hatte sich die in den USA angesiedelte Mutter des Cloud-ERP-Spezialisten bloß dabei gedacht? In über 50 Auswahlverfahren war Dr. ERPel noch nie von einem Software-Anbieter um eine Vertraulichkeitserklärung gebeten worden. Software-Unternehmen, jedenfalls normale ...
Wenn ERP-Anbieter nicht mehr weiter wissen…

Wenn ERP-Anbieter nicht mehr weiter wissen…

Dr. ERPel über fehlende Anschlüsse zur Digitalisierung
Die digitale Transformation erfasst alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche. Naja, fast alle. Am Flughafen von Linz (Österreich) ist der Bordkartenleser für den Zutritt zur Vielflieger-Lounge nach der Sicherheitskontrolle außer Betrieb. Dafür soll man sich dann eine Plastikmünze holen, um Eintritt zu erhalten; allerdings am Check-in, also vor der Sicherheitskontrolle. Die Alpenbewohner haben das clever gelöst. So vermeiden sie unnötigen Komfort, der doch nur verweichlicht. „Österreich kämpft aktiv gegen die Digitalisierung“ Auch einige ERP-Anbieter haben so ihre Probleme mit aktuellen Themen. Neulich war Dr. ERPel bei einem Kunststoffspritzgussunternehmen, das immerhin über mehr als 40 Maschinen verfügt. Auch dieser Spritzgießer steht unter dem Druck des Marktes und so fragte der Geschäftsführer seinen ERP-Anbieter nach Hinweisen, wie er in seinem Betrieb Industrie 4.0 einführen könne. „Der Anbieter schaute ihn mit leeren, weit aufgerissenen Augen an“ ...