Digitalisierung

Die neuen Möglichkeiten, Geschäftsprozesse durch digitale Technologien zu verbessern, sind nahezu unendlich. Nie war es so einfach, Abläufe zu beschleunigen, Fehler zu vermeiden, bisher nicht gehobene Effizienzpotenziale zu erschließen und dabei gleichzeitig noch die Zufriedenheit von Mitarbeitern und Kunden etwa durch stärkere Individualisierung des Leistungsspektrums zu erhöhen. Dabei muss jedoch darauf geachtet werden, dass die neuen Technologien sich auch später noch nahtlos erweitern und integrieren lassen. Lesen Sie im Folgenden, welche Möglichkeiten bestehen und worauf Anwender achten sollten.

Digitalisierung

Vorgehen im Geschäftsprozessmanagement

Vorgehen im Geschäftsprozessmanagement

Geschäftsprozessmanagement in Wirtschaft und Verwaltung: Folge 2
Wer eine Methode vorschlägt, soll nach Meinung des Autors auch angeben, wie diese Methode genutzt werden soll. Daher ist es unverständlich, dass in vielen auch handbuchartigen Werken über Geschäftsprozessmanagement (GPM) keine Vorgehensweise für das Geschäftsprozessmanagement als ganzes angegeben wird. Auch die Propagandisten des Business Process Reengineering, Michael Hammer und James Champy, geben nur sehr dürre Hinweise auf das Vorgehen. Zahlreiche Quellen konzentrieren sich auf die Modellierung, die aber nur einen Teil des Geschäftsprozessmanagements umfasst oder machen gleich gar keine Aussagen zum Vorgehen. Daher werden in diesem Beitrag mehrere Vorgehensmodelle für das Geschäftsprozessmanagement ausführlicher beschrieben und daraus dann eine aggregierte Empfehlung erstellt. Abschließend wird das RAIL-Modell des GPM dargestellt. Vorgehensmodellen kommt die Aufgabe zu, die Wirklichkeit mit ihren für den Sachverhalt wesentlichen Größen, Abhängigkeiten und ...
Kaffee sollte man nicht ignorieren

Kaffee sollte man nicht ignorieren

Dr. ERPel und der Kaffeekater der Geschäftsführung
Dr. ERPel war in den letzten zehn Jahren nicht einmal zum Kaffeetrinken bei Tchibo. Die Atmosphäre ist wie auf einer Autobahn-Raststätte. Trotzdem macht Kaffee noch die Hälfte des Umsatzes aus! Neulich las Dr. ERPel, Tchibo gehe es schlecht. Die Bestände seien zu hoch und notwendige Preiserhöhungen seien nicht durchsetzbar. Das sind doch nur Symptome, aber keine Ursachen. Dr. ERPel zweifelt daran, dass Tchibo wirklich aktuelle Software einsetzt. Ob sie Supply Chain Management-Tools nutzen? Da gibt es Frühwarnmechanismen. Wie gut ist die Steuerung der Logistik? Gibt es Category Management als Organisationsansatz? Bonus für zu volle Lager? Dr. ERPel kann sich gut vorstellen, dass der Tchibo-Einkauf für niedrigste Einkaufspreise einen Bonus bekommt, während gleichzeitig die Läger voll sind mit unverkaufbarem Plunder. Und dann auch noch Mitarbeiter entlassen Jetzt will Tchibo Kosten sparen und Mitarbeiter entlassen. Dr. ERPel findet das Quatsch. Wieso sollten ...
Best-Practice-Vorgehen bei der Auswahl eines ERP-Systems

