Digitalisierung

Die neuen Möglichkeiten, Geschäftsprozesse durch digitale Technologien zu verbessern, sind nahezu unendlich. Nie war es so einfach, Abläufe zu beschleunigen, Fehler zu vermeiden, bisher nicht gehobene Effizienzpotenziale zu erschließen und dabei gleichzeitig noch die Zufriedenheit von Mitarbeitern und Kunden etwa durch stärkere Individualisierung des Leistungsspektrums zu erhöhen. Dabei muss jedoch darauf geachtet werden, dass die neuen Technologien sich auch später noch nahtlos erweitern und integrieren lassen. Lesen Sie im Folgenden, welche Möglichkeiten bestehen und worauf Anwender achten sollten.

Digitalisierung

Digitalisierung im Großhandel:

Digitalisierung im Großhandel:

ALPHAPLAN bei Maschinen Stockert

 
Nicht wenige Großhändler aus dem KMU-Segment nutzen die Möglichkeiten des Internet-Vertriebs noch nicht oder nur unzureichend. Das passt ins Bild vom allgemeinen Rückstand dieser Unternehmen in Sachen Digitalisierung, das von hier schon öfter zitierten Studien gezeichnet wird [1]. In ERP Management 3/2018  veröffentlichten wir die Success-Story der Wäschekrone GmbH & Co. KG, zeichneten deren Digitalisierungshistorie mit 16 größeren Projekten in 11 Jahren nach und wiesen auf das Charakteristische der dortigen Entwicklung hin: konsequente Nutzung technischer Möglichkeiten und stetige (Weiter-) Entwicklung unternehmensspezifischer Digitalisierungskonzepte – mit einem anpassungsfähigen ERP-System-System als Rückgrat [2]. Beschrieben wurde einer von vielen möglichen Wegen zum digitalisierten Unternehmen – einen weiteren stellen wir im folgenden vor. Auch hier spielt das an den spezifischen Unternehmensbedarf hochanpassungsfähige ERP die Rückgrat-Rolle, ergänzt durch ...
CEO verzweifelt – IT freut sich

CEO verzweifelt - IT freut sich

Dr. ERPel über teure IT-Investitionen und unnötige Abhängigkeiten
Ein verzweifelter Geschäftsführer eines mittelständischen Fertigungsunternehmens mit circa 60 Mitarbeitern, der einer ebenfalls mittelständisch geprägten Holding angehört, kam deutlich auf Doktor ERPel zu und beklagte sich bitter über seine IT Kosten. Veraltete Arbeitsplatzrechner sollten durch „Workplace-as-a-Service“ ersetzt werden, zu schlanken 100.000 Euro im Jahr. „Hohe Kosten, geringer Nutzen“ Und weil der IT-Dienstleister der Holding gerade dabei war, schlug er noch weitere Investitionen vor: neue Serverbetriebssysteme, neue Archivsysteme, die Einführung von MS Office 365 inklusive E-Mail, einen Content Server, einen ECTR-Server (Dr. ERPel weiß nicht, was das ist), eine Videoüberwachung, ein zentrales Passwortmanagementsystem und eine Verwaltung mobiler Geräte. Macht noch mal circa 70.000 Euro. Gemeinsam mit dem CEO fragt sich Dr. ERPel, wo der Nutzen in diesen extrem hohen Kosten liegt. Das ist sehr schnell klar: Der IT-Dienstleister will leben (und ...
Fit für die digitale Transformation mit KUMAVISION

Fit für die digitale Transformation mit KUMAVISION


ERP mit dem KUMA-Effekt: Bereit für Industrie 4.0
Bilden Sie Ihre gesamten Unternehmensprozesse auf einer einheitlichen Datenplattform ab und profitieren Sie von den Vorteilen, die Ihnen die inte- grierte ERP-Branchensoftware von KUMAVISION für die Fertigungsindustrie und ihre Basis Microsoft Dynamics 365 Business Central bietet. Vernetzen Sie Maschinen, Produkte und Kunden. Reagieren Sie schneller als der Wettbewerb auf Markt- und Kundenanforderungen. Realisieren Sie Einspar- potenziale des Internets der Dinge. Nutzen Sie den KUMA-Effekt! Der KUMA-Effekt für Ihre Branche Die ERP-Branchenlösung für Fertigungsbetriebe von KUMAVISION basiert auf modernster Technologie von Microsoft – Dynamics 365 Business Central verfügt schon heute über die Features von morgen: Einheitliche Datenbasis für ERP, CRM, IIoT, KI, Business Analytics, Bilderkennung, Office u.v.m. Zahlreiche praxiserprobte Best-Practice-Prozesse für Ihre Branche IIoT-Integration für eine herstellerunabhängige Vernetzung des Maschinenparks KI-Services aus Microsoft ...
Wie ERP-Systeme den Mittelstand transformieren

