Dr. ERPel war in den letzten zehn Jahren nicht einmal zum Kaffeetrinken bei Tchibo.
Die Atmosphäre ist wie auf einer Autobahn-Raststätte.
Trotzdem macht Kaffee noch die Hälfte des Umsatzes aus!
Neulich las Dr. ERPel, Tchibo gehe es schlecht. Die Bestände seien zu hoch und notwendige Preiserhöhungen seien nicht durchsetzbar. Das sind doch nur Symptome, aber keine Ursachen. Dr. ERPel zweifelt daran, dass Tchibo wirklich aktuelle Software einsetzt. Ob sie Supply Chain Management-Tools nutzen? Da gibt es Frühwarnmechanismen. Wie gut ist die Steuerung der Logistik? Gibt es Category Management als Organisationsansatz?
Bonus für zu volle Lager?
Dr. ERPel kann sich gut vorstellen, dass der Tchibo-Einkauf für niedrigste Einkaufspreise einen Bonus bekommt, während gleichzeitig die Läger voll sind mit unverkaufbarem Plunder.
Und dann auch noch Mitarbeiter entlassen
Jetzt will Tchibo Kosten sparen und Mitarbeiter entlassen. Dr. ERPel findet das Quatsch. Wieso sollten diese Symptome besser werden, wenn sich noch weniger Leute drum kümmern? Tchibo sollte mehr aus seiner Kaffeekompetenz herausholen. Auch über 20.000 Verkaufsstellen sind eine Flächendeckung, an die kaum jemand sonst herankommt. Wie wäre es mal mit guten Ideen?
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