ERP-Einführung

Bald ist es geschafft! Nur noch eben das neue ERP-System einführen und dann sind in kurzer Zeit alle angestrebten Vorteile realisiert. Die Einführung gelingt nur, wenn die erheblichen Risiken, nicht nur in zeitlicher Hinsicht und bezogen auf die Kosten, sondern vor allem inhaltlich frühzeitig erkannt und angemessen behandelt werden. Es kommt beispielsweise auch auf den richtigen Projektleiter und das richtige Projektteam an – intern wie extern. In den folgenden Beiträgen lesen Sie, wie Sie Stammdaten richtig übernehmen, welche Einführungsreihenfolge sich in Projekten bewährt hat, wie Sie die Kommunikation guter Nachrichten steuern und vieles mehr.

ERP-Einführung

Hilfe, mein Käufer will, dass wir auf SAP umstellen

Hilfe, mein Käufer will, dass wir auf SAP umstellen

Folge 30
Übernommene Unternehmen stehen oft vor der Situation, dass die Holding gern das ERP-System auf SAP umstellen möchte. Diese Folge beleuchtet Vor- und Nachteile dieses Vorschlags. Beginnen möchte ich mit den Pro-Argumenten. Möglicherweise verfügt die Holding bereits über ein funktionierendes S/4HANA-System mit eingerichteten Berichtsstrukturen für die anderen Unternehmen der Gruppe. Meist ist der Wunsch nach Einheitlichkeit im Controlling und der Finanzberichterstattung der wesentliche Treiber für diese Anforderung. Andere Gründe liegen in dem Wunsch nach einheitlicher Behandlung von Kunden, Informationen oder Produkten über die gesamte Gruppe hinweg. Wenn dann in der Holding bzw. in der Gruppe noch ein für den konkreten Fall anwendbares Template für das Geschäftsmodell des übernommenen Unternehmens existiert, dann spricht das sehr für eine Abbildung auch des übernommenen Unternehmens in der gruppenweiten SAP-Lösung. Konkret bedeutet das nämlich, dass Stammdaten ...
3 Gründe, warum ERP-Implementierungen scheitern

3 Gründe, warum ERP-Implementierungen scheitern

Die ERP-Falle
ERP-Systeme sollen Prozesse vereinfachen, sorgen jedoch oft für Komplexität. Warum geraten ERP-Projekte ins Straucheln, obwohl sie Effizienz versprechen? Dieser Artikel beschreibt die typischen Stolpersteine bei der Einführung und zeigt, mit welchen Maßnahmen Unternehmen ihr ERP-Projekt erfolgreich auf Kurs bringen können.
Prozessmodell und Werkzeug

Prozessmodell und Werkzeug

Geschäftsprozessmanagement in Wirtschaft und Verwaltung: Folge 7
Als Beispiel für die zahlreichen in der Praxis verfügbaren Methoden zur Modellerung von Geschäftsprozessen wird in dieser Folge die Sprache Process Modeling and Description Language PMDL vorgestellt, die an der Universität Potsdam als Variante der dort für wissensintensive Geschäftsprozesse intensiv genutzten Sprache KMDL entwickelt wurde. Für KMDL und PMDL steht mit dem Modellierungswerkzeug Modelangelo eine sehr effiziente Kombination von Modellierungsmethode und Modellierungswerkzeug. kostenlos zur Verfügung. Die Process Modeling and Description Language Die Process Modeling and Description Language PMDL umfasst alle benötigten Objekte für eine Prozesssicht, ergänzt um Maschinen (Bild 1). Bild 1: Modellierungssymbole von PMDL Informationsobjekte werden häufig in der Phase der Istanalyse als Ausgangspunkt für Schwachstellenanalysen benötigt und in der Phase der Sollprozesserstellung als Best Practice-Templates genutzt. Eine weitere Ergänzung wurde mit der ...
Digitaler Pitch der Finalisten 2022

Digitaler Pitch der Finalisten 2022

Alle Videos der Finalisten beim ERP-System des Jahres 2022
Exklusiv im Professional Abo: ERP Management präsentiert Ihnen hier die Videos aus dem Finale am 5. September 2022. Alle Interessenten von ERP-Systemen, ERP-Einführungen und ERP-Innovationen konnten die Endrunde digital im Livestream mitverfolgen. Hier mussten die Finalisten mit ihren Präsentationen überzeugen und sich den kritischen Fragen einer namhaften, unabhängigen Jury aus Beratern, Wissenschaftlern und Medienvertretern stellen.
Geschäftsprozessmanagement in Wirtschaft und Verwaltung

Geschäftsprozessmanagement in Wirtschaft und Verwaltung

Folge 1
In zehn Folgen geht der Potsdamer Lehrstuhlinhaber Prof. Norbert Gronau auf aktuelle Themen des Geschäftsprozessmanagement (GPM) in Wirtschaft und Verwaltung ein. Weitere Folgen befassen sich u.a. mit den richtigen Vorgehensmodellen im GPM, der Aufnahme und Analyse des Istzustands, Sinn und Unsinn der Modellierung von Geschäftsprozessen, der Konzeption von Sollprozessen, dem Workflowmanagement, der Simulation von Geschäftsprozessen und dem Change Management. Wer die Inhalte vertiefen will, dem sei das gleichnamige Buch von Prof. Gronau empfohlen.Erste Folge: Der Weg zum modernen Geschäftsprozessmanagement. Der Weg zum modernen Geschäftsprozessmanagement Der Weg zu einem modernen Geschäftsprozessmanagement ist angesichts der neuen Perspektiven durch Digitalisierung dringender und notwendiger denn je. Um die Ziele der Prozessbeschleunigung, Kosten- und Fehlerreduzierung sowie der Steigerung der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit zu erreichen, stehen nunmehr weitere ...
Stimmungen im Einführungsprojekt einfangen

