ERP

Industrie 4.0 und ERP

Industrie 4.0 und ERP

Je nach Wortführer verstecken sich hinter dem Schlagwort Industrie 4.0 (I4.0) Zukunftsvisionen, Utopien, Marktversprechen oder auch „harte“ Technologien. Demgegenüber wirkt der Begriff Enterprise Resource Planning (ERP) beinahe veraltet. ERP-Systeme sind in den meisten Unternehmen im Einsatz. Das heißt, unter ERP-Anwendern existiert eine gefestigte Vorstellung, wozu ein ERP-System dient. Angesichts der Kluft zwischen der Vision Industrie 4.0 und dem ERP-gestützten operativen Geschäft stellt sich die Frage, was der „normale“ ERP-Nutzer mit Industrie 4.0 zu tun hat. Mit anderen Worten: Was sind die Beziehungen zwischen I4.0 und ERP? Dass Industrie 4.0 ein Schlagwort ist, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass es an einer eindeutigen Definition mangelt. Selbst die Erfinder des Begriffs, der im Rahmen der High-Tech-Strategie der deutschen Bundesregierung geboren wurde, belassen es bei Umschreibungen [1, 2]. Als wichtige Bausteine werden Technologien angesehen, die z. T. auch ...
Mobilzugriffe auf ERP-Systeme

Mobilzugriffe auf ERP-Systeme

Es gibt unterschiedliche Wege, auf Daten eines ERP-Systems mobil zuzugreifen: entweder direkt vom Gerät über die verfügbaren Schnittstellen oder über eine dazwischen liegende Integrationsschicht. Der Artikel beleuchtet die Vor- und Nachteile beider Alternativen.   Die Notwendigkeit, interne Abläufe immer schneller und flexibler abzuarbeiten steht außer Frage. Eine Erhöhung der Geschwindigkeit, Verbesserung der Servicequalität und die Nutzung von Marktchancen sind enorm wichtig und sollen durch effizientere Prozesse erreicht werden können. Gleichzeitig sind viele Angestellte, die in Unternehmensprozesse eingebunden sind, oft unterwegs. Beide Fakten in Kombination erfordern den mobilen Zugriff auf Anwendungen.   Mobile Endgeräte und Apps Wird zunächst das mobile Endgerät betrachtet, so kann mit dem Browser bereits brauchbar gearbeitet werden. Die Darstellung ist mittels Rendering auf der Serverseite optimierbar. Eine einfache Lösung wird also oft schon ...
Prägende Merkmale von ERP-Lösungen der Zukunft

Prägende Merkmale von ERP-Lösungen der Zukunft

Anpassung an neue Nutzeranforderungen und globale Märkte
Die demografische Entwicklung und Globalisierung fordern flexible, benutzerfreundliche ERP-Systeme. Ältere Mitarbeiter kämpfen mit komplizierten Oberflächen, während „Digital Natives“ intuitive Lösungen erwarten. Zudem verlangt die globale Vernetzung spezialisierte, anpassungsfähige Software. Wie meistern ERP-Systeme den Spagat zwischen steigender Komplexität und den Erwartungen neuer Nutzer?
Usability für den Mittelstand

Usability für den Mittelstand

Betriebliche Anwendungssoftware ist im Hinblick auf Usability schwer zu begutachten, denn gerade ERP-Systeme sind durch eine komplexe Struktur und modularen Aufbau gekennzeichnet, was eine Usability-Bewertung durch die Hersteller selbst und auch für externe Usability-Experten aufwendig macht. Typische Usability-Verfahren, wie Expertenevaluationen, sind für die Domäne wenig effektiv und unspezifisch gestaltet. In diesem Beitrag lesen Sie, wie in einem Forschungsprojekt der TU Chemnitz effektive und effiziente Methoden speziell für die Usability-Prüfung betrieblicher Anwendungssoftware entwickelt worden sind. Das Expertenevaluationstool Welche Usability-Prinzipien müssen beachtet werden, um die Gebrauchstauglichkeit betrieblicher Software sicherzustellen? Ziele ERP-Software soll für verschiedene Nutzergruppen im Unternehmen gebrauchstauglich gestaltet sein. Ein Großteil der in Deutschland eingesetzten betrieblichen Anwendungssoftware entspricht jedoch nicht den ...
Kartografische Visualisierung von Kennzahlen

Kartografische Visualisierung von Kennzahlen

Effiziente Nutzung betriebswirtschaftlicher Fakten
Der Mensch ist visuell geprägt: Kommunikation erfolgt größtenteils über die Augen. Informationen werden ständig aufgenommen, bewertet und gespeichert. Die Art der Präsentation beeinflusst die Attraktivität und Verarbeitungsgeschwindigkeit für das Gehirn entscheidend. So werden Zusammenhänge schneller erfasst und Erkenntnisse nachhaltiger behalten. Daher ist es sinnvoll, betriebswirtschaftliche Fakten visuell und räumlich ansprechend aufzubereiten.
Wandel im ERP-Markt

