ERP-Einführung

Bald ist es geschafft! Nur noch eben das neue ERP-System einführen und dann sind in kurzer Zeit alle angestrebten Vorteile realisiert. Die Einführung gelingt nur, wenn die erheblichen Risiken, nicht nur in zeitlicher Hinsicht und bezogen auf die Kosten, sondern vor allem inhaltlich frühzeitig erkannt und angemessen behandelt werden. Es kommt beispielsweise auch auf den richtigen Projektleiter und das richtige Projektteam an – intern wie extern. In den folgenden Beiträgen lesen Sie, wie Sie Stammdaten richtig übernehmen, welche Einführungsreihenfolge sich in Projekten bewährt hat, wie Sie die Kommunikation guter Nachrichten steuern und vieles mehr.

ERP-Einführung

Erfolgskriterien für ERP-Projekte

Erfolgskriterien für ERP-Projekte

Oder: Warum befinden sich immer wieder Projekte in der Krise?
ERP-Projekte sind immer wieder eine Herausforderung für Unternehmen. Obwohl mittlerweile zahlreiche Veröffentlichungen zu den Erfolgsfaktoren existieren, sind weiterhin viele ERP-Projekte krisenbehaftet. Wichtige grundlegende Faktoren werden nicht oder nur unzureichend beachtet. Im Folgenden werden diese wichtigen Fallstricke dargestellt bzw. aufgezeigt, welche Faktoren ein ERP-Projekt beeinflussen. Bereits bei der Auswahl bzw. beim Auswahlprozess einer geeigneten Unternehmenssoftware wird ein Grundstein für ein erfolgreiches Projekt gelegt. Sollte sich die Unternehmensverantwortlichen dazu entscheiden, eine neue ERP-Lösung für das eigene Unternehmen einzuführen, wird häufig die IT-Abteilung (z. B. die IT-Verantwortlichen) damit beauftragt, eine Vorauswahl zu treffen. Damit ist jedoch dann bereits festgelegt, dass es sich voraussichtlich um ein IT-Projekt und nicht um ein Unternehmensprojekt handeln wird. Diese Unterscheidung ist für den weiteren Verlauf des Projektes ...
Der ERP-Berater ist immer schuld!

Der ERP-Berater ist immer schuld!

Dr. ERPel und ein Missverständnis in Zahlen
Einer der Vorteile externer Berater liegt ja darin, dass der Auftraggeber sie jederzeit feuern kann. Dr. ERPel hörte neulich von einem Beratungsprojekt, wo nach einer intensiven Auswahl eine Unternehmensberatung angeheuert wurde, die speziell zum suchenden Unternehmen passen sollte. Ein großes ERP-Projekt kam kaum vom Fleck, die Burnrate war groß, der Fortschritt kaum erkennbar. „Budgetverbrauch ist doch auch Fortschritt“ Die Beratung ging munter an den Start und machte das, was Beratungen immer machen: sie analysierte die Situation unvoreingenommen, entwarf mögliche Handlungsvorschläge zur Verbesserung der Situation und schlug ihren Auftraggebern dann die besten Maßnahmen vor. Diese umfassten personelle, technische, kommunikative und organisatorische Veränderungen. So weit, so gut. Nun war ja die Unternehmensleitung am Zuge, denn umsetzen kann ein Beratungsunternehmen die Ratschläge nicht, sondern das muss das Unternehmen selber machen. „Das haben wir gar nicht ...
Fünf Merkmale für den Projekterfolg

Fünf Merkmale für den Projekterfolg

Folge 27
Nach der Auswahlentscheidung und nach der Vertragsunterschrift folgt die Umsetzung des Projektes. Nach meiner Erfahrung kann der Projekterfolg durch fünf Merkmale sichergestellt werden. Das erste Merkmal ist die Projektstruktur. Alle Mitarbeiter müssen den Projektplan, die Ziele, die mit dem Projekt verbunden werden und vor allem ihre eigene Rolle als Key-User oder Teilprojektleiter kennen. Und sie nehmen diese Rolle ernst und füllen diese auch aus! Wenn da im Projektplan steht „Schreiben von Testfällen“, dann schreiben die Key-User auch Testfälle. Sie warten nicht, bis jemand in der Phase „Integrationstest“ fragt, wo denn eigentlich die Testfälle seien. Idealerweise wird ein Projektmanagementhandbuch ausgeliefert, das auf die konkrete Situation im Unternehmen und die konkrete Projektstruktur zugeschnitten ist. Ich empfehle auch, die Namen und Aufgaben der Mitglieder der Projektorganisation direkt in das Handbuch einzutragen. Da sind dann Horst und Ahmed Key-User in ...
ERP Key-User – „denn sie wissen nicht, was sie tun“

ERP Key-User – „denn sie wissen nicht, was sie tun“

Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Einführung
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Der ERP Key-User ist die wichtigste Person im ERP-Projekt. Er ist Bindeglied, Fachexperte, Tester, Trainer und Multiplikator. Leider wählt die Organisation den Key-User oftmals ohne spezielles Wissen über seine Aufgaben für diese Projekte aus. Der Beitrag gibt Einblicke in die Aufgaben des Key-Users im Projekt, benennt den Zeitumfang für die Rolle und klärt das Aufgabenspektrum außerhalb des Verantwortungsbereichs.
Entscheidungshilfe ERP-Update oder Neuanschaffung 

