ERP-Betrieb

An ein ERP-System bindet man sich sehr lange. Doch auch im laufenden Betrieb eines ERP-Systems gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Optimierung von Zeiten, Kosten, Fehlerhäufigkeit und Zufriedenheit von Benutzern und Kunden. Durch ein effizientes und zukunftsorientiertes IT Management werden die Weichen für den ERP-Betrieb der Zukunft gestellt. Lesen Sie in den folgenden Beiträgen alles über die aktuellen Trends, die jeder kennen muss, der ein laufendes ERP-System betreibt.

ERP-Betrieb

Stammdaten in Schwung bringen

Stammdaten in Schwung bringen

ERP-Stammdaten sind das Rückgrat logistischer Planungsprozesse in unserer Industrie. In Zeiten zunehmender Digitalisierung wird aber auch deutlich: Die Qualität dieser Daten wird selten beachtet und häufig überschätzt. Das zeigt sich sowohl in der täglichen Praxis, wenn Anwender digital auf Daten zugreifen und dabei Fehler entstehen, als auch beim Austausch von Daten zwischen verschiedenen Lösungen oder beim Wechsel von einem auf ein anderes System. Mangelnde Datenhygiene führt außerdem dazu, dass das tatsächliche Leistungspotential einer Software kaum richtig genutzt werden kann. Digitalisierung beruht auf Daten. Besonders heute, wo immer mehr neue Technologien wie Big Data, Cloud-Lösungen und mobile Apps in den Unternehmen eingesetzt werden, ist eine „gesunde“ Stammdatenbasis die Voraussetzung für nahtlose Prozesse. Wer beispielsweise eine E-Commerce- und Omnichannelplattform aufsetzen möchte, der sollte in den Stammdaten aufgeräumt haben. Ein hoher ...
Datenqualitätsmanagement

Datenqualitätsmanagement

Bewertung von Investitionsvorhaben zur Verbesserung der Stammdatenqualität
Stammdaten bilden die Grundlage der digitalen Wirtschaft. Die Bereitstellung eines angemessenen Maßes an Stammdatenqualität ist eine entscheidende Voraussetzung für effiziente Geschäftsprozesse in und zwischen Unternehmen. Auch haben Geschäftsführer mittlerweile den Zusammenhang zwischen Datenqualität und Rentabilität erkannt, jedoch fehlt es an konkretem Nutzenpotential, um eine entsprechende Datenqualitäts-Unternehmenskultur in Form eines Datenqualitätsmanagements aufzubauen und mit entsprechenden Ressourcen auszustatten. Daraus leitet sich ein hoher Bedarf für eine quantifizierbare Kosten-Nutzen-Berechnung für Vorhaben zur Verbesserung der Datenqualität ab. Dies aufgreifend präsentiert der vorliegende Beitrag einen Ansatz für ein Analyse- und Berechnungsmodell zur Bewertung von Datenqualitätsmanagement-Investitionen und gibt Impulse zur Ermittlung des Wertbeitrags. Das starke und vor allem schnelle Voranschreiten der Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft ...
Modernisierung von ERP-Systemen

Modernisierung von ERP-Systemen

Chance für digitale Geschäftsprozesse im Mittelstand
Die Digitalisierung beeinflusst bestehende Geschäftsmodelle, verändert die Ansprüche der Kunden und zwingt Unternehmen dazu, ihre Organisation und Prozesse anzupassen, um dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben. In diesem Kontext führte die Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT mit dem Glasflakon-Hersteller HEINZ-GLAS ein ERP-Auswahl- und Organisationsgestaltungsprojekt durch. ERP-Systeme bilden das Rückgrat der integrierten betrieblichen Informationsverarbeitung. Nicht nur Konzerne, sondern auch kleine und mittelständische Unternehmen sind regelmäßig mit der Überprüfung der Funktionsweise der eigenen ERP-Systemlandschaft konfrontiert. Die Ursachen sind dabei vielfältig, z.B. werden eingesetzte ERP-Systeme vom Anbieter nicht länger weiterentwickelt oder sind nicht anpassungsfähig genug, um gewachsene Unternehmensstrukturen und -prozesse abzubilden. Zudem ergeben sich in Zeiten der Digitalisierung und integrierter Wertschöpfungsnetze sowie steigender ...
Digitalisierung ist nicht gleich Digitalisierung

