ERP-Betrieb

An ein ERP-System bindet man sich sehr lange. Doch auch im laufenden Betrieb eines ERP-Systems gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Optimierung von Zeiten, Kosten, Fehlerhäufigkeit und Zufriedenheit von Benutzern und Kunden. Durch ein effizientes und zukunftsorientiertes IT Management werden die Weichen für den ERP-Betrieb der Zukunft gestellt. Lesen Sie in den folgenden Beiträgen alles über die aktuellen Trends, die jeder kennen muss, der ein laufendes ERP-System betreibt.

ERP-Betrieb

Industrie 4.0 und ERP

Industrie 4.0 und ERP

Je nach Wortführer verstecken sich hinter dem Schlagwort Industrie 4.0 (I4.0) Zukunftsvisionen, Utopien, Marktversprechen oder auch „harte“ Technologien. Demgegenüber wirkt der Begriff Enterprise Resource Planning (ERP) beinahe veraltet. ERP-Systeme sind in den meisten Unternehmen im Einsatz. Das heißt, unter ERP-Anwendern existiert eine gefestigte Vorstellung, wozu ein ERP-System dient. Angesichts der Kluft zwischen der Vision Industrie 4.0 und dem ERP-gestützten operativen Geschäft stellt sich die Frage, was der „normale“ ERP-Nutzer mit Industrie 4.0 zu tun hat. Mit anderen Worten: Was sind die Beziehungen zwischen I4.0 und ERP? Dass Industrie 4.0 ein Schlagwort ist, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass es an einer eindeutigen Definition mangelt. Selbst die Erfinder des Begriffs, der im Rahmen der High-Tech-Strategie der deutschen Bundesregierung geboren wurde, belassen es bei Umschreibungen [1, 2]. Als wichtige Bausteine werden Technologien angesehen, die z. T. auch ...
„Das ALPHAPLAN ERP-System kann mitwachsen.“

„Das ALPHAPLAN ERP-System kann mitwachsen.“

Wer einen Gartenzwerg im Gewand seiner Lieblingsfußballmannschaft besitzt, kann sich sicher sein, dass ihn die Trade Con GmbH mit Sitz in Bremen entworfen hat. Das junge Unternehmen – gegründet 2002, mit einem Durchschnittsalter ihrer Mitarbeiter von 32 Jahren – ist in kurzer Zeit zu einem der wichtigsten Profisport-Merchandiser in Deutschland avanciert. Gartenzwerge im Vereinstrikot sind ihr Markenzeichen Unternehmensgründer Manfred Blöhm war jahrelang als Geschäftsführer „Merchandising“ bei Werder Bremen beschäftigt, bevor er 2002 den Schritt in die Selbständigkeit wagte. Ausgestattet mit einem sicheren Gespür für Trends und mit nützlichen Kontakten zum Profifußball expandierte das Unternehmen rasch. Trade Cons Firmenphilosophie: Dem Kunden höchste Transparenz bei der Herstellung der Waren sowie vollen Einsatz beim Service bieten. Jeder Prozess, vom Entwurf über die Herstellung in Asien bis zum Transport der Waren, wird maßgeblich von den Mitarbeitern Trade ...
Datenqualitäts- und Stammdatenmanagement

Datenqualitäts- und Stammdatenmanagement

Eine Herausforderung moderner Unternehmensführung
In der digitalen Ökonomie sind verlässliche und korrekte Daten unabdingbar für valide Entscheidungen in den Unternehmen und in der Wirtschaft allgemein. Leider ist die Datenqualität oft mangelhaft. Erschwerend kommt hinzu, dass die zu bewältigenden Datenmengen exponentiell wachsen. Im Ergebnis: Unternehmen und Organisationen haben ein ernsthaftes Problem, denn sie müssen auf eine Reihe von Anforderungen reagieren, für die hohe Datenqualität eine kritische Voraussetzung ist. Im Bereich der digitalen Ökonomie ist es entscheidend, dass Daten werthaltige Faktoren für Unternehmen und Wirtschaft sind. Laut einer PwC-Studie aus dem Jahr 2014 [1] ist die Bedeutung von Daten heute je nach Branche sehr unterschiedlich, nimmt aber insgesamt deutlich zu. Im Durchschnitt sei die Analyse und Nutzung von Daten heute für die Hälfte aller befragten Unternehmen von hoher Bedeutung. Für die Zukunft seien branchenübergreifend 90 Prozent aller Unternehmen davon überzeugt, dass die ...
Fünf Best Practices aus Projekten für ERP-MES Echtzeit-Integration