Stimmungen im Einführungsprojekt einfangen

Folge 29
In den ersten Monaten eines Einführungsprojektes wird häufig deutlich, welche lieb gewonnenen Funktionen nicht unverändert in das neue System übernommen werden. Dann kann es zu einer negativen Grundstimmung gegen die Systemeinführung kommen und das Projekt kann verzögert oder unter Umständen sogar gefährdet werden. Hier muss der Trusted Advisor eingreifen. Es ist erforderlich, Instrumente bereitzuhalten, mit denen die Stimmung im ERP-Projekt eingefangen werden kann und die es ermöglichen, schnell auf negative Effekte zu reagieren. Dazu setzt Potsdam Consulting ein sogenanntes Moodboard ein. Damit kann der wichtige Change-Management-Prozess effizienter gestaltet werden. Ziel muss eine Akzeptanz des neuen Systems und der damit einhergehenden Veränderung von Abläufen und Bedienoberflächen sein. Das Moodboard ist ein Umfragetool, mit dem die Akzeptanz des neuen Anwendungssystems und des Veränderungsprojektes insgesamt gemessen werden. Es bietet Partizipationsmöglichkeiten ...
Methodenkompetenz im ERP-Projekt – der vernachlässigte Erfolgsfaktor

Methodenkompetenz im ERP-Projekt – der vernachlässigte Erfolgsfaktor

Oftmals übernehmen auf Anraten der Anbieter und Gesamtprojektleiter fachlich sehr versierte Mitarbeitende im ERP-Projekt neue Rollen und Aufgaben – wie z. B. die Rolle des Key Users oder des internen Projektleiters. Nicht selten werden beide Rollen ohne methodisches Wissen über die Aufgaben ins Projekt geschickt und sind sich bei der Erfüllung der Aufgaben selbst überlassen.
Jobreport: Praxiserfahrung als Schlüssel

Jobreport: Praxiserfahrung als Schlüssel

Seit gut einem halben Jahr arbeitet Benjamin Batarilo als ERP-Berater bei der ams.Solution AG –  und hat damit eine gehaltvolle Herausforderung gefunden. Diese Aussage kann er nach der kurzen Zeit bereits treffen, weil er vom ersten Tag an als vollwertiges Team-Mitglied in Kundenprojekten eingebunden ist. Es ist vor allem das breite inhaltliche Spektrum und die Vielseitigkeit des Consultings, welche die zu lösenden Aufgaben für ihn so spannend machen. Im Grunde habe ihn die Thematik gereizt, seit er erstmals mit einer ERP-Software in Berührung gekommen war, berichtet der 33-Jährige. Das von der ams.Solution AG in ihn gesetzte Vertrauen zahlt er bereits zurück, schließlich weiß Benjamin Batarilo, wovon er spricht. Nach der Lehre zum Technischen Zeichner durchlief er bei einem Münchner Sondermaschinenbauer sämtliche Abteilungen und konnte zudem Auslandserfahrung sammeln. Dies mit dem eigentlichen Plan, dort perspektivisch in die Geschäftsführung aufzurücken, was sich ...
Pro und Kontra Bonus-/Malus-Regelungen

Pro und Kontra Bonus-/Malus-Regelungen

Folge 28
In Verträgen über komplexe IT-/Reorganisationsprojekte sind Festpreise hinsichtlich der zu erreichenden Leistungen anzustreben. Um diese zu erreichen, können Bonus-/Malus-Regelungen verwendet werden. Diese Folge befasst sich mit den Vor- und Nachteilen dieser Regelungen. Eine Bonus-/Malus-Regelung kann so ausgestaltet werden, dass bei Unterschreiten des vereinbarten Dienstleistungsvolumens die nicht geleisteten Tage dem Dienstleister dennoch, zum Beispiel zur Hälfte, bezahlt werden. Dann hat dieser ein erhebliches Interesse, seine durchschnittlichen Erlös je Personentag zu steigern. Auch der Kunde ist an dieser Lösung interessiert, denn er zahlt für die gleiche Leistung im Endeffekt weniger Geld. Verbraucht der Dienstleister mehr Personentage, ohne dass diese durch Change Requests gesondert vom Kunden beauftragt wurden, so wird für diese Personentage abgestuft ein geringerer Betrag bezahlt. Je höher die Überschreitung ist, umso geringer wird der für die überschießenden ...
Bereicherung kennt keine Grenzen

Bereicherung kennt keine Grenzen

Dr. ERPel über die Kunst des vierfachen Abkassierens
Neulich hatte sich Doktor ERPel in dieser Kolumne bereits über einen CRM-Anbieter aufgeregt, der nahezu jede zusätzliche Funktion seiner Software mit zusätzlichen Kosten belegt hat. Inzwischen hat sich der Softwaremarkt weiterhin sehr erfinderisch gezeigt. Insbesondere ein Anbieter hat neue Spitzenwerte im Abzocker-Ranking erreicht. Spitze beim Abzocken Das Lizenzmodell dieses Anbieters basiert auf Geschäftsvorfällen. Daran ist prinzipiell nichts auszusetzen. Allerdings scheint es der Anbieter ein wenig zu übertreiben, denn bei jedem Geschäftsvorfall ist folgendes lizenzpflichtig: der Umsatz, die dabei erzeugten Dokumente, die notwendigen Lagerbewegungen und – überraschenderweise – auch die genutzte Software. Viermal kassieren, einmal liefern? Sie lesen richtig: Der Softwareanbieter verdient an jedem einzelnen Geschäftsvorfall gleich vierfach. Wenn Ihnen das zu undeutlich ist, hier ein Beispiel: Wenn ein Händler sich entschließt, aus praktischen Gründen ...
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