Digitalisierung, ERP-Technologie

TimeLine ERP: Innovativ, partnerschaftlich & kundenorientiert

04.11.2024
Lesedauer:  6 Minuten
Ein ganzheitliches ERP-System für alle Unternehmensbereiche
Ein ganzheitliches ERP-System für alle Unternehmensbereiche

Dustin Klein, Geschäftsführer der Gebauer GmbH, spricht mit GITO darüber, wie eine ERP-Implementierung kundenindividuell und ohne große Abhängigkeit vom Anbieter umgesetzt werden kann. Wer in der fertigenden Industrie zuhause ist, kann sich bei Timeline ERP voll und ganz wiederfinden, ungeachtet der jeweiligen Branche.

Echte Unterstützung, nicht nur Beratung

TimeLine ERP wurde als ganzheitliches System für diverse Branchen entwickelt, um die Komplexität in den täglichen Abläufen zu reduzieren. Unsere Kunden erhalten alles aus einer Hand, von Wartung über Schulung bis hin zur Anpassbarkeit. Das Customizing wird so zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil, ohne die Release-Fähigkeit zu beeinträchtigen.

Wir bieten ein ganzheitliches ERP-System von einem einzigen Hersteller, das ohne Drittanbieter-Schnittstellen auskommt, aber flexibel anbindbar ist. Für die ERP-Einführung bieten wir echte Unterstützung, nicht nur Beratung.

Unsere Anpassungsfähigkeit bietet Sicherheit und Flexibilität. Sie ist der Kern unserer Software und ermöglicht individuelle Prozesse sowie ein reibungsloses Upgrade auf neue Release-Stände.

Wir arbeiten kontinuierlich an neuen Technologien, die weit über reine Features oder oberflächliche Änderungen hinausgehen. Dabei ist eine eigene Entwicklungsumgebung entstanden, die die täglichen Aufgaben wesentlich erleichtert und unsere Entwicklungszeiten drastisch reduziert. Diese Investition von über 10 Millionen Euro hat den „TimeLine Developer“ hervorgebracht, der Kundenanforderungen viel schneller umsetzen kann als andere Systeme. Wir bieten diesen auch unseren Kunden an, um ihre Flexibilität zu steigern.

TimeLine ERP Produktion e1729714939828

Schnittstellenfreiheit für Integration, nicht Inkompatibilität

TimeLine ERP kann problemlos im Bereich der BDE, MDE (beispielsweise der Arburg-Leitstand), CAD (beispielsweise Inventor, Solid Works oder SolidEdge) und externen Finanzbuchhaltung (Zoll, Intrastat und X-Rechnung/ZUG- FeRD) mit verschiedenen Drittsystemen integriert werden.

Go-live innerhalb von 6 Monaten

Die Einführung oder Wechsel eines ERP-Systems erfordert organisatorischen Aufwand und eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Kunden und uns. Wir setzen auf Transparenz und Best-Practice-Prinzipien, um typische Probleme zu vermeiden.

  • Die Key-User-Wahl: Die Wahl der Key-User ist entscheidend. Sie müssen technisches Verständnis, Zeit und Kommunikationsfähigkeiten mitbringen, um das Wissen effektiv im Projektteam zu teilen.
  • Datenbanken: Die Qualität der einzupflegenden Daten ist entscheidend. Unvollständige Datensätze führen zu zusätzlichem Aufwand und können das Tagesgeschäft beeinträchtigen.
  • Kick-Off: Wir sorgen dafür, dass alle benötigten Daten vor dem Go-live bereitstehen und eventuelle Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden, um einen reibungslosen Start sicherzustellen.

Was kann schiefgehen?

Als Vertreter der Softwareseite läge es jetzt vielleicht in unserem Interesse, die Fehler auf Kundenseite zu suchen. Allerdings muss ich ehrlicherweise sagen, dass die Gründe für ein Scheitern sehr vielfältig sein können. Oft steht mangelnde Kommunikation im Mittelpunkt. In solchen Fällen ist es wichtig, auf Lösungen hinzuarbeiten, anstatt Schuld zuzuweisen.

1. Es wird zu viel auf einmal gewollt – von der Excel-Lösung zum perfekten ERP-System in einem Schritt. Es ist sinnvoll eine solche Einführung in mehrere Teilschritte zu gliedern (Continuous Delivery) und sich mit Schlüsselfunktionen zu befassen.