Fünf Best Practices aus Projekten für ERP-MES Echtzeit-Integration

Das Management mit der Produktion in Echtzeit zu vernetzen ist mehr als eine IT-Frage, wie aktuelle Projekte von Epicor ERP zeigen: Vielmehr geht es darum, aus der Integration von Enterprise Resource Planning (ERP) mit Manufacturing Execution Systems (MES) strategische Wettbewerbsvorteile zu gewinnen und systematisch den Weg zu Industrie 4.0-Initiativen zu ebnen. Fünf zentrale Aspekte für Best Practices stellen sicher, dass aus einer ERP-MES-Integration messbare Vorteile und hohe Wertschöpfung resultieren. In Fertigungsunternehmen sind strategische Unternehmensentscheidungen zumeist eng mit Zwängen und Kennzahlen der Produktion verbunden: Seien es Fragen zur Gesamtanlagenproduktivität, zur Verbesserung der Kundenorientierung oder zu den Möglichkeiten und Grenzen der Optimierung und Differenzierung im Wettbewerb. Die Vorteile einer Echtzeit-Integration von ERP und MES sind hier offensichtlich. Entscheidend aber ist dabei, dass Unternehmen aus dem direkten Informationsfluss ...
Datenqualität im Lieferanten-Risikomanagement

Datenqualität im Lieferanten-Risikomanagement

Durch die Verlagerung von Wertschöpfung und Innovation in das externe Beschaffungsnetzwerk erhöht sich immer mehr die Abhängigkeit von Lieferanten. Kürzere Innovationszyklen sowie branchenübergreifende Geschäftsmodelle erweitern die Komplexität des zukünftigen Wertschöpfungsnetzwerkes. Somit werden neue Methoden zur Steuerung des Beschaffungsnetzes notwendig. Mathematische Modelle sorgen für eine Vernetzung von Daten zu Wissen und lassen mögliche Risiken in der externen Wertschöpfung erkennen, sodass ein präventives Vorgehen gewährleistet wird. Die Basis für dieses Vorgehen ist jedoch eine valide Datengrundlage zur Berechnung von Kennzahlen. Ist diese nicht vorhanden, sind die generierten Informationen nicht belastbar. Ein Data Checker prüft die Datengrundlage vorher automatisiert auf Plausibilität, Validität und Verfügbarkeit. Die Wertschöpfungs- und Technologieinnovationen verschieben sich zunehmend zum Lieferanten. Aus diesem Grund sind die Steuerung und ...
Teilnehmer klagen über schlechte Anwenderakzeptanz

Teilnehmer klagen über schlechte Anwenderakzeptanz

Die unabhängige Studie „CRM in der Praxis: Anwenderzufriedenheit, Nutzen und Perspektiven“ wurde 2015 zum zweiten Mal durchgeführt. Die Bewertungen in den vier Kategorien System, Wartungspartner, Implementierungspartner und Projekt  liegen im Schulnoten-Bereich von 2+ bis 2-. Im Detail ergibt sich jedoch ein viel differenzierteres Bild, welches auch deutliche Kritikpunkte beinhaltet. Besonders auffällig ist dabei die häufige Nennung von Problemen wie geringer Anwenderakzeptanz, schlechter Datenqualität und mangelnder Ergonomie. Bei der Bewertung in der Kategorie Software vergaben die Teilnehmer die besten Noten für die Funktionalität, die Mittelstandstauglichkeit und die Stabilität der Software. Eher schlecht schnitten die mobile Einsetzbarkeit und die Anpassbarkeit des Systems in Bezug auf Formulare, Reports und Auswertungen ab. Bild 1 zeigt die Bewertung aller 34 Zufriedenheitsaspekte in der Übersicht.   Fokus auf operative Ziele  Nach den Zielen der ...
ERP 2020 – Die Zukunft von ERP-Systemen