Entscheidungshilfe ERP-Update oder Neuanschaffung 

Jetzt registrieren und im kostenlosen Digital-Abo weiterlesen! Um die Wettbewerbsfähigkeit durch ERP-Systeme zu steigern und auf dem aktuellen Stand zu bleiben, sind regelmäßige Aktualisierungen des Systems erforderlich. Updateprojekte können genauso zeit-, kosten- und ressourcenintensiv sein wie eine komplette Neuanschaffung [5]. Ähnlich wie bei ERP-Neueinführungen fallen dabei u. a. externe Dienstleistungskosten, interne Personalkosten und Kosten für Lizenzen sowie Hardware an.
Datendubletten: Teures Hindernis (nicht nur) bei Datenmigrationen

Datendubletten: Teures Hindernis (nicht nur) bei Datenmigrationen

Mergers & Acquisitions und auch ein unausweichlicher Wechsel auf ein neues IT-System erfordern eine Datenmigration. So herausfordernd IT-Migrationsprojekte aber auf den ersten Blick erscheinen, bieten sie auch Chancen: Es ist die Gelegenheit, sich einmal die Datenqualität genau anzuschauen und sich um die Bereinigung und Aktualisierung von Datenbeständen zu kümmern. Dieser Beitrag erläutert das Vorgehen. Key Facts: Datenmigrationsprojekte bedeuten eine große Herausforderung für Unternehmen und stellen hohe Anforderungen an die Datenqualität. Schlechte Datenqualität, auch in Form von Dubletten, erweist sich in der Praxis als problematisch. Konsequente Datenpflege ist über die eigentliche Migration hinaus unerlässlich. Für einen erfolgreichen Systemwechsel ist eine Migrationsstrategie notwendig. Migrationsprojekte in Unternehmen sind an Komplexität nicht zu unterschätzen. Die alte Weisheit aus der Informatik, ...
Einblick in die  Wettbewerbsbeiträge, Teil 4: ERP im Rechnungswesen

Einblick in die Wettbewerbsbeiträge, Teil 4: ERP im Rechnungswesen

Die ERP-Systeme des Jahres 2022 im Rechnungswesen Zu Unrecht gilt das Rechnungswesen als innovationsarmer Bereich von ERP-Systemen. Die Finalteilnehmer im diesjährigen Wettbewerb zeigen, was alles in moderner Rechnungswesen-Software steckt und welche Produktivitätsvorteile durch Automatisierung und eine benutzergerechte Ergonomie zu erreichen sind. So ist bei der Neumann&Müller Veranstaltungstechnik eine Software im Einsatz, mit deren Hilfe über 200 User das gesamte nationale und internationale Geschäft im kaufmännischen Bereich vollständig abbilden (ab S. 86). In unserer Dokumentation der Finalteilnehmer lesen Sie exklusive Auszüge aus der Bewerbung von CSS (ab S. 80). Kategorie: ERP im Rechnungswesen
Einblick in die Wettbewerbsbeiträge, Teil 2: Handel

Einblick in die Wettbewerbsbeiträge, Teil 2: Handel

In dieser Kategorie finden sich Anbieter, die ein für den Handel spezialisiertes System (bzw. Module für den Einsatz im Handel) anbieten. Dabei wird zwischen Multichannel-Handel, B2C-Handel (Retail und E-Commerce) und Großhandel unterschieden. Ein aktuelles Beispiel für den Großhandel zeigt die Success Story des Anbieters von Arbeitskleidung GS Workfashion.
Einblick in die Wettbewerbsbeiträge, Teil 1: Fertigung

Einblick in die Wettbewerbsbeiträge, Teil 1: Fertigung

ERP-Systeme des Jahres 2022 - Lösungen für die Fertigungsbranche
Die Gewinner bieten innovative Funktionen für Einzelfertigung, variantenreiche Produktion und Hightech-Fertigung. Projektmanagement, Konfiguratoren und Industrial Apps unterstützen Unternehmen bei Effizienz und Digitalisierung. In unserer Dokumentation finden Sie exklusive Einblicke in die Finalisten und ihre wegweisenden ERP-Lösungen.
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Interview mit Karl Gerber und Markus Schindler,
Step Ahead GmbH

Jetzt registrieren und im kostenlosen Digital-Abo weiterlesen! Welche Bedeutung hat der Wettbewerb ERP-System des Jahres für Sie? Karl Gerber: Was Sie jetzt als Antwort hören wollen, ist mir schon klar. Nur stelle ich mich nicht einem Wettbewerb mit den anderen Teilnehmern. Ich respektiere sehr, was die einzelnen Unternehmen mit ihren Mitarbeitern erreicht haben. Meiner Meinung nach ist jedes einzelne davon in der Lage, sich gegen die Übermacht des großen deutschen und der vielen US-Hersteller durchzusetzen. Aber jeder einzelne Anbieter ist aus Sicht seiner Kunden besser und allein diese Tatsache verdient Respekt.
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