ERP-Technologie

ERP as a Service

Potenziale und Hemmnisse
Lesedauer:  7 Minuten
AdobeStock 531012009
©Adobe Stock/Tom

Dieser Beitrag vermittelt Anwendern ein klares Bild von ERPaaS-Diensten, zeigt ungenutzte Potenziale auf und analysiert das aktuelle Cloud-Angebot hinsichtlich des fehlenden Durchbruches von ERPaaS-Diensten. Die von einer Cloud erbrachten Leistungen umfassen verschiedene Architekturebenen – von Softwarediensten für (End-) Anwender (SaaS) über Plattformdienste für Entwicklung und Betrieb (Platform as a Service, PaaS) bis hin zur Bereitstellung grundlegender IT-Infrastrukturdienste (Infrstructure as a Service, IaaS). ERP as a Service (ERPaaS) ist eine Ausprägung von Software as a Service (SaaS). Im gesamten Marktvolumen von Cloud Computing in Deutschland ist ein sehr deutlicher Vorsprung von SaaS-Dienstleistungen, gegenüber PaaS- und IaaS-Dienstleistungen, oder auch Netzwerkinfrastrukturen zu erkennen [1]. SaaS wird als diejenige Ausprägung von Cloud Computing angesehen, die aktuell und zukünftig das größte Wachstum verzeichnet und verzeichnen wird [2].

Immer mehr Unternehmen stehen dem Thema Cloud Computing aufgeschlossen gegenüber. Ebenso wächst die Zahl derer, die Cloud Computing mit Skepsis betrachten. Während auf der einen Seite die Erfahrungen der Cloud-Nutzer auffallend gut bewertet sind – 75% beurteilen ihre Erfahrungen als positiv – geben die Entwicklungen des Falls um den amerikanischen Informanten Edward Snowden den Skeptikern weitere Argumente gegen die Nutzung von Cloud-Diensten. Einer weiteren aktuellen Umfrage zufolge nutzen 10% der befragten Unternehmen Cloud-Dienste, die mittels Public Cloud bereitgestellt werden [2]. Gefragt nach realisierten ERPaaS-Projekten, sinkt diese Zahl auf 2%. Die Erfahrungen in diesen Unternehmen werden jedoch als sehr positiv bewertet [2, 3].

Ein Beitrag dieser Arbeit ist es Anwendern ein klares Bild von ERPaaS-Diensten zu vermitteln und ungenutzte Potenziale aufzuzeigen. Diese sind allgegenwärtig vorhanden; ein umfassendes Bewusstsein für ERPaaS-Dienste jedoch noch nicht. Des Weiteren sollen in diesem Artikel die gegenwärtigen Bedürfnisse der ERP-Anwender in Deutschland dem aktuellen Cloud-Angebot gegenübergestellt werden, um so herausfinden zu können, warum der große Durchbruch der ERPaas-Dienste noch aussteht. Dazu wird eine Analyse aktueller Studien und Veröffentlichungen der letzten Jahre zum Thema ERPaaS durchgeführt.

ERP as a Service aus Anwendersicht

Für Anwender ergeben sich aus der Nutzung von Cloud-Services Vorteile, die über die Kostenreduktion hinausgehen, wie bspw.: Angleichen von Kosten an die tatsächliche Nutzung (Pay-per-use), Konzentration auf das Kerngeschäft, Umwandlung von hohen Investitionskosten in laufende Kosten und die garantierte Rechtssicherheit der Angebote [4]. Befragungen von potenziellen Anwendern von ERPaaS haben gezeigt, dass eine grundsätzliche Einigkeit darüber herrscht, dass ERP-Lösungen aus der Cloud vorteilhaft sind. Neben den zuvor bereits genannten Vorteilen werden speziell für ERPaaS vor allem die leichtere Einbindung verteilter und internationaler Standorte sowie eine Verringerung der IT-Komplexität, eine flexiblere Einbindung von Geschäftspartnern, Auslagerung des Betriebsrisikos, hohe Datensicherheit, eine hohe Kostentransparenz und eine Vereinfachung von Updates, als spezifische Vorteile von ERPaaS geschätzt [5, 6].

