ERP-Auswahl

Der Markt war nie größer als gegenwärtig für die Auswahl eines neuen ERP-Systems. Etablierte Branchenanbieter erschließen neue Märkte, bisher eher im KMU-Segment tätige Anbieter skalieren nach oben und der Strom ausländischer Anbieter, die mit frischen Ideen und aktuellen Technologien den deutschen Markt erschließen wollen, ist ungebrochen. Dennoch ist eine falsch durchgeführte Auswahl die Quelle für erhebliche Kosten und mangelnde Zufriedenheit im Einführungsprojekt. Erfahrene Berater zeigen Ihnen anschaulich, worauf Sie in Ihrem ERP-Auswahlprojekt achten müssen und wie Sie Fallstricke vermeiden können.

ERP-Auswahl

Grundpfeiler einer erfolgreichen ERP-Auswahl

Grundpfeiler einer erfolgreichen ERP-Auswahl

Kernelemente von Vorgehensmodellen für die Auswahl und Einführung
Es existieren zahlreiche Vorgehensmodelle für die Auswahl und Einführung von ERP-Software. Dieser Artikel informiert über die grundlegenden Prinzipien, auf denen die Mehrheit der etablierten Methoden beruht, und liefert eine Empfehlung zum Umgang mit der Variantenvielfalt. Die Auswahl und Einführung einer neuen ERP-Software verlangen den Unternehmen enorme personelle, organisatorische und finanzielle Anstrengungen ab. Die Unternehmen können zwischen zahlreichen Verfahren und Empfehlungen zur Auswahl und Einführung von ERP-Systemen wählen. Sie sehen sich mit der Aufgabe konfrontiert, sich nicht nur für eine ERP-Software entscheiden zu müssen, sondern zusätzlich auch für die Vorgehensweise zu deren Selektion. So wundert es nicht, dass sich die Frage nach dem richtigen Vorgehensmodell durch beständige Aktualität auszeichnet und in den letzten drei Jahren jeweils mindestens ein Buch zu diesem Thema erschienen [7; 9; 14] ist. Es stellt sich die Frage, ob sich die ...
Betrachtung der Wirtschaftlichkeit von ERP-Software

Betrachtung der Wirtschaftlichkeit von ERP-Software

Wirtschaftlichkeit einer ERP-Software betrifft mehr als Funktionen und deren Nutzen. Der Beitrag liefert praktische Hinweise zur Langzeitsicherung des wirtschaftlichen Einsatzes der ERP-Software. Wirtschaftlichkeit ist das richtige Verhältnis von Kosten zum Nutzen. Leider ist der Nutzen bei der ERP-Einführung und langjährigem Einsatz nicht leicht zu ermitteln. Im Folgenden vier Ausführungen mit weniger bekannten Fallen zum wirtschaftlichen und nicht wirtschaftlichen Einsatz von ERP-Lösungen. Schließlich folgen 10 TOP Punkte für einen wirtschaftlichen Betrieb der ERP-Software. Wartungskosten Der wirtschaftlichste Weg für Anbieter und Anwender ist das Upgrade auf die neue Generation der ERP-Lösung. Hersteller unternehmen große Anstrengungen, um Technologien zu erneuern und Module mit neuen Funktionen auszubauen. Mithilfe eines langjährigen und kostenintensiven Wartungsvertrags sichert sich ein Bestandskunde diese Ergänzungen („…Lieferung von neuen Funktionen der ...
Eine starke Gemeinschaft

Eine starke Gemeinschaft

Die ORTHEG eG wird effizienter mit KUMAVISION
ORTHEG sorgt als Einkaufsgenossenschaft unter anderem für günstige Einkaufskonditionen der Sanitätshäuser, orthopädischen Werkstätten und Orthopädie-Schuhtechnikern. Der Umsatz von rund 85 Millionen Euro zeigt: Hier geht es um ein beachtliches Handelsvolumen. Um dies möglichst effizient und transparent abzuwickeln, hat die ORTHEG jetzt KUMAVISION, die ERP-Software für den Gesundheitsmarkt, eingeführt. „Bei einem Unternehmen unserer Größe muss die EDV einfach passen und auf aktuellem Stand sein“, erklärt Oliver Pröbstle, Systemadministrator bei der ORTHEG. Da die bisher eingesetzte ERP-Software über einen längeren Zeitraum nicht mehr weiterentwickelt wurde, machte sich das Unternehmen auf die Suche nach einer neuen Lösung. Bei der Plattform sollte es hingegen keine Veränderung geben, Microsoft Dynamics NAV war als Basis weiter gesetzt. „In KUMAVISION haben wir eine zuverlässige und vor allem zukunftssichere Software gesehen, die kontinuierlich weiterentwickelt ...
Die 10 Gebote der ERP-Auswahl

