Dr. ERPel

Dr. ERPel: Was ein Onlineshop über schlechte Prozesse verrät

Dr. ERPel: Was ein Onlineshop über schlechte Prozesse verrät

Gutscheinprobleme im Onlineshop
Dr. ERPel besucht manchmal den Online-Shop eines führenden deutschen Markenartikelherstellers, um dort Waschmittel zu kaufen. Beim letzten Kauf bekam er einen Gutschein, den er jetzt natürlich einlösen wollte. Doch der Online-Shop des Markenartikelherstellers wehrte sich.
Viele Ideen, wenig Personal

Viele Ideen, wenig Personal

Dr. ERPel über die frustrierende Realität von Überambition und Unterbesetzung
Ein Unternehmer will seine Unternehmensgruppe modernisieren und beauftragt eine renommierte Beratung. 25 Projekte, 15 Standorte, viel Enthusiasmus – doch kaum Ressourcen. Nach kurzer Zeit folgt Ernüchterung: große Pläne, kleine Kapazitäten. Ein Lehrstück darüber, warum Veränderung mehr braucht als gute Ideen.
Dr. ERPel hat etwas zu verzollen

Dr. ERPel hat etwas zu verzollen

Ein Erlebnis aus der Welt der Bürokratie
Üblicherweise gestaltet Dr. ERPel Informationssysteme und verbessert die dazugehörenden Abläufe. Doch manchmal ist auch Dr. ERPel ein einfacher Bürger, der eine Sendung aus dem Ausland zu verzollen hat.
Dr. ERPel und die überforderte Organisation

Dr. ERPel und die überforderte Organisation

Digitalisierung ist nichts für Dummköpfe
Die Digitalisierung treibt immer weitere Blüten. Innovative Unternehmen, gleich welcher Größe, bedienen sich schnell aller greifbaren Vorteile der digitalen Transformation. Allerdings traf Dr. ERPel neulich ein Unternehmen, das sich mit den neuen Technologien sehr, sehr schwer tut.
Dr. ERPel und der überforderte Steuerberater

Dr. ERPel und der überforderte Steuerberater

Wie ein kleines Software-Detail fast zum Desaster führte
Buchhaltung ist selten lustig, doch meistens notwendig. Finanzbeamte und andere unangenehme Personen wollen wissen, was man das ganze Jahr über gemacht hat. Weil niemand die Flut der zumeist sinnlos überregulierten und völlig unverständlichen Steuergesetze in Deutschland versteht, bedient man sich zweckmäßigerweise eines Steuerberaters.
Fauler Anbieter – reicher Anbieter?

Fauler Anbieter – reicher Anbieter?

Dr. ERPel über fehlende Dokumentation und teure Beratung
Neulich besuchte Dr. ERPel einen sehr erfolgreichen Maschinenbauer. Dieser nutzt seit vielen Jahren ein spezialisiertes ERP-System. Allerdings mit hohem Aufwand und nur mäßigem Erfolg, denn zwischen einzelnen Prozessschritten, die gut durch das ERP-System abgebildet werden, gibt es immer wieder Ergebnisse von Prozessschritten, die dann manuell ins System übertragen werden müssen.
Wenn Anbieter freiwillig dumm bleiben wollen

Wenn Anbieter freiwillig dumm bleiben wollen

Dr. ERPel und das geheime Rezept für erfolgloses Benchmarking
Stellen Sie sich vor, Sie wären gemeinsam mit mehr als 100 Mitbewerbern in einem stark umkämpften Verdrängungsmarkt tätig. Sie haben ein kleines Marketingbudget und können sich keine Anzeigen in der Wirtschaftswoche leisten. Nun kommt jemand, der bietet Ihnen ein 50-seitiges Benchmarking Ihres Produktes gegen Ihre wichtigsten Wettbewerber an. Wollen Sie wissen, warum Ihre Wettbewerber erfolgreich sind? Der Haken: Die Information kostet 1.000 €, und Sie müssen 20 Kundenadressen liefern, damit eine neutrale Forschungseinrichtung den Vergleich mit Ihren Konkurrenten vornehmen kann. Doktor ERPel ist sich sicher, Sie würden ein solches Angebot sofort annehmen. Eine unabhängige Kundenbefragung sichert die Objektivität der Ergebnisse, und die 1.000 € verschwendet Ihr Vertrieb in weniger als einer Woche mit ergebnislosen Interessentenbesuchen. Doktor ERPel ist lange genug in der Branche, um sich zu fragen, woher es kommt, dass von mehreren Hundert ERP-Anbietern nur ...
Kaffee sollte man nicht ignorieren