Trotz dieser Vorteile sind Unternehmen zurückhaltend bei der Einführung Cloud-basierter ERP-Lösungen. Ein grundsätzliches Problem scheint zu sein, dass es nach wie vor für Begrifflichkeiten wie SaaS oder Cloud Computing und ihrer Abgrenzung zu Vorgängern (wie das Application Service Providing) Erklärungsbedarf gibt. Viele Entscheider in Unternehmen können die Differenzierung der Dienste – nach eigener Einschätzung – nicht präzise erklären [3, 6]. Weiterhin gehören ERP-Systeme zu den Systemen, die langfristig in Unternehmen eingesetzt werden sollen. ERP-Systeme werden in der Regel durchschnittlich zehn oder mehr Jahre betrieben, in der Regel sogar mehr als 15 Jahre. Die meisten Anwender sind zufrieden oder sehr zufrieden mit den eingesetzten Lösungen und scheuen den Aufwand einer möglichen Migration [7]. Ein Wunsch der Unternehmen ist es, ERP-Lösungen tief in der eigenen Unternehmensstruktur zu verankern und diese entsprechend lange verwenden zu können. ERP-Systeme werden in der Regel stark an das einsetzende Unternehmen angepasst. Aus Anwendersicht steht nicht die Aktualität im Vordergrund, sondern Zeck und Funktion [7].

Unternehmen haben Interesse an ERPaaS-Lösungen, nehmen die Anwendungsbereiche aber noch als sehr beschränkt wahr. Meistens sollen ERPaaS-Lösungen in vorhandene Systeme integriert werden, um u.a. eine bessere „Übersicht“ schaffen zu können (bspw. Supply-Chain- und Lifecycle-Management). Auf der anderen Seite platzieren Anbieter von ERPaaS ihre Lösungen als vollwertige Alternativen zu herkömmlichen ERP-Systemen. Aus Sicht der Anwender wird sich ERPaaS aber langfristig etablieren.

ERP as a Service Anbieter in Deutschland

Das Angebot an ERP-Software ist groß. So zeigt der ERP-Matchmaker [8], nach aktuellem Stand derzeit 617 Anbieter von ERP-Software. Fast alle gelisteten Anbieter (96%) bieten ihre Software zum Kauf per Lizenzierung an. Für das Angebot in Private Clouds (Multi-instance) werden 245 (40%) und für mehrbenutzerfähige Public Clouds (multi-tenancy) werden 96 (16%) Unternehmen gelistet. 

Die Bewertung der in Deutschland relevanten Anbieter im Bereich ERPaaS nach Wettbewerbsstärke und Portfolio-Attraktivität zeigt die Unternehmen SAP, Sage, Scopevisio, Plex Systems und myfactory in führenden Positionen [9]. Der deutsche Markt wird im Wesentlichen – mit Ausnahme der Unternehmen Plex Systems (USA) und Sage (Großbritannien) – von deutschen Firmen dominiert. „SAP[s] ‚Business ByDesign‘ ist die mit großem Abstand ausgereifteste ERPaaS-Lösung am deutschen Markt“ [9]. Da bspw. bei SAP mit ‚Business ByDesign‘ die Kundenzahlen und Umsätze jedoch weit hinter den Erwartungen zurücklagen, wurde die Entwicklung gestoppt und die Software mittlerweile nur noch durch ein kleines Supportteam in Indien gewartet. Sage hingegen bietet mit ihrer ,Office Line 24‘ aus einem deutschen, zertifizierten Rechenzentrum eine ERP-Standardlösung in der Cloud an, die durch Zusatzlösungen für unterschiedliche Branchen und spezielle Anwendungen erweiterbar ist. Die Scopevisio AGbietet jeweils unterschiedliche Lösungen aus zertifizierten, deutschen Rechenzentren an. Der US-amerikanische Softwarehersteller Plex Systems bietet ERP-Lösungen aus der Cloud, insbesondere für die fertigende Industrie an. myfactory konzentriert sich mit ihrer Cloud-Lösung auf kleine Unternehmen, größeren Unternehmen wird eine In-house-Lösung oder eine für den Kunden bei Dritten gehostete on-demand-Lösung angeboten. Beim Hosting verlässt sich myfactory auf die Expertise von HostEurope mit Serverstandort in Deutschland. Eine Individualisierung auf spezielle Prozesse des Kunden ist in der Cloud-Lösung von myfactory nicht möglich. Die Abrechnung erfolgt bei den genannten Anbietern (mit Ausnahme von Einführungsgebüren z.B. bei SAP) nach dem gewählten Funktionsumfang pro Monat und oftmals pro Nutzer.