Best-Practice-Vorgehen bei der Auswahl eines ERP-Systems

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Die Auswahl eines neuen ERP-Systems stellt viele Unternehmen vor eine große Herausforderung. Das liegt unter anderem daran, dass die Komplexität des Projekts sehr hoch ist und auf Mitarbeiterseite hier keine profunde Erfahrung vorhanden ist. Zudem ist es bei den zahlreichen ERP-Systemen schwierig, einen guten Überblick zu bekommen. Je mehr Informationen, Messebesuche und Vertriebspräsentationen, die Mitarbeiter gesehen haben, desto größer ist die Unsicherheit, das richtige ERP zu finden. Was also tun, um eine erfolgreiche ERP-Systemauswahl zu meistern? Die Grundlage für ein erfolgreiches ERP-Auswahlprojekt ist die strukturierte Vorgehensweise im Projekt. Denn jede Phase baut aufeinander auf und läuft wie ein Trichtermodell auf das ERP-Ziel-System zu. Ein erfolgreiches ERP-Auswahlprojekt wird in folgenden Phasen bearbeitet: Der Startpunkt: Strategieanalyse  Zu Beginn wird eine Meta-Analyse zum Unternehmen im Rahmen einer Strategieanalyse durchgeführt. Dies hat das ...
Formel-1-Auto oder Pferdekutsche?

Formel-1-Auto oder Pferdekutsche?

Einflussfaktoren auf die Umsetzungsgeschwindigkeit in der Digitalisierung
Digitalisierung und Digitale Transformation beschäftigen viele Unternehmen. Doch wie gut sind diese in einer konkreten Organisation umsetzbar? In unserer Erfahrung konnten wir 10 häufige Problemquellen identifizieren, die in diesem Artikel als Fragen präsentiert werden – Fragen, die bei der Einordnung helfen, ob das Digitalisierungsvorhaben sehr schnell wie ein Formel-1-Auto gelingen kann oder ob durch viele Grundlagenarbeiten vorher das Tempo eher wie eine Pferdekutsche voranschreiten wird. Digitalisierung und Digitale Transformation sind aktuelle Trends und es ist sicherlich unbestritten, dass Firmen, Behörden und andere Organisationen kundenfreundlicher im digitalen Zeitalter agieren müssen. Viel ist über die „digitale Wüste“ Deutschland berichtet worden und in der Tat tun sich viele Firmen erstaunlich schwer damit, digitale Kanäle zu ihren Kunden aufzubauen und moderne Technologien und Software-Systeme zu nutzen, um effizient ihre Leistungen zu erbringen. Aus ...
Greenfield S/4HANA Einführung nach Plan – wie war das möglich?

Greenfield S/4HANA Einführung nach Plan – wie war das möglich?

Wie man den Zeitplan zu 99 % einhalten kann
In diesem Interview sprechen die Abteilungsleiterin des Competence- und Service Centers Accounting/Controlling, Frau Veronika Mayer, und der Geschäftsführer der SPAR ICS, der IT Unit der SPAR Österreich Gruppe, Herr Andreas Kranabitl, mit ERP Management über ihren Weg der Umstrukturierung auf ein Greenfield-Projekt, bei dem auf moderne Architektur statt bewährter Systeme gesetzt wird.
ERP, PLM, MES und CRM – Ein Blick in die Zukunft

ERP, PLM, MES und CRM – Ein Blick in die Zukunft

Teil 2: Vom Verlust der Vorrangstellung
Ein viel diskutiertes Thema in der Industrie ist die Rolle von Manufacturing Execution Systemen (MES) im Verhältnis zu ERP und PLM. Bisher wird MES von ERP mit den nötigen Stammdaten versorgt, wobei die MBOM als Basis dient. Da zukünftige Stammdaten und MBOM in Lifecycle Management Systemen entstehen und entwickelt werden, stellt sich die Frage, warum MES nicht direkt aus diesen Systemen gespeist wird.
Effizienzsteigerung in Sicht: Die Kunst der ERP-Systemauswahl für Ihren Erfolg

