Digitalisierung

Wohl dem, der keine Versicherung braucht

Dr. ERPel als Opfer der Kündigungsfrist
13.04.2023 - von Norbert Gronau ORCID Icon
ERP

Dr. ERPel kennt es aus dem privaten und beruflichen Umfeld. Einige Versicherungen braucht man. Anscheinend gibt es dabei immer noch schwarze Schafe. So eines hat Dr. ERPel nunmehr wohl erwischt.

Erst ganz dicke, dann unsichtbar

Dr. ERPel reist beruflich viel, auch ins Ausland. Also schließt er bei einer Tochter der Münchener Rückversicherung eine Auslandsreiseversicherung ab. Nicht ganz billig, aber ein seriöser Anbieter, so dachte Dr.  ERPel.

Wir buchen ab, sagen aber nicht, wofür

Nach etwa einem Jahr fand Dr. ERPel auf seiner Kreditkartenabrechnung eine unerklärliche Position. Nur aus dem Abbucher selbst konnte man erkennen, dass es sich um unsere Versicherung handelte. Offenbar wollte die Versicherung das Kündigen deutlich erschweren und gab deswegen keine Vertragsnummer oder gar den Grund ihrer Abbuchung an.

Wie mache ich Kündigen so schwer wie möglich?

Aber Dr. ERPel hatte natürlich alle Unterlagen parat. Zuerst wollte er online kündigen, aber die Eingabemaske erforderte das exakte Eingeben von Werten und Daten, die auf dem Vertrag gar nicht standen. Also schickte Dr. ERPel einen ganz altmodischen Brief und meint:

So hoch kann das Vertrauen in das eigene Produkt ja nicht sein, wenn man das Kündigen desselben mit allen Mitteln verhindern will.

Lesen Sie auch diese Kolumne von Dr. ERPel


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