Zusammenfassung

Die wichtigsten Herausforderungen für ERPaaS finden sich nicht im Konzept oder System selbst, sondern betreffen die unsichere Rechtslage und Fragen der Compliance. Vorbehalte gegenüber einer Nutzung von ERP-Systemen aus der Cloud gibt darüber hinaus, wenn eine zu hohe Bindung an einen Anwender befürchtet wird, sich die laufenden Kosten ungeplant erhöhen könnten, eine Integration mit bestehenden Systemen schwierig sei, Daten sich nicht wieder zurückführen ließen und sich ERP-Sys-teme aus der Cloud nicht in notwendigen Maße individualisieren ließen.

Auch zeigen unterschiedliche Ergebnisse, ob Anwender einen Best of Breed-Ansatz oder eine integrierte Lösung bevorzugen. SaaS-Angebote sind in der Regel darauf ausgelegt, eine generische Lösung in einem möglichst großen Abnehmerkreis anzubieten. Nur dann können die Anbieter die daraus entstehenden Skaleneffekte nutzen und einen möglichen Kostenvorteil an den Kunden weitergeben. Im Falle von Best of Breed gewinnt eine Interoperabilität von Cloud-Diensten an Bedeutung. Das Realisieren einer ganzheitlichen Lösung scheint mit dem momentanen Angebot an ERPaaS und der Ausrichtung der SaaS-Anbieter auf wenig individualisierte Produkte, unwahrscheinlich. Für diesen Anwendungsfall haben sich konventionelle Lösungen etabliert [6]. Auf der anderen Seite bleibt ERPaaS von großem Interesse für kleinere Unternehmen und Start-ups, die kein hohes Maß an Individualisierung benötigen oder sich dies nicht leisten wollen.

Anbieter stehen vor den Herausforderungen ihre Angebote und Stärken den Kunden transparent zu vermitteln. Um Cloud-Dienste systematisch beschreiben und vergleichen zu können, bedarf es eines einheitlichen Beschreibungsmodells. Dieses würde Unternehmen ermöglichen ihr Dienstangebot konkret zu formulieren und Kunden die Dienstangebote eines Anbieters zu bewerten. Dies ist besonders in Anbetracht der Vielzahl der Anbieter notwendig [8]. Im Rahmen der Studie ,Future Business Clouds‘ [10, 11] wurde hierzu eine geeignete Taxonomie entwickelt, welche eine einheitliche Argumentationstiefe und -breite bietet, um eine leichte Zugänglichkeit und gute Lesbarkeit zu gewährleisten. Diese kann für die Beschreibung von Cloud-Diensten und für die Formulierung von Angeboten herangezogen werden.

Das könnte Sie auch interessieren: 

Prozessmanagement in der Cloud Grenzen für individuelle Prozesse bei Cloud-basierten ERP-Lösungen

 


