Die Digitalisierung treibt immer weitere Blüten. Innovative Unternehmen, gleich welcher Größe, bedienen sich schnell aller greifbaren Vorteile der digitalen Transformation.
Allerdings traf Dr. ERPel neulich ein Unternehmen, das sich mit den neuen Technologien sehr, sehr schwertut.
„Digitalisierung ist leicht, wenn es keiner merkt“
Wie stellte Dr. ERPel das fest? Nun, das Unternehmen ist im Immobilienbereich tätig. Dort soll es tatsächlich vorkommen, dass Architekten Zeichnungen, Gutachten von Sachverständigen etc. zwischen den beteiligten Parteien per E-Mail austauschen. Ein Grundriss für ein Charlottenburger Mietshaus kann da schon mal 15 MB groß sein, weil der Detaillierungsgrad sehr hoch ist. Und das für jede Etage!
Bitte keine Dateien mehr zusenden!
Neulich meldete der für dieses Mietshaus zuständige Mitarbeiter seine berufliche Kapitulation an. Er bat in einer Rundmail an alle seine Kunden, ihm keinerlei Dateien mehr zuzusenden, da er diese nicht mehr speichern könne. Die IT hätte das beschränkt. Wer jetzt denkt, da sei möglicherweise ein Sicherheitsfeature im Spiel, muss leider bitter enttäuscht werden.
Vielmehr hat die „schlaue“ Firma den Speicherplatz eines jeden ihrer Mitarbeiter auf Laufwerk H: auf üppige 2 GB beschränkt. Der arme Mann kann also maximal 20 Häuser betreuen, dann ist sein Plattenplatz zu Ende.
Dr. ERPel denkt: Wie armselig ist das denn? Wer als Unternehmer heutzutage kein Dokumentenmanagementsystem anbindet, um mit Metadaten ergänzte geschäftskritische Unterlagen sicher zu speichern, der wird früher oder später aus dem Geschäft gedrängt werden.
PS: Dr. ERPel warnt Berliner Immobilienbesitzer gern vor diesem Unternehmen!
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