Die 10 Gebote der ERP-Auswahl

Was die Auswahl der richtigen ERP-Software so schwer macht, ist nicht der Mangel an Masse. Deutschland verfügt neben den Marktriesen über etwa 100 weitere mittelständische ERP-Anbieter. Es ist die Vielzahl vergleichbarer Angebote, deren Unterschiede die potenziellen Kunden nicht mehr einordnen können. Die 10 Gebote der ERP-Softwareaus- wahl sollen Sie vor unliebsamen Überraschungen bewahren.   1. Gebot: Investieren Sie mit Maß und Verstand! Die wenigsten Firmen suchen nach einer neuen Software, weil sie sich strategisch neu ausrichten wollen. So etwas gibt es nur im BWL-Lehrbuch. In der Praxis sind es ganz banale Gründe, warum sich ein Unternehmen auf die Suche nach einer neuen ERP-Software macht. Der alte Softwarehersteller führt das Produkt nicht weiter. Die Wartung läuft aus. Oder der Klassiker: Die Experten, die das System jahrelang gepflegt haben, verlassen das Unternehmen. Damit steht man unter Entscheidungsdruck. Statt in Ruhe zu überlegen, beginnt eine ...
Usability für den Mittelstand

Usability für den Mittelstand

Betriebliche Anwendungssoftware ist im Hinblick auf Usability schwer zu begutachten, denn gerade ERP-Systeme sind durch eine komplexe Struktur und modularen Aufbau gekennzeichnet, was eine Usability-Bewertung durch die Hersteller selbst und auch für externe Usability-Experten aufwendig macht. Typische Usability-Verfahren, wie Expertenevaluationen, sind für die Domäne wenig effektiv und unspezifisch gestaltet. In diesem Beitrag lesen Sie, wie in einem Forschungsprojekt der TU Chemnitz effektive und effiziente Methoden speziell für die Usability-Prüfung betrieblicher Anwendungssoftware entwickelt worden sind. Das Expertenevaluationstool Welche Usability-Prinzipien müssen beachtet werden, um die Gebrauchstauglichkeit betrieblicher Software sicherzustellen? Ziele ERP-Software soll für verschiedene Nutzergruppen im Unternehmen gebrauchstauglich gestaltet sein. Ein Großteil der in Deutschland eingesetzten betrieblichen Anwendungssoftware entspricht jedoch nicht den ...
Der Türöffner

Der Türöffner

ABUS-Seccor hat mit KUMAVISION ein echtes Schlüsselerlebnis
Wenn in ein Gebäude mehr Personen reinwollen als reindürfen, leistet eine Schließanlage ­wertvolle Dienste. Besonders komfortabel sind die elektronischen Schließsysteme von ­ABUS-Seccor. Durch Codierung entscheidet allein der Schlüssel, wie weit ein Zutritts­berechtigter kommt. Beim Unternehmen sollte eine neue ERP-Lösung dafür sorgen, dass ­ABUS-Seccor auch künftig alle Türen offen stehen. Deshalb führte das Unternehmen die ERP-Branchensoftware von KUMAVISION für die Variantenfertigung ein. 85 x 181 x 4=61.540. Diese simple Matheaufgabe ist die zentrale Herausforderung bei ABUS-Seccor. Denn aus 85 Basisartikeln mit 181 Längenmöglichkeiten und vier Achsausprägungen ergibt sich ein so umfangreicher Artikelstamm für nur eine Produktgruppe, dass er sich kaum mehr überschauen und sinnvoll verwalten lässt. Deshalb war das Anforderungsprofil für eine neue ERP-Software schnell formuliert: Sie musste an diesem Punkt für eine erhebliche Vereinfachung sorgen. Ein Profil, ...
Evaluierung nicht-funktionaler Anforderungen an ERP-Systeme