Literatur

[:de][1] Experton Group: Der deutsche Cloud-Markt wächst Rasant. http://www.crn.de/software/artikel-95807.html.
[2] Wallraf, Bruno; Weber, Mathias: Cloud Monitor 2013: Cloud-Computing in Deutschland – Status quo und Perspektiven, 2013 — ISBN 9783110307894.
[3] Gronau, Norbert; Fohrholz, Corinna (Hrsg.): ERP Trendreport 2013 – Neue Märkte durch neue Technologien? GITO mbH Verlag, 2013 — ISBN 9783942183956.
[4] Wilkins, Mark; Bennett, Stephen; Baty, James; Anbarusu, Anbu Krishnaswamy; Carlson, Mark; Lee, Mergret: Oracle Cloud Reference Architecture – Cloud Foundation Architecture, Release 3.0, 2011.
[5] Niemann, Frank; Flug, Melanie: ERP aus der Cloud: Hemmnisse, Herausforderungen und Einsatz von SaaS-ERP in Deutschland, 2013.
[6] Sontow, Karsten; Kleiner, Alexander: ERP as a Service – zwischen Euphorie und Skepsis. In: Industrial Engineering (2010).
[7] Gottwald, Michael: ERP Trend Report 2013 Prozessindustrie. Hamburg, 2013.
[8] Trovarit: ERP-Matchmaker. http://www.erp-matchmaker.com/. – abgerufen am 2013-11-27.
[9] Velten, Carlo; Janata, Steve; Hille, Max: Cloud Vendor Benchmark 2013. München, 2013.
[10] Appelrath, Hans Jürgen (Hrsg.); Kagermann, Henning (Hrsg.); Krcmar, Helmut (Hrsg.): Future Business Clouds. Ein Beitrag zum Zukunftsprojekt Internetbasierte Dienste für die Wirtschaft (acatech STUDIE),. München: Utz Verlag, 2014.
[11] Gudenkauf, Stefan; Josefiok, Mirco; Göring, André; Norkus, Oliver: A Reference Architecture for Cloud Service Offers. In: EDOC 2013, 2013. — to be published.[:en][1] Experton Group: Der deutsche Cloud-Markt wächst Rasant. http://www.crn.de/software/artikel-95807.html.
[2] Wallraf, Bruno; Weber, Mathias: Cloud Monitor 2013: Cloud-Computing in Deutschland – Status quo und Perspektiven, 2013 — ISBN 9783110307894.
[3] Gronau, Norbert; Fohrholz, Corinna (Hrsg.): ERP Trendreport 2013 – Neue Märkte durch neue Technologien? GITO mbH Verlag, 2013 — ISBN 9783942183956.
[4] Wilkins, Mark; Bennett, Stephen; Baty, James; Anbarusu, Anbu Krishnaswamy; Carlson, Mark; Lee, Mergret: Oracle Cloud Reference Architecture – Cloud Foundation Architecture, Release 3.0, 2011.
[5] Niemann, Frank; Flug, Melanie: ERP aus der Cloud: Hemmnisse, Herausforderungen und Einsatz von SaaS-ERP in Deutschland, 2013.
[6] Sontow, Karsten; Kleiner, Alexander: ERP as a Service – zwischen Euphorie und Skepsis. In: Industrial Engineering (2010).
[7] Gottwald, Michael: ERP Trend Report 2013 Prozessindustrie. Hamburg, 2013.
[8] Trovarit: ERP-Matchmaker. http://www.erp-matchmaker.com/. – abgerufen am 2013-11-27.
[9] Velten, Carlo; Janata, Steve; Hille, Max: Cloud Vendor Benchmark 2013. München, 2013.
[10] Appelrath, Hans Jürgen (Hrsg.); Kagermann, Henning (Hrsg.); Krcmar, Helmut (Hrsg.): Future Business Clouds. Ein Beitrag zum Zukunftsprojekt Internetbasierte Dienste für die Wirtschaft (acatech STUDIE),. München: Utz Verlag, 2014.
[11] Gudenkauf, Stefan; Josefiok, Mirco; Göring, André; Norkus, Oliver: A Reference Architecture for Cloud Service Offers. In: EDOC 2013, 2013. — to be published.[:]

Das könnte Sie auch interessieren

Vibe Coding: Wenn die Fachabteilung selbst entwickelt

Vibe Coding: Wenn die Fachabteilung selbst entwickelt

Wie KI-Tools auch ohne Programmierkenntnisse ERP-Erweiterungen in Reichweite bringen
Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Der Change Request ist vor acht Wochen eingereicht worden. Die IT-Abteilung hat Rückfragen, das Projekt steht in der Prioritätenliste irgendwo hinter der Server-Migration und der Vertriebsleiter tippt weiterhin täglich dieselben Zahlen in eine Excel-Tabelle, die er eigentlich direkt aus dem ERP-System haben könnte. Diese Situation ist in mittelständischen Unternehmen kein Einzelfall, sie ist die Regel. Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Der Change Request ist vor acht Wochen eingereicht worden. Die IT-Abteilung hat Rückfragen, das Projekt steht in der Prioritätenliste irgendwo hinter der Server-Migration und der Vertriebsleiter tippt weiterhin täglich dieselben Zahlen in eine Excel-Tabelle, die er eigentlich direkt aus dem ERP-System haben könnte. Diese Situation ist in mittelständischen Unternehmen kein Einzelfall, sie ist die Regel. ERP-Systeme bilden das Rückgrat operativer Geschäftsprozesse. Ihre Anpassung gilt ...
Auf welche Technologien ERP-Anwender bei ihrem neuen ERP-System achten sollten

