Branche: branchenübergreifend

Umstellung auf SAP S/4HANA

Umstellung auf SAP S/4HANA

Ab 2025 setzt SAP voll auf SAP S/4HANA und stellt den Support für alle Vorgängerversionen ein. Viele Unternehmen lassen sich bisher noch Zeit mit der Umstellung. Doch die Komplexität dahinter sollte nicht unterschätzt werden. Da Windows und Unix von SAP HANA nicht mehr unterstützt werden, stehen etliche Unternehmen vor einer doppelten Migration. Die Einführung von SAP S/4HANA (mit Linux als Betriebssystem) erfordert außerdem auch neue Skills in der Belegschaft. Wer eine ERP-Lösung von SAP nutzt und auch nach 2025 noch Support des Software-Konzerns erhalten möchte, dem bleibt nur der Wechsel auf SAP S/4HANA. Die Vorgängerversionen werden dann nicht mehr betreut. Bis zu dieser Deadline bleiben nur noch über fünf Jahre Zeit. Und offenbar lassen sich auch viele SAP-Kunden im deutschsprachigen Raum die Zeit. Aus einer Umfrage im DACH-Raum geht hervor, dass 39 % der Unternehmen, die SAP nutzen, innerhalb der nächsten drei Jahre umstellen möchten, 30 % sich noch länger Zeit ...
ERP-Einführungsprojekte

ERP-Einführungsprojekte

Aufbau flexibler und hybrider Vorgehensmodelle
Einführungen von ERP-Lösungen sind komplexe Projekte. Viele enden verspätet, mit Kostensteigerungen oder werden gar abgebrochen. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist ein an das Vorhaben angepasstes Vorgehensmodell für situativ optimiertes Projektmanagement. In diesem Beitrag wird ein Baukasten zur Erstellung flexibler und hybrider Vorgehensmodelle vorgestellt. Die Anwendung dieses Baukastens wird anhand eines ERP-Einführungsprojekts erläutert. Auf diese Weise kann sowohl traditionell-planbasiertes, als auch agiles und hybrides Projektmanagement in einem Projekt eingesetzt werden. ERP-Systeme sind das Fundament der IT-Landschaft vieler Unternehmen [1]. Sie werden entlang der Wertschöpfungskette eingesetzt und können Abläufe von Kunden und Lieferanten integrieren [2]. ERP-Systeme sind aktuell im Umbruch. ERP-Hersteller fördern den Wandel von monolithischen Systemen zu hybriden oder vollständigen Cloud-Lösungen [3]. In diesem Umfeld gewinnen ERP-Einführungsprojekte erneut an ...
Digitalisierungsgrad im Mittelstand

Digitalisierungsgrad im Mittelstand

Studie zum Digitalisierungsgrad kleiner und mittelständischer deutscher Unternehmen
Vor dem Hintergrund zunehmend digitaler Prozesse und Dokumentation dieser, wurde im Rahmen einer Studie der Digitalisierungsgrad von 214 kleinen und mittelständischen deutschen Unternehmen untersucht. Davon sprachen 96 % den digitalen Technologien eine besondere Rolle für ihr Geschäftsmodell zu. Besonders im Bereich Finanzen und Controlling wurden systemgestützte Prozesse und ihre Dokumentation für wichtig befunden – mit 93  % und 90  % respektive. Jedoch gaben die Unternehmen an, dass in den verschiedenen Funktionsbereichen nur 15 % bis 20 % bereichsübergreifende IT-Systeme bereits verwenden und nur 21 % bis 29 % der Prozesse in vollkommen digitaler Form vorliegen. Da die Überbrückung dieser entdeckten Distanzen, zwischen Anspruch und tatsächlichem Digitalisierungsgrad, fachspezifisches Expertenwissen und Erfahrung voraussetzt, ist die Einbindung externer Unterstützung empfehlenswert. Die „Digitalisierung“ ist und bleibt eine immerwährende ...
ERP 4/2017: Erfolgsfaktoren der ERP-Einführung

ERP 4/2017: Erfolgsfaktoren der ERP-Einführung

Bei der Einführung von ERP-Lösungen in Ihrem Betrieb beeinflussen zahlreiche Faktoren, wie erfolgreich Sie tatsächlich mit dem System arbeiten können. Zu beachten ist beispielsweise die ERP-Reife eines Unternehmens, die mit Reifegradmodellen ermittelt werden kann. Aber auch professionelles Erwartungsmanagement kann den entscheidenden Unterschied machen. Und haben Sie schon einmal über einen Ordnungsrahmen nachgedacht?
Die besten ERP-Systeme

Die besten ERP-Systeme

Der Wettbewerb zum ERP-System des Jahres 2019
Seit mehr als zehn Jahren führt das Center for Enterprise Research an der Universität Potsdam den Wettbewerb zum ERP-System des Jahres durch. Dieser Beitrag beschreibt das Verfahren, nach dem die Preisträger bestimmt werden, zeigt einige Veränderungen der Wettbewerbsbedingungen im Laufe der Jahre auf und nennt die Gewinner 2019 in den Kategorien Handwerk, Serienfertigung, Lebensmittelindustrie, ERP für Industrie 4.0/IoT, ERP für professionelle Dienstleistungen, Omni-Channel-Unterstützung und Beste Technologie. Zusätzlich wird der Gewinner des KMU-Sonderpreises bekannt gegeben. Das Verfahren Für den Wettbewerb kann sich nur anmelden, wer von der Jury ausdrücklich dafür nominiert wurde. Damit will die Jury gerade innovative Anbieter ermuntern, sich in einer der ausgeschriebenen Kategorien zu bewerben. In jedem Jahr werden ca. 100 Systeme für die Teilnahme am Wettbewerb nominiert; jeder Juror hat die Möglichkeit dazu. Allerdings erkennen nicht alle Anbieter die darin ...
ERP 3/2017: ERP-Auswahl