Effizienzsteigerung in Sicht: Die Kunst der ERP-Systemauswahl für Ihren Erfolg

Die Wahl der richtigen ERP-Software ist eine wichtige Entscheidung für jedes Unternehmen, da dies Auswirkungen auf die Arbeitsabläufe, Mitarbeiter und den Unternehmenserfolg haben kann. Unternehmen sollten sorgfältig die vorhandenen Kern- und wertschöpfenden Prozesse identifizieren und die Anforderungen an das System analysieren. Ein systematischer Auswahlprozess, von der Strategie über Anbieter-Workshops bis zur Vertragsverhandlung kann helfen, die richtige ERP-Lösung sowie den passenden Partner auszuwählen und die Geschäftsfähigkeit des Unternehmens sicherzustellen. Eine professionelle ERP-Auswahlberatung kann insbesondere bei mangelnder ERP-Kompetenz im Unternehmen sinnvoll sein. Welche ERP-Software ist die richtige für mein Unternehmen? Diese Frage muss sich jedes Unternehmen und jeder Unternehmer früher oder später stellen. Eine Entscheidung hierbei sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden und gut überdacht sein. Bei voreiligen und nicht ausreichend ...
Prozessmodell und Werkzeug

Prozessmodell und Werkzeug

Geschäftsprozessmanagement in Wirtschaft und Verwaltung: Folge 7
Als Beispiel für die zahlreichen in der Praxis verfügbaren Methoden zur Modellerung von Geschäftsprozessen wird in dieser Folge die Sprache Process Modeling and Description Language PMDL vorgestellt, die an der Universität Potsdam als Variante der dort für wissensintensive Geschäftsprozesse intensiv genutzten Sprache KMDL entwickelt wurde. Für KMDL und PMDL steht mit dem Modellierungswerkzeug Modelangelo eine sehr effiziente Kombination von Modellierungsmethode und Modellierungswerkzeug. kostenlos zur Verfügung. Die Process Modeling and Description Language Die Process Modeling and Description Language PMDL umfasst alle benötigten Objekte für eine Prozesssicht, ergänzt um Maschinen (Bild 1). Bild 1: Modellierungssymbole von PMDL Informationsobjekte werden häufig in der Phase der Istanalyse als Ausgangspunkt für Schwachstellenanalysen benötigt und in der Phase der Sollprozesserstellung als Best Practice-Templates genutzt. Eine weitere Ergänzung wurde mit der ...
Geschäftsprozessmanagement in Wirtschaft und Verwaltung

Geschäftsprozessmanagement in Wirtschaft und Verwaltung

Folge 1
In zehn Folgen geht der Potsdamer Lehrstuhlinhaber Prof. Norbert Gronau auf aktuelle Themen des Geschäftsprozessmanagement (GPM) in Wirtschaft und Verwaltung ein. Weitere Folgen befassen sich u.a. mit den richtigen Vorgehensmodellen im GPM, der Aufnahme und Analyse des Istzustands, Sinn und Unsinn der Modellierung von Geschäftsprozessen, der Konzeption von Sollprozessen, dem Workflowmanagement, der Simulation von Geschäftsprozessen und dem Change Management. Wer die Inhalte vertiefen will, dem sei das gleichnamige Buch von Prof. Gronau empfohlen.Erste Folge: Der Weg zum modernen Geschäftsprozessmanagement. Der Weg zum modernen Geschäftsprozessmanagement Der Weg zu einem modernen Geschäftsprozessmanagement ist angesichts der neuen Perspektiven durch Digitalisierung dringender und notwendiger denn je. Um die Ziele der Prozessbeschleunigung, Kosten- und Fehlerreduzierung sowie der Steigerung der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit zu erreichen, stehen nunmehr weitere ...
Supply Chains im Umbruch

Supply Chains im Umbruch

Wie Unternehmen die Resilienz gegenüber Störungen der Lieferketten steigern
Globale Krisen destabilisieren Lieferketten und zwingen Unternehmen, ihre Geschäftsstrategien anzupassen. Wachsende Anforderungen an IT-Infrastrukturen und Anwendungssysteme führen zur vermehrten Nutzung von SRM-Systemen, Multilieferantenstrategien und in Echtzeit steuerbarer Lieferketten. Um Risiken zu minimieren, setzen Unternehmen verstärkt auf die Diversifizierung ihrer Lieferketten. Welche Strategien könnten die Resilienz weiter steigern?
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