Auf welche Technologien ERP-Anwender bei ihrem neuen ERP-System achten sollten

Ergebnisse einer aktuellen Studie
Die Auswahl eines neuen ERP-Systems darf sich heute nicht mehr auf Prozessabdeckung, Bedienoberfläche und Bereitstellungsmodell beschränken. Der aktuelle ERP-Trendradar der Universität Potsdam beschreibt vielmehr, welche Technologien in den kommenden Jahren für die Weiterentwicklung von ERP-Systemen strategisch entscheidend werden und wo zugleich die größten Lücken zwischen Anwenderbedarf und Anbieterreife liegen. Gerade für Anwender ist diese Perspektive relevant. Denn ein neues ERP-System muss nicht nur die heutigen Abläufe stabil unterstützen, sondern auch die technologischen Anforderungen der nächsten Jahre tragen. Der Trendradar versteht sich ausdrücklich als Entscheidungsinstrument für ERP-Verantwortliche, Produktmanager und Forschende, um technologische Entwicklungen zu priorisieren und zukunftsfähige Strategien abzuleiten.
Die Zukunft der ERP-Systeme

Die Zukunft der ERP-Systeme

Strategisch statt operativ: ERP etabliert sich als Top-Management-Thema
ERP ist längst Chefsache. Wer es weiterhin als reines IT-Thema einordnet, unterschätzt seinen strategischen Hebel. Vorausschauende Unternehmen verankern ERP-Kompetenz in ihrer Governance und nutzen sie als Wettbewerbsvorteil. Moderne ERP-Systeme entwickeln sich zu intelligenten, offenen Architekturen –getrieben von Cloud, KI und Automatisierung. Das verlangt von der Unternehmensführung ein tiefes Verständnis von ERP.
Warum gute ERP-Daten jetzt Geld wert sind

Warum gute ERP-Daten jetzt Geld wert sind

KI macht Tempo, aber nur mit sauberen Regeln und Verantwortung
In den nächsten Jahren werden ERP-Systeme in vielen Unternehmen wie ein organisatorisches Betriebssystem funktionieren. Sie werden Arbeit verteilen, Prioritäten setzen, Risiken markieren, Entscheidungen vorbereiten und Interaktionen bündeln. Der Bildschirm bleibt, aber die Arbeit verschiebt sich. Weniger Klickstrecken, mehr Ausnahmen. Weniger Dateneingabe, mehr Steuerung. Umso wichtiger sind deshalb Operational Excellence und ausgefeiltes BPM.
Marktüberblick: Interne ERP-Low-Code Plattformen

Marktüberblick: Interne ERP-Low-Code Plattformen

8 integrierte ERP Low-Code Plattformen im Vergleich
Unternehmen stehen im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung vor der Herausforderung, ihre Prozesse flexibel weiterzuentwickeln und zugleich eine stabile Systemlandschaft zu bewahren. Klassische ERP-Systeme bieten nur begrenzte Möglichkeiten, da Anpassungen häufig tiefgreifende Programmierungen erfordern. Dies führt zu hohen Kosten und langen Entwicklungszyklen. Gleichzeitig werden einfachere Möglichkeiten zur Prozessgestaltung gesucht.
RPA-basierte Testprozesse als Effizienztreiber

RPA-basierte Testprozesse als Effizienztreiber

Wie Dana mit intelligenter SAP-SIT-Automation Millionen spart
Künstliche Intelligenz gilt als Treiber der digitalen Transformation –doch im Mittelstand entscheidet nicht der Algorithmus, sondern das ERP über Tempo und Wirkung. Gut gepflegte ERP-Systeme liefern die verknüpften, kontextualisierten Daten, die KI erst produktiv machen. Sie bilden die Basis für Prozessoptimierung, Automatisierung und neue Geschäftsmodelle. Wer nachhaltige Innovation realisieren will, muss beim ERP ansetzen.