ERP 3/2017: ERP-Auswahl

Jedes produzierende Unternehmen braucht heutzutage ein gutes ERP-System. Die Wahl der „richtigen“ ERP-Lösung wird oftmals unterschätzt. Dabei stellt diese Phase die entscheidenden Weichen für eine erfolgreiche Systemeinführung und -nutzung. In dieser Ausgabe erwarten Sie praxisnahe Einblicke in das Anforderungsmanagement bei der ERP-Auswahl und innovative Ansätze für das Stammdatenmanagement. Sie beleuchtet die neuesten Trends in der Prozessinnovation und ERP-Modernisierung im Kontext von Industrie 4.0. Ein exklusives Interview zur "Everything as a Service Economy" gibt tiefere Einblicke in die Zukunft der Dienstleistungsbranche. Abgerundet wird die Ausgabe durch eine aktuelle Marktübersicht mit einer Vergleichsanalyse von 100 ERP-Systemen.
ERP-Einführung kompetent vorbereiten

ERP-Einführung kompetent vorbereiten

Der Beitrag zeigt anhand von Erfahrungen aus 14 methodischen Workshops mit „LEGO® SERIOUS PLAY®“ und dem „Prozessbaukasten“, dass sich KMU trotz knapper Ressourcen kompetent auf die ERP-Einführung vorbereiten können. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der frühzeitigen Einbindung der betrieblichen Key User bei der Analyse, Abbildung und Weiterentwicklung der Geschäftsprozesse, um im Projektverlauf eine hohe Beteiligung und Akzeptanz der Belegschaft zu erreichen. ERP-Systeme bilden eine grundlegende Voraussetzung für die Digitalisierung [1]. Jedoch arbeiten z.  B. 25 % der Unternehmen des Landes Brandenburg bislang ohne IT-Lösungen, weitere 25 % befinden sich erst in der Planungsphase [2]. Ein Grund dafür liegt in dem hohen Anteil kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) mit bis zu 50 Beschäftigten, der hier 98,1 % beträgt [3]. Diese KMU verfügen häufig nur über geringe zeitliche, personelle und finanzielle Ressourcen zur ERP-Einführung und stellen sich ...
ERP 4/2016: Stammdatenmanagement

ERP 4/2016: Stammdatenmanagement

Stammdatenmanagement als Aufgabe der Geschäftsführung
Wie wichtig ist Stammdatenmanagement? Data Governance ist unternehmensübergreifend und sollte idealerweise von einer Fachabteilung betreut werden. Für Industrie 4.0 ist Data Governance bereits unerlässlich. Wie erfolgt die Organisation der Datenqualität bei der ERP-Konsolidierung? Wie kann Stammdatenmanagement erfolgreich geplant werden?
ERP 3/2016: ERP-Einführungsstrategien

ERP 3/2016: ERP-Einführungsstrategien

Herausforderungen der ERP-Einführung in Unternehmen
Die ERP-Einführung - für viele Unternehmen eine Herausforderung. Organisatorische und inhaltliche Veränderungen bereiten vielen Kopfzerbrechen. Dank ERP Management hat dieses Bangen nun ein Ende. Welche Methoden können eine erfolgreiche ERP-Einführung garantieren? Erfahren Sie, was Scrum oder Methodenkombinationen sowie agiles Change Management leisten können, damit der ERP-Implementierung nichts mehr im Wege steht!
CEO verzweifelt – IT freut sich

CEO verzweifelt - IT freut sich

Dr. ERPel über teure IT-Investitionen und unnötige Abhängigkeiten
Ein verzweifelter Geschäftsführer eines mittelständischen Fertigungsunternehmens mit circa 60 Mitarbeitern, der einer ebenfalls mittelständisch geprägten Holding angehört, kam deutlich auf Doktor ERPel zu und beklagte sich bitter über seine IT Kosten. Veraltete Arbeitsplatzrechner sollten durch „Workplace-as-a-Service“ ersetzt werden, zu schlanken 100.000 Euro im Jahr. „Hohe Kosten, geringer Nutzen“ Und weil der IT-Dienstleister der Holding gerade dabei war, schlug er noch weitere Investitionen vor: neue Serverbetriebssysteme, neue Archivsysteme, die Einführung von MS Office 365 inklusive E-Mail, einen Content Server, einen ECTR-Server (Dr. ERPel weiß nicht, was das ist), eine Videoüberwachung, ein zentrales Passwortmanagementsystem und eine Verwaltung mobiler Geräte. Macht noch mal circa 70.000 Euro. Gemeinsam mit dem CEO fragt sich Dr. ERPel, wo der Nutzen in diesen extrem hohen Kosten liegt. Das ist sehr schnell klar: Der IT-Dienstleister will leben (und ...
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