Künstliche Intelligenz, Cloud, offene Plattformen und neue Geschäftsmodelle verändern den ERP-Markt grundlegend. Das gilt besonders für die Systemhäuser, die ERP-Lösungen im Mittelstand vertreiben, einführen und weiterentwickeln. Mit der Veranstaltung „ERP der Zukunft“ will Uniconta diesen Wandel mit bestehenden und potenziellen Partnern einordnen und diskutieren. Sie findet am 24. November 2026 von 14:00 bis 21:00 Uhr im Design Offices München Nove statt. Anlass ist zugleich die Eröffnung der neuen Uniconta-Büros in München.
Inhaltlich eröffnet Prof. Dr. Norbert Gronau den Nachmittag. Er leitet an der Universität Potsdam den Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Prozesse und Systeme, und ist Herausgeber der Fachzeitschrift „ERP Management“ aus dem GITO-Verlag. Damit gehört er zu den profiliertesten ERP-Experten im deutschsprachigen Raum. In seiner Keynote „Welche KI braucht ein ERP wirklich?“ geht er der Frage nach, welche KI-Anwendungen im ERP einen messbaren Mehrwert bringen und wo KI eher Marketing als Fortschritt ist. Für Systemhäuser ist das eine wertvolle Orientierung, denn sie müssen ihren Kunden täglich erklären, was hinter den KI-Versprechen der Anbieter steckt.
Danach wird es praxisnah. Ein Uniconta-Kunde und sein betreuender Partner berichten gemeinsam, wie die Einführung verlief, wie die Zusammenarbeit funktioniert und wie sich die Lösung weiterentwickelt. Ein Workshop richtet den Blick auf die Systemhäuser selbst: Wo entstehen neue Geschäftsmöglichkeiten, und wie lassen sich bestehende Kundenbeziehungen ausbauen? Außerdem stellt Uniconta das neue Release und die Roadmap vor. Ein Schwerpunkt ist das Partnerprogramm für Deutschland. Uniconta setzt zu 100 Prozent auf den Partnerkanal, verzichtet also auf Direktvertrieb, und die Kundenbeziehung bleibt beim Systemhaus. Wiederkehrende Umsätze entstehen aus Cloud-Lizenzen, Implementierung, Beratung und eigenen Erweiterungen auf Basis offener Schnittstellen („API first“). Partner können unter eigener Marke auftreten, und Hosting in Europa sowie die Unterstützung bei DSGVO, GoBD und E-Rechnung gehören dazu.
Ab etwa 18:00 Uhr folgen Get Together und Dinner über den Dächern von München. Dort treffen die Gäste Erik Damgaard, eine der prägenden Figuren der europäischen ERP-Geschichte. Als Mitgründer von Navision schuf er die Grundlage für Microsoft Dynamics 365 Finance und Supply Chain Management, also für Lösungen, mit denen viele Systemhäuser ihr Geschäft aufgebaut haben. 2015 gründete er Uniconta, um ERP für die Cloud neu zu denken. Im persönlichen Gespräch mit ihm und dem Uniconta-Team können Partner und Interessenten diskutieren, wohin sich ERP entwickelt. Die Teilnahme ist kostenlos, die Zahl der teilnehmenden Unternehmen ist aber begrenzt. Die Anmeldung läuft über die Eventseite.
Über Uniconta
Uniconta ist ein cloudbasiertes ERP-System für kleine und mittelständische Unternehmen. Es deckt Finanzbuchhaltung, Warenwirtschaft, Projektmanagement, Produktion und CRM in einer Lösung ab. Gegründet wurde das Unternehmen 2015 in Dänemark von Erik Damgaard, dem Mitgründer von Navision. Heute arbeiten Unternehmen in über 70 Ländern mit Uniconta. Die Lösung wird ausschließlich über zertifizierte Partner vertrieben und implementiert. Dank offener API-Architektur lässt sie sich flexibel um Branchenlösungen und Add-ons erweitern, und das nutzungsbasierte Preismodell passt sich dem Wachstum der Kunden an. Im deutschen Markt wird Uniconta über die Uniconta Deutschland GmbH betreut, von den Standorten Hamburg und München aus.
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