Digitalisierung ist nicht gleich Digitalisierung

Deutschland ist Weltmeister! Das gilt nicht nur im Fußball und galt lange im Export. Es gilt auch für die einträgliche Disziplin „Geschäftsprozessoptimierung“. Die kontinuierliche Verbesserung bestehender Geschäftsabläufe ist eine der großen Domänen des deutschen Mittelstands. Hierzulande zielen mehr Innovationen auf die Verbesserung der Prozesse als auf die Weiterentwicklung der Produkte. Das ist einerseits löblich, denn das permanente Schrauben an Geschäftsprozessen ist Garant für die Wettbewerbsfähigkeit vieler Mittelständler im internationalen Vergleich. Trotz hoher Löhne und Abgaben können viele Unternehmen ihre Weltmarktführerschaft in ausgewählten Nischen festigen und verteidigen. Es birgt aber auch Gefahren. Denn in der aktuellen Debatte um die Digitalisierung sehen viele Manager in mittelständischen Betrieben in der Digitalisierung vor allem ein Mittel zur Rationalisierung und zur weiteren Optimierung der eigenen Methoden. Das legt eine Studie des ...
Anwendersupport als kritischer Erfolgsfaktor für den ERP-Betrieb

Anwendersupport als kritischer Erfolgsfaktor für den ERP-Betrieb

Zahlreiche Untersuchungen widmen sich der Auswahl und Einführung von ERP-Systemen aus den unterschiedlichsten Perspektiven, hauptsächlich mit Blick auf Kosten und Nutzen. Eine interessante Betrachtung liefern Stephan Kassanke und Florian Neuhaus unter dem Titel „Kosten und Nutzen in ERP-Projekten“ [1]. Aufwands- und Nutzenentwicklung eines ERP-Projekts mit seinen typischen Phasen werden dort im Zeitverlauf dargestellt. Zum Ende der Einführungsphase und im Übergang zur Betriebsphase sinkt der Aufwand, und der Nutzen steigt. An diesem Punkt setzt diese Betrachtung an, denn die letztendliche Integration des ERP-Systems in die tägliche Arbeit findet in dieser Phase statt. Hauptbeteiligte sind die einzelnen Anwender und die Supportabteilung des Herstellers/Anbieters. Selbst wenn hier kein Scheitern des Gesamtprojekts mehr droht, zeigt sich trotzdem ein kritisches Potenzial, nämlich für die Akzeptanz der neuen Lösung. Für einen langfristig denkenden Anbieter ist diese Phase ...
Reintegration von Reporting in ERP-Systeme

Reintegration von Reporting in ERP-Systeme

Seit den 90er Jahren wurden operative Prozesse und das zugehörige Reporting getrennt betrachtet. Die Ursachen waren primär technologischer Art. Das Berichtswesen wurde zur Last für die produktiven ERP-Systeme und musste auf separate Systeme ausgelagert werden. Dort entwickelten sich über Reporting hinaus auch komplexere Formen der Datenanalyse, die heutzutage viele intelligente Auswertungen möglich machen. Innovationen der jüngeren Zeit schaffen nun Möglichkeiten, Reporting und Analytics wieder ganz nah an operative Anwendungen in ERP-Systemen heranzuführen. Dies bietet Unternehmen viele neue Potenziale, fordert aber auch Konsequenzen für IT-Architekturen und die Organisation in Unternehmen.   Die Gründe für die Trennung von transaktionaler und Berichtswelt sind vielfältig. Business Intelligence (BI) ist rechenintensiv und komplex. Es konsumiert erhebliche Systemressourcen. Auswertungen erfordern akzeptable Antwortzeiten. Erst diese erlauben verschiedene ...
Interview: Erfolgreiche ERP-Projekte bei KMU