ERP 2020 - Die Zukunft von ERP-Systemen

Um auch in Zukunft ein starkes Rückgrat zur Unterstützung betriebswirtschaftlicher Unternehmensprozesse zu sein, müssen sich die ERP-Lösungen stark, teilweise sogar grundlegend verändern. Um diese Veränderungen zu treiben und zu moderieren, hat der VDMA die Kampagne ERP 2020 ins Leben gerufen. In diesem Beitrag werden die absehbaren und notwendigen Entwicklungstendenzen bei ERP erläutert. ERP ist heute in Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus ein unverzichtbares Werkzeug zur effektiven Organisation und Strukturierung kaufmännischer Prozesse. Umfragen des VDMA zeigen, dass nahezu 100 % der Unternehmen ERP-Lösungen einsetzen. Jedoch ist die installierte Basis in den Unternehmen keineswegs ausreichend, um den aktuellen oder gar zukünftigen Anforderungen zu entsprechen. In welchen Bereichen sich die Lösungen verändern müssen, hat der VDMA an sieben Themenfeldern formuliert. Die ERP-Anbieter ihrerseits haben bereits mit ersten Veränderungen an ihren Produkten begonnen ...
Kartografische Visualisierung von Kennzahlen

Kartografische Visualisierung von Kennzahlen

Effiziente Nutzung betriebswirtschaftlicher Fakten
Der Mensch ist visuell geprägt: Kommunikation erfolgt größtenteils über die Augen. Informationen werden ständig aufgenommen, bewertet und gespeichert. Die Art der Präsentation beeinflusst die Attraktivität und Verarbeitungsgeschwindigkeit für das Gehirn entscheidend. So werden Zusammenhänge schneller erfasst und Erkenntnisse nachhaltiger behalten. Daher ist es sinnvoll, betriebswirtschaftliche Fakten visuell und räumlich ansprechend aufzubereiten.
ERP-Strategien

ERP-Strategien

Was müssen Sie in Ihrem ERP-System und um Ihre Organisation herum bedenken?Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau, Direktor des Center for Enterprise Research an der Universität Potsdam und Herausgeber von www.erp-management.de analysiert diese und weitere Fragen nach der ERP-Situation im Unternehmen, welcher Handlungsbedarf sich daraus ergibt, welche Abstimmungen nötig sind und was Sie in den Bereichen Support und Kostenentstehung beachten sollten.
IT-Strategieentwicklung

IT-Strategieentwicklung

Ein praxisbewährter Ansatz
Der Begriff IT-Strategie wird oft verwendet, aber nur wenige Unternehmen haben eine IT-Strategie und noch weniger handeln im Sinne ihrer IT-Strategie. Doch ist die IT-Strategie der Schlüssel zum Erfolg der IT und auch oft des Unternehmens. An die IT-Strategie sind hohe Erwartungen geknüpft, die vielfach nicht erfüllt werden. Die Ursachen sind vielfältig. Ein falsches Verständnis führt zwangsläufig zu einem unsachgemäßen Vorgehen bei der Entwicklung einer IT-Strategie. Die wesentlichen Punkte werden nicht oder nicht tief genug behandelt. Mit der erstellten IT-Strategie stellt sich der Erfolg nicht unmittelbar nach Abschluss der Entwicklung ein. Das Tagesgeschäft wird nicht konsequent an der IT-Strategie ausgerichtet. Und schließlich gerät die IT-Strategie in Vergessenheit. Begriff und Wesen einer Strategie Der Begriff Strategie wird leider viel zu oft falsch verwendet. Die IT-Strategie ist in deutschen Unternehmen keinesfalls selbstverständlicher Bestandteil der ...
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