Wie ERP-Systeme den Mittelstand transformieren

Die Digitalisierungswelle hat den produzierenden Mittelstand in Deutschland, Österreich und der Schweiz erreicht. Der Veränderungsdruck entsteht auch durch die Transformation hin zur Smart Factory. Es geht darum, effizientere Produktionsprozesse zu schaffen und Industrie 4.0 zu etablieren. Laut einer Studie von Pierre Audoin Consultants (PAC) [1] wollen 62 % der Betriebe deshalb ihre ERP-Lösung in den kommenden zwei Jahren um zusätzliche Funktionen erweitern. Digitalisierung wird teilweise auch als Synonym von Industrie 4.0 verwendet. Mittelständler brauchen außerdem mehr Internationalisierung, mobile Einsatzmöglichkeiten, die richtige Balance von agilen und stabilen Prozessen und die nahtlose Kopplung des Shopfloors an das ERP-System. Auch die Datenqualität sowie die Vernetzung von Daten und Wissen sind für sie sehr relevant. Agil und tief integriert  Agilität gehört zu den aktuellen Themen. Doch bei aller Flexibilität benötigen Unternehmen stabile Backbone-Systeme, ...
Märkte im Wandel 

Märkte im Wandel 

ALPHAPLAN-Zielbranchen: Elektronikdistribution 
Spannend an einem Wandel ist der Übergang vom Alten zum Neuen, wenn beides noch Bestand hat und Ziele einigermaßen deutlich sind, aber die Wege dahin noch nicht klar. Das schafft Raum für Kreativität und erfordert Flexibilität und Anpassungsfähigkeit – nicht zuletzt vom ERP-System mit seiner Rückgratfunktion. Die Anbieter können ihrer Rolle als Förderer des Wandels dann am besten gerecht werden, wenn sie nicht nur passende Systeme haben, sondern ihre Branchen kennen – fachlich und „kulturell“. Michael Krutzke (Marketingleiter) und Niclas Ebenthal (Vertrieb) im Interview. In der letzten Ausgabe der ERP Management ging es um den Großhandel unter Digitalisierungsdruck und was ALPHAPLAN als ERP-System seinen Großhandelskunden zur Verbesserung ihrer Wettbewerbsposition bietet. Wie sieht es mit der Elektronikdistribution aus?  Michael Krutzke (MK): Nun gehört diese Branche ja schon von ihrem „Wesenskern“ her – der Elektronik – zu den Treibern der Digitalisierung ...
Wird Microsoft immer schlimmer?

Wird Microsoft immer schlimmer?

Dr. ERPel über verschwindende Daten und fehlende Innovation
Dr. ERPel fallen auf Anhieb mehrere Erfindungen von Microsoft ein, die er klasse findet. So ist die Hololens das State-of-the-art-Produkt für VR-Anwendungen. Die leider wieder eingestellte Gestenerkennung Kinect war sogar sensationell. Nun konzentriert sich der Konzern aus Redmond wieder auf das, was er am besten kann. Nein, ich meine nicht die Weiterentwicklung von Betriebssystemen und Office-Produkten, sondern die Möglichkeiten, den Kunden das Geld durch wiederkehrende Lizenzzahlungen aus der Tasche zu ziehen. "Microsoft kann am besten den Kunden das Geld aus der Tasche ziehen" Fragestellungen wie Softwarequalität, Verbesserung von Produktivität für den Anwender, Wartbarkeit für den Administrator oder gar Innovationen - alles Themen, bei denen Microsoft kein Vorreiter ist. Dr. ERPel ermittelt immer amüsiert die Wartezeit einer Zuhörergruppe, bis es einem Powerpoint-Vortragenden endlich mit der Maus gelingt, das winzige Quadrat unten rechts zu finden, mit dem die ...
Projektorientierte Unternehmenslösungen im Zeitalter der Digitalisierung