Interview: Erfolgreiche ERP-Projekte bei KMU

Züchtet auch die Bremer CVS Ingenieurgesellschaft mbH, Hersteller des ALPHAPLAN ERP, „schwarze Schwäne“? Rede und Antwort zu dieser auf den ersten Blick etwas seltsamen Frage stehen Andreas Behrmann, Geschäftsführer ALPHAPLAN, Jörg Rieke, Consulting- und Projektoffice-Leiter, und Michael Krutzke, Marketingleiter. Andreas Behrmann (AB): Geflügelzucht ist nicht unsere Branche und der schwarze Schwan nicht unser Wappentier. Doch zum ernsten Kern des Themas: Der „black swan“ wurde von einem Finanzmathematiker definiert als „ein seltenes und unvorhersehbares Ereignis, das eine unverhältnismäßig große negative Wirkung hervorruft“. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wurde übrigens mit 0,7 Prozent berechnet. Das ist doch schon mal beruhigend … oder etwa nicht? Das klingt eher nach „nicht“ … Michael Krutzke (MK): Richtig. McKinsey und die Saïd Business School der University of Oxford nutzten dieses Schwanenbild für Projekte, deren Budget-Rahmen um ...
B2B-Studie Internet der Dinge

B2B-Studie Internet der Dinge

Das „Internet der Dinge“ (im Englischen Internet of Things, kurz IoT) stellt ein neues, disruptives Paradigma der drahtlosen Vernetzung zwischen einer Vielzahl von Objekten mit dem Internet dar. Es zielt auf die digitale Durchdringung vieler Aspekte des Wirtschaftslebens sowie auf die direkte Verbindung physischer Objekte mit Informationssystemen. Aktuell wird IoT als dynamische, selbstkonfigurierende, globale Netzwerkinfrastruktur gesehen, die heterogene Objekte miteinander verbindet. Die Objekte selbst besitzen unterschiedliche Grade von Smartness, also Fähigkeiten zur Umweltwahrnehmung, Entscheidungsfindung, Speicherung von Informationen sowie zur Vernetzung mit anderen Objekten. Um die Nutzung von IoT in der deutschen Wirtschaft zu untersuchen, wurden in einer Studie [1] mittels einer Onlinebefragung 5.777 Unternehmen unterschiedlicher Branchen um die Einschätzung der Potenziale und Hindernisse der IoT-Nutzung gebeten. Dieser Beitrag gibt einen Einblick in den Stand von ...
Safe Harbor und Privacy Shield

Safe Harbor und Privacy Shield

Im Oktober erklärte der Europäische Gerichtshof das Safe-Habor-Abkommen zwischen der EU und den USA für ungültig. Mit diesem Urteil fehlt nun dem transatlantischen Austausch personenbezogener Daten die Rechtsgrundlage. Gegenwärtig haben sich die Verhandlungspartner auf ein Nachfolgeabkommen mit dem Namen „EU US Privacy Shield“ geeinigt, welches jedoch vom ersten Tag an auf heftige Kritik gestoßen ist. Im folgenden Interview erläutert Andreas Gauger Details und Hintergründe zum Nachfolgeabkommen Privacy Shield. Spätestens seit letztem Oktober beschäftigen sich nahezu alle deutschen Unternehmen, die in einer Art Geschäftsbeziehung mit amerikanischen Unternehmen stehen, mit dem Safe-Harbor-Abkommen und dessen Nachfolger Privacy Shield. Haben die Entwicklungen der letzten Monate Ihrer Meinung nach etwas zu Verbesserungen im Datenschutz beigetragen? Ja und nein. Zunächst ist es ein großer Erfolg all derer, die sich um echten Datenschutz bemühen, dass das ...
Trends und Erfolgsfaktoren im Zuge der Digitalisierung

Trends und Erfolgsfaktoren im Zuge der Digitalisierung

Ergebnisse einer Studie zum Stammdatenmanagement
Der vorliegende Beitrag stellt die Ergebnisse einer Studie zum Thema Stammdatenmanagement und -qualität dar und zeigt insbesondere, dass Großunternehmen einen deutlichen Vorsprung in der Umgangsweise mit der Stammdatenqualität gegenüber dem Mittelstand haben. Den meisten Unternehmen fehlt es jedoch an einer unternehmensweiten Stammdatenorganisation und einer dazugehörigen Datenstrategie. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass die Unternehmensentscheider auf der einen Seite hohes Verständnis haben, dass die Datenqualität eine direkte Auswirkung auf die Rentabilität im Unternehmen hat, aber auf der anderen Seite fehlt die Investitionsbereitschaft das Thema professionell adäquat umzusetzen. Kaum ein Unternehmen wird sich im Zeichen des digitalen Informationszeitalters eine mangelhafte Datenqualität leisten können. Der Erfolg eines Unternehmens wird zukünftig davon abhängig sein, wie gut es mit Informationen umgehen kann und wie gut es in der Lage ist, aus Wissen ...
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