Evaluierung nicht-funktionaler Anforderungen an ERP-Systeme

Mit abnehmender Unternehmensgröße werden Entscheidungen bezüglich der ERP Auswahl in der Regel direkt und ohne langwieriges und kostspieliges Auswahlverfahren getroffen. Die zunehmende technologische Komplexität sowie die steigenden Anforderungen von Klein- und Mittelbetrieben an die technische Integrationsfähigkeit der eingesetzten ERP Lösung erhöhen für den Entscheider aber zunehmend das Risiko einer nachträglicher kostenintensiven Fehlentscheidung. Eine Betrachtung der in der Praxis angewendeten Auswahlverfahren zeigt, dass technische Aspekte aufgrund fehlender Entscheidungshilfen für einen effizienten Umgang mit technischer Komplexität kaum Teil der Entscheidungsbasis sind. Dieser Beitrag stellt eine Kriterientopologie vor, welche sowohl technologische, als auch strategische Aspekte der ERP Auswahl abdeckt. Wenn ein Unternehmen ein ERP System erwirbt und einführt, dann sollen mit diesem System verschiedene funktionale und nicht funktionale Anforderungen abgedeckt ...
Dr. ERPel und der Tod eines Handlungsreisenden

Dr. ERPel und der Tod eines Handlungsreisenden

Die skurrilen Rollen im ERP-Vertrieb
Dr. ERPel bewundert immer die verschiedenen Rollen, die von den einzelnen Vertretern des ERP-Vertriebs eingenommen werden. Da gibt es den Kumpeltyp, der stets den Eindruck vermittelt, alles im Griff zu haben und jedes Problem lösen zu können. Mit dem Kumpeltyp würde man gern ein Bier trinken oder zwei. Spätestens nach dem fünften Bier kauft man ihm auch sein ERP-System ab. Der Kumpeltyp ist daher sehr erfolgreich, leider aber alkoholismusgefährdet. „Wie er zur Wertschöpfung beiträgt, ist allen unklar, am meisten ihm selbst“ Dann gibt es den Fisch. Dieser ERP-Vertriebler sagt nie etwas, sitzt aber bei allen Besprechungen immer dabei und sei der Anlass noch so weit von seinem Aufgabengebiet entfernt. Er ist am Ende seines Berufslebens stolz, in 35 Jahren nicht einmal das Wort ergriffen zu haben. Wenn man den Fisch schüttelt, kann durchaus auch mal ein Wort rauskommen. Womit der Fisch seine Position erreicht hat und wie er zur Wertschöpfung beiträgt, bleibt unklar ...
Internationalisierung des Unternehmens mit ERP-Systemen

Internationalisierung des Unternehmens mit ERP-Systemen

Der Aufbau ausländischer Fertigungsstandorte ist mit hohen Investitionen verbunden. Zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit dieser Auslandsstandorte muss sich die ERP-Struktur an die jeweilige Situation im entsprechenden Land oder der entsprechenden Kontinentalregion anpassen können. Die Potsdam Consulting Group hat in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universität Potsdam ein Verfahren für die Internationalisierung von ERP-Systemen entwickelt. Dabei wird, ausgehend von einer effizienten Analyse vorhandener ERP-Strukturen, im internationalen Anwendungsumfeld ein Zielmodell für die Aufteilung des ERP-Aufgabenumfangs ermittelt und gemäß den unternehmensindividuellen Anforderungen umgesetzt werden kann. Dabei werden die individuellen Wettbewerbsvorteile der jeweiligen Unternehmen berücksichtigt werden, um eine der jeweiligen Marktposition entsprechende und wirtschaftliche internationale ERP-Nutzung zu ...
Internationalisierung im Mittelstand

Internationalisierung im Mittelstand

Anforderungen an internationale Lösungen mit lokalem Anspruch
Globalisierung ist nicht nur ein Thema für große Konzerne, auch immer mehr Mittelständler drängen mit ihren Produkten und Dienstleistungen auf die internationalen Märkte. Vor allem im gehobenen Mittelstand, also bei Firmen mit bis zu 2.500 Mitarbeitern, gibt es einen starken Trend zum Off-Shoring/Near-Shoring sowie zur Intensivierung von Vertriebsaktivitäten jenseits der heimischen Märkte. Eine Untersuchung des Statistischen Bundesamtes vom Februar 2008 [1] unter 20.000 befragten Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten ergab, dass rund 18 Prozent der deutschen Firmen zwischen 2001 und 2006 Unternehmensaktivitäten ins Ausland verlagerten oder eine Verlagerung planten. Als Hauptzielmärkte wurden Ost-Europa, die EU-15-Staaten, China, Indien und die USA angegeben. Hauptsächliche Vorteile, die die Unternehmen erwarten, sind eine bessere Positionierung im Markt (73%), geringere Arbeitskosten (67%) und ein leichterer Zugang zu neuen Märkten (55%). Insgesamt ergeben sich ...
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