Projektorientierte Unternehmenslösungen im Zeitalter der Digitalisierung

DeskWare Products GmbH bietet als Softwarehersteller mit dem Programmsystem DW.business Software eine modulare Softwarelösung zur Steuerung aller Prozesse und Projekte eines mittelständigen Unternehmens. Die projektorientierte Unternehmenslösung ermöglicht neben den zentralen Aufgabenbereichen von ERP, CRM und Projektmanagement, Materialwirtschaft, Personal- und Zeitmanagement eine optimale Abbildung der Projektorganisation und bildet jeden Unternehmensprozess bis in das einzelne Projekt ab. Das Controlling über allgemeine buchhalterische Funktionen wird dabei parallel durch die Projektsichtweise ergänzt und führt zu einer effizienten und „just-in-time“ Steuerung aller Projektabläufe. Das deutsche Unternehmen bietet mit der mehrsprachigen Softwarelösung ein integriertes Vertragsmanagement, Service- & und Ticketsystem, Ressourcen-, Personal- & Hotelplanung sowie ein Modul zur Beschreibung aller internen Prozesse, QM Maßnahmen und Datenschutzaufgaben. Ein ...
Digitale Transformation von Geschäftsmodellen

Digitale Transformation von Geschäftsmodellen

Ein praxisorientierter Ansatz für die erfolgreiche Gestaltung
Was haben Fahrzeughersteller wie Rosenbauer, Logistikunternehmen wie DB Schenker, Kompressorenhersteller wie Bauer, Aufzughersteller wie ThyssenKrupp und Hygieneartikelhersteller wie Hagleitner gemeinsam? Diese Unternehmen haben es verstanden, ihre Kunden in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten zu stellen, Kundenbedürfnisse aufzugreifen und Potenziale der Digitalisierung zu nutzen, um auf intelligentere und schnellere Art Leistungen für Kunden anzubieten. Diese Unternehmen haben es geschafft, den Weg der digitale Transformation ihres Geschäftsmodells strategisch und strukturiert anzugehen und aktiv zu gestalten. Dabei eröffnet die digitale Transformation neue Möglichkeiten der Vernetzung und Kooperation unterschiedlicher Akteure, die z. B. Daten austauschen und somit Prozesse anstoßen sowie neue Geschäftsmodelle ermöglichen. In diesem Zusammenhang spielt die digitale Transformation von Geschäftsmodellen eine besondere Rolle, da alle relevanten Geschäftsmodell-Elemente, statt ...
Wenn Maschinen sprechen lernen

Wenn Maschinen sprechen lernen

Die Plattform Industrie 4.0 arbeitet an neuen Kommunikationsstandards für die digitalisierte Industrie
Die Digitalisierung verändert die industrielle Produktion in Deutschland nachhaltig: In der Industrie 4.0 entstehen aus Produktionsanlagen sowie Informations- und Kommunikationstechnik intelligente Wertschöpfungsnetzwerke. Mit dem Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 legt die Plattform Industrie 4.0 erstmals ein Koordinatensystem vor, das alle wesentlichen Aspekte von Industrie 4.0 in drei Dimensionen sortiert. Das RAMI-Raster bringt Orientierung, zeigt aber auch weiteren Handlungsbedarf auf dem Weg in die digital-vernetzte Produktion. Ein wesentlicher Bedarf besteht in einem einheitlichen Interaktionsmodell. Sollen Maschinen, Anlagen, Sensoren und Produkte miteinander interagieren, müssen sie die gleiche Sprache sprechen. In der Arbeitsgruppe „Referenzarchitekturen, Standards und Normung“ der Plattform Industrie 4.0 arbeiten Experten aus verschiedenen Bereichen daran, diesen Kommunikationsstandards näher zu kommen und legten im November 2016 neue Ergebnisse vor. Mit RAMI ...
Digitale Plattformen als Geschäftsmodell

Digitale Plattformen als Geschäftsmodell

Immer mehr Unternehmen sind Teil einer jungen, digital geprägten Firmengeneration. Angespornt von den Vorbildern im Silicon Valley revolutionieren sie mit innovativen Technologien und ausgefeilten Geschäftsmodellen gesamte Industrien. Während Google und Co. bereits zu den etablierten Konzernen zählen, arbeiten sich Start-ups wie der Lieferservice Delivery Hero, die Onlinebank N26, der Mobilitätsanbieter Limebike oder der Carsharingprovider Turo mit ähnlichen Strategien an die Spitze ihrer Industrien. Ermöglicht wird diese Entwicklung durch drei wesentliche Treiber:  eine zunehmende Digitalisierung von Produkten, Prozessen und Dienstleistungen,  das Emporkommen von Plattformen,  die beschleunigte Innovation von Geschäftsmodellen.  Sensoren und die wachsende Vernetzung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen tragen einen wesentlichen Teil zur Digitalisierung bei. Daraus resultieren einerseits neue Funk-tionsumfänge von Produkten und fortschrittliche Dienstleistungen, ...
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