Wandel im ERP-Markt

Durch das Zusammenwirken verschiedener Technologie- und Marktkräfte steht der größte Wandel im ERP-Markt bzw. der ERP-Architekturen seit rund 25 Jahren bevor. Gartner Inc. bezeichnet dies als die neue Ära des „postmodern ERP“ und geht davon aus, dass zukünftig keine monolithischen ERP-Systeme mehr dominieren, sondern lose gekoppelte Anwendungen. Dieser Umbruch hat das Potenzial die ERP-Branche von Grund auf zu ändern. Der ERP-Markt scheint im Vergleich zu den Megatrends wie Cloud Computing, Mobility oder Big Data ein geradezu beschauliches Dasein zu führen. Doch der Schein trügt. Ein starker Umbruch steht bevor, der größte seit rund 25 Jahren! Dies ganz unabhängig davon, dass derzeit keine demnächst nutzbaren, revolutionär-disruptiven Technologien von den IKT-Schlüsselakteuren für die nächsten zwei Jahre geplant sind und wir auf zahlreiche bis jetzt unbeachtete noch etwas länger warten müssen, z. B. auf die Memristoren. Der IKT-Markt insgesamt läuft ...
Betriebsformen für ERP-Systeme

Betriebsformen für ERP-Systeme

Die aktuelle Diskussion um Cloud Computing hat die Frage der richtigen Betriebsform für ein ERP-System in den Fokus gestellt. Bisher waren entweder ein Betrieb des ERP-Systems durch die eigene IT im Haus (‚on premise‘) oder das Hosting bei einem entsprechend dafür qualifizierten Anbieter möglich. Die wachsende Verfügbarkeit von Cloud-ERP-Angeboten [1] erhöht nun den Spielraum für Veränderungen. Der folgende Beitrag behandelt Vor- und Nachteile der Betriebsarten, günstige Zeitpunkte für ein Umstellungsprojekt sowie Hinweise zur notwendigen Wartungsorganisation. Die allgemeinen dem Thema Cloud Computing zuordenbaren Angebote sind Bild 1 zu entnehmen [2]. Dabei werden neben den Ebenen Infrastructure-as-a-Service, Plattform-as-a-Service auch der Bereich Business-as-a-Service der Cloud zugerechnet, wenn etwa Aufgaben der Belieferung aus eigenen Lagern an Dienstleister übergeben werden. Die in den Augen des Verfassers zu-treffendste Definition für Cloud Computing die ...
Internationalisierung des Unternehmens mit ERP-Systemen

Internationalisierung des Unternehmens mit ERP-Systemen

Der Aufbau ausländischer Fertigungsstandorte ist mit hohen Investitionen verbunden. Zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit dieser Auslandsstandorte muss sich die ERP-Struktur an die jeweilige Situation im entsprechenden Land oder der entsprechenden Kontinentalregion anpassen können. Die Potsdam Consulting Group hat in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universität Potsdam ein Verfahren für die Internationalisierung von ERP-Systemen entwickelt. Dabei wird, ausgehend von einer effizienten Analyse vorhandener ERP-Strukturen, im internationalen Anwendungsumfeld ein Zielmodell für die Aufteilung des ERP-Aufgabenumfangs ermittelt und gemäß den unternehmensindividuellen Anforderungen umgesetzt werden kann. Dabei werden die individuellen Wettbewerbsvorteile der jeweiligen Unternehmen berücksichtigt werden, um eine der jeweiligen Marktposition entsprechende und wirtschaftliche internationale ERP-Nutzung zu ...
Internationalisierung: Fokus IT

Internationalisierung: Fokus IT

Immer mehr Unternehmen orientieren sich in Richtung Ausland. Laut einer aktuellen Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) wollen von 2 500 Unternehmen 47 % ihre Auslandsaktivitäten verstärken. Im Vorjahr waren es noch 2 % weniger. Globalisierung ist zwar eine alt bekannte Entwicklung, jedoch ist das Thema in Zeiten der rasant fortschreitenden Digitalisierung aktueller denn je. Gerade kleine und mittlere Unternehmen profitieren von den neuen Möglichkeiten – nicht nur Konzerne. Ein wichtiger Punkt, der allerdings weder von kleinen noch von großen Unternehmen im Zuge der Expansion vergessen werden sollte, ist die IT – ganz besonders das ERP-System. Was motiviert Mittelständler, ins Ausland zu gehen? Heute gehört diese Entwicklung bei vielen zu einem wichtigen Unternehmensziel. Zum einen erschließen Unternehmen durch den Schritt ins Ausland neue Absatzmärkte. Andere Gründe können der Zugang zu Fachwissen oder auch die Verlagerung von ...
Analytics und Operations in betrieblichen Anwendungen

Analytics und Operations in betrieblichen Anwendungen

Analytische Datenverarbeitung (OLAP) und transaktionsorientierte Datenverarbeitung (OLTP) unterscheiden sich bisher technisch und inhaltlich. Durch neue Technologien, wie das In-Memory-Computing, können beide Bereiche in künftigen betrieblichen Anwendungssystemen verwoben und dadurch betriebliche Prozesse transformiert werden. Der Artikel zeigt die nötigen Voraussetzungen und mögliche Wirkungen auf, wenn ERP und BI verschmelzen. Häufig wird unter Business Intelligence (BI) oder Business Analytics die retrospektive Auswertung historischer Daten verstanden. In den letzten Jahren ergänzt die „Operational BI“dieses Begriffsverständnis durch auf konkrete Prozesse bezogene real-time-Auswertungen, welche dem Nutzer noch ein Einwirken auf den laufenden Prozess ermöglichen. Dies steht im Gegensatz zur statistischen Auswertung von Vergangenheitsdaten abgeschlossener Prozesse, die zumeist nur Rückschlüsse auf folgende neu beginnende Prozesse zulassen (Bild 1). Während ...
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