Kaffee sollte man nicht ignorieren

Dr. ERPel und der Kaffeekater der Geschäftsführung
Dr. ERPel war in den letzten zehn Jahren nicht einmal zum Kaffeetrinken bei Tchibo. Die Atmosphäre ist wie auf einer Autobahn-Raststätte. Trotzdem macht Kaffee noch die Hälfte des Umsatzes aus! Neulich las Dr. ERPel, Tchibo gehe es schlecht. Die Bestände seien zu hoch und notwendige Preiserhöhungen seien nicht durchsetzbar. Das sind doch nur Symptome, aber keine Ursachen. Dr. ERPel zweifelt daran, dass Tchibo wirklich aktuelle Software einsetzt. Ob sie Supply Chain Management-Tools nutzen? Da gibt es Frühwarnmechanismen. Wie gut ist die Steuerung der Logistik? Gibt es Category Management als Organisationsansatz? Bonus für zu volle Lager? Dr. ERPel kann sich gut vorstellen, dass der Tchibo-Einkauf für niedrigste Einkaufspreise einen Bonus bekommt, während gleichzeitig die Läger voll sind mit unverkaufbarem Plunder. Und dann auch noch Mitarbeiter entlassen Jetzt will Tchibo Kosten sparen und Mitarbeiter entlassen. Dr. ERPel findet das Quatsch. Wieso sollten ...
Wohl dem, der keine Versicherung braucht

Wohl dem, der keine Versicherung braucht

Dr. ERPel als Opfer der Kündigungsfrist
Dr. ERPel kennt es aus dem privaten und beruflichen Umfeld. Einige Versicherungen braucht man. Anscheinend gibt es dabei immer noch schwarze Schafe. So eines hat Dr. ERPel nunmehr wohl erwischt. Erst ganz dicke, dann unsichtbar Dr. ERPel reist beruflich viel, auch ins Ausland. Also schließt er bei einer Tochter der Münchener Rückversicherung eine Auslandsreiseversicherung ab. Nicht ganz billig, aber ein seriöser Anbieter, so dachte Dr.  ERPel. Wir buchen ab, sagen aber nicht, wofür Nach etwa einem Jahr fand Dr. ERPel auf seiner Kreditkartenabrechnung eine unerklärliche Position. Nur aus dem Abbucher selbst konnte man erkennen, dass es sich um unsere Versicherung handelte. Offenbar wollte die Versicherung das Kündigen deutlich erschweren und gab deswegen keine Vertragsnummer oder gar den Grund ihrer Abbuchung an. Wie mache ich Kündigen so schwer wie möglich? Aber Dr. ERPel hatte natürlich alle Unterlagen parat. Zuerst wollte er online kündigen, aber die ...
Bereicherung kennt keine Grenzen

Bereicherung kennt keine Grenzen

Dr. ERPel über die Kunst des vierfachen Abkassierens
Neulich hatte sich Doktor ERPel in dieser Kolumne bereits über einen CRM-Anbieter aufgeregt, der nahezu jede zusätzliche Funktion seiner Software mit zusätzlichen Kosten belegt hat. Inzwischen hat sich der Softwaremarkt weiterhin sehr erfinderisch gezeigt. Insbesondere ein Anbieter hat neue Spitzenwerte im Abzocker-Ranking erreicht. Spitze beim Abzocken Das Lizenzmodell dieses Anbieters basiert auf Geschäftsvorfällen. Daran ist prinzipiell nichts auszusetzen. Allerdings scheint es der Anbieter ein wenig zu übertreiben, denn bei jedem Geschäftsvorfall ist folgendes lizenzpflichtig: der Umsatz, die dabei erzeugten Dokumente, die notwendigen Lagerbewegungen und – überraschenderweise – auch die genutzte Software. Viermal kassieren, einmal liefern? Sie lesen richtig: Der Softwareanbieter verdient an jedem einzelnen Geschäftsvorfall gleich vierfach. Wenn Ihnen das zu undeutlich ist, hier ein Beispiel: Wenn ein Händler sich entschließt, aus praktischen Gründen ...
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