Fujitsu und das Start-up Yaqumo setzen einen entscheidenden Schritt in Richtung praxistaugliches Quantencomputing: Seit August 2026 laufen Tests auf realen Neutralatom-Quantencomputern – und damit auf Hardware, die sich grundlegend von supraleitenden Systemen unterscheidet. Fujitsus STAR-Architektur, ursprünglich für die Early-FTQC-Ära entwickelt, wird erstmals auf diese neue Plattform übertragen. Neutralatom-Systeme punkten mit vollständiger Qubit-Vernetzung und versprechen effizientere Quantenfehlerkorrektur – Potenziale, die gezielte Software- und Architekturlösungen erfordern. Parallel dazu passt Fujitsu die Open Quantum Toolchain for OPerators and Users an Neutralatom-Hardware an. Künftig sollen Nutzende verschiedene Quantencomputer-Typen über eine einheitliche Schnittstelle bedienen können. Yaqumo arbeitet derweil an einem System mit mehreren Hundert Ytterbium-Qubits – Fertigstellung geplant bis 2027.