2. Die Implementierung wird in die Hände von technisch sehr versierten Nutzern gelegt, denen aber keinerlei Befugnisse zugestanden werden, vorhandene Prozesse in Frage zu stellen oder zu ändern.

3. Die Geschäftsführung ist nicht auf dem laufenden Stand. So sehr der Begriff „Lenkungsausschuss“ auch nach Bürokratie klingt, so wichtig ist es, dass Entscheider jederzeit über den Gesamtzustand des Projektes informiert sind und bei anbahnenden Problemen frühzeitig reagieren können.

1. Ohne einen Workshop kann die Zusammenarbeit zwar beginnen, aber ohne klares Ziel besteht das Risiko unvorhergesehener Kosten oder Zeitverzögerungen. Eine Gap-Analyse vorab ist ratsam, um gemeinsame Ziele zu definieren.

2. „Wir haben eine externe IT; die macht das schon.“ Externe IT-Dienstleister sollten von Beginn an einbezogen werden, um Anforderungen und Wünsche zu klären und gemeinsames Wissen zu schaffen.

3. Auf weitere, vermeidbare Fehler und wie eine reibungslose Einführung stattfinden kann, gehen wir in unserer Blog-Serie (https://www.timeline-erp.de/erfolgreiche-erp-einfuehrung/) auf unserer Website genauer ein.

TimeLine Plastics Kalender

Sind Sie passender Kunde für Timeline ERP?

Durch unsere engen Bindungen zu Gießereien und dem Automotive-Sektor, einschließlich namhafter Kunden, haben wir unser Interesse auf die Kunststoffindustrie, Lohnfertigung, metallverarbeitende Industrie, Einzel- und Projektfertigung sowie die EMS-Industrie ausgeweitet. Diese Branchenkenntnisse sind integraler Bestandteil unseres Produkts und erfordern keine zusätzlichen Pakete.

Hier hilft sicherlich ein Blick auf unsere Referenzseite, um Einblicke von unseren zufriedenen Kunden zu erhalten. Wir wurden sogar mit einem Sonderpreis für Kundenzufriedenheit beim ERP-System des Jahres ausgezeichnet. Wir sind stolz darauf, Referenzkunden von Anfang an einzubeziehen und deren Feedback in unseren Standard einfließen zu lassen.

Kundenunabhängigkeit vom Anbieter

Für viele ERP-Anbieter sind Individualanpassungen ein rotes Tuch. Für uns ist Customizing Tagesgeschäft und Wettbewerbsvorteil.

Wir entwickeln nicht nur die Software, sondern auch die Werkzeuge dafür. Diese geben wir an unsere Kunden weiter, damit ihre IT-Abteilungen eigenständig Anpassungen vornehmen können – ohne große Abhängigkeit vom ERP-Anbieter. Unsere Tools umfassen Masken-, Report- und Abfragedesigner, vorgefertigte Bausteine wie DMS, E-Mails, Aufgaben und Workflows sowie entsprechende Schulungen.

Zukunftsvision und Markttrends

Wir möchten die Spezialisten sein. Wer in der fertigenden Industrie zuhause ist, soll sich bei uns voll und ganz wiederfinden, ungeachtet der jeweiligen Branche. Verbindet man das mit unserer Servicegedanken der kundeneigenen Projektteams, so darf man uns gerne als Anwalt unserer Kunden verstehen.

Abhilfe schaffen wir hier durch vernetze Transparenz. Unsere Plattform verknüpft Unternehmensprozesse wie Materialdisposition, Einkaufstrends, Lagerkennzahlen, Reklamationen und Fertigungssteuerung nahtlos, um Herausforderungen anzugehen.

Unsere aktuelle Priorität ist KI, jedoch nicht als leeres Buzzword, sondern um echten Mehrwert für mittelständische Industrieunternehmen zu bieten. Was oft nicht deutlich gemacht wird, ist die Notwendigkeit von tauglichen Daten zur automatischen maschinellen Verarbeitung. Daher arbeiten wir vorrangig an zwei wesentlichen Bestandteilen: Diagnose- und Prognosefunktionen sowie die Vereinfachung von ERP-Abfragen.

Herr Klein, herzlichen Dank für das Gespräch!


Potenziale: Flexibilität erhöhen Geschäftsprozesse optimieren
Lösungen: BDE CAD ERP Fertigungsnahe Software MDE

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