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ERP, PLM, MES und CRM – Ein Blick in die Zukunft

ERP, PLM, MES und CRM – Ein Blick in die Zukunft

Teil 2: Vom Verlust der Vorrangstellung
Ein viel diskutiertes Thema in der Industrie ist die Rolle von Manufacturing Execution Systemen (MES) im Verhältnis zu ERP und PLM. Bisher wird MES von ERP mit den nötigen Stammdaten versorgt, wobei die MBOM als Basis dient. Da zukünftige Stammdaten und MBOM in Lifecycle Management Systemen entstehen und entwickelt werden, stellt sich die Frage, warum MES nicht direkt aus diesen Systemen gespeist wird.
Wissensintensive Geschäftsprozesse

Wissensintensive Geschäftsprozesse

Geschäftsprozessmanagement in Wirtschaft und Verwaltung: Folge 10
Das geschäftsprozessorientierte Wissensmanagement verfolgt das Ziel, die Wissensverarbeitung in den operativen Geschäftsprozessen zu erkennen und weiterzuentwickeln und somit direkt zur Wertschöpfung im Unternehmen beizutragen. Dazu werden sowohl der Prozessablauf als auch die Wissensprozesse (Wissensmanagementsaktivitäten) entlang der Prozesse untersucht. In konventionellen Modellierungsmethoden für Geschäftsprozesse sind Informationen zur Wissensintensität und zum Einsatz von Wissen nur bedingt vorzufinden. Aufgrund der Ungenauigkeit anderer Modellierungsverfahren können keine Angaben über die Interaktion von stillschweigendem Wissen und Informationen im Prozess gemacht werden. Auch wird die Betrachtung der Wissensflüsse innerhalb eines Prozesses vernachlässigt. Diese ist in wissensintensiven Geschäftsprozessen von besonderer Bedeutung, denn Wissen kann, wie jeder andere Produktionsfaktor auch, erst vom Unternehmen eingesetzt werden, wenn es generiert oder erworben wurde. ...
ERP, PLM, MES und CRM – neue Perspektive, neues Universum

ERP, PLM, MES und CRM – neue Perspektive, neues Universum

Teil 1: Transformation und Zusammenwirken der Systemklassen ERP, PLM, CRM, MES und CPQ
Durch die Digitalisierung und die Notwendigkeit für Unternehmen, agil und schnell auf Kundenanforderungen zu reagieren, verändert sich die Rolle von ERP-Systemen in Unternehmen. In diesem Artikel wird, ausgehend von der klassischen Rolle des ERP in Unternehmen, die Transformation zu seiner zukünftigen Rolle beleuchtet und dabei auch das Zusammenwirken der großen Systemklassen ERP, PLM, CRM, MES und CPQ aufgezeigt. Der Artikel ist in zwei Teile aufgesplittet.
Exklusiv: Auszug aus den Wettbewerbsunterlagen der  PSI SE

Exklusiv: Auszug aus den Wettbewerbsunterlagen der PSI SE

Kategorie Hightech-Fertigung
Der weltweite Wettbewerb zwingt die Unternehmen, alle Potentiale des Marktes auszuschöpfen. Dazu gehört auch die gezielte Globalisierung der Fertigung und der Beschaffung. Gerade der Markt für Elektronik- und Hightech-Produkte steht unter hohem Wettbewerbs- und Kostendruck. Es kommt daher darauf an, bereits frühzeitig im Engineering-Prozess die spätere Wirkung von Design-Entscheidungen zu beurteilen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Dazu gehören auch die Auswahl von geeigneten Lieferanten und das Finden entsprechender Produktionsstandorte. Die Prozesse zwischen den Produktionsstandorten und der lokalen Beschaffung müssen nahtlos und medienbruchfrei funktionieren. Die ausgereifte und vor allem konfigurierbare Multisite-Lösung in PSIpenta/ERP setzt dabei Maßstäbe. Den Unsicherheiten der Beschaffungs- und Absatzmärkte wird mit einer adaptiven Planung für die Produktion und den Einkauf begegnet. Auf der Basis von Absatz- und Bedarfsprognosen wird kontinuierlich die ...
Papierlose Fertigung: Nicht ohne Apps!

Papierlose Fertigung: Nicht ohne Apps!

Autor: Stefan Thalhammer, Teamleiter Österreich, PSI Automotive & Industry GmbH
Produktionsunternehmen mit hohem Digitalisierungsgrad haben einen existenziellen Vorteil: Sie verfügen über eine stets aktuelle Datenbasis. Mit diesem Wissensvorsprung navigieren sie deutlich besser durch Krisen als andere. Eine Hauptrolle spielen Industrielle Apps.  Gerade Krisen belegen immer wieder die Vorteile von Unternehmen, die sich bereits vollständig von Fertigungspapieren aller Art gelöst und Prozesse ohne Wenn und Aber digitalisiert haben: Deutlich schneller, flexibler und kreativer stellen sie sich auf volatile Rahmenbedingungen ein und sichern so Unternehmenswerte. Auch kleinste Digitalisierungslücken erweisen sich in diesen Situationen als relevante Einflussfaktoren. Gemeint sind einzelne Prozesse in der Produktion, im Lager oder Außendienst, die nur aus wenigen Arbeitsschritten bestehen. Genau für diese sind gedruckte und händisch bearbeitete Fertigungspapiere vielerorts noch immer gang und gäbe. Das bedeutet auch, dass Daten manuell und zeitversetzt in ...
Optimierung des Projektstands nach Einführung

Optimierung des Projektstands nach Einführung

Viele Unternehmen sind der Ansicht, wenn sie ein mühevolles IT-Projekt oder eine große Reorganisation erfolgreich abgeschlossen haben, dass sie sich dann wieder vollständig auf das Tagesgeschäft konzentrieren können. Diese Folge der Kolumne warnt vor dieser Einstellung und gibt Hinweise, wie nach dem Go-live der Nutzen aus dem Projekt weiter optimiert werden kann. Die Optimierung nach den Echtstart erfolgt in mehreren Schritten bzw. Phasen. Zunächst muss der erreichte Projektstand analysiert werden. Was wurde geschafft, was wurde verschoben, wo wurde minimiert, um den Go-live nicht zu gefährden? Diese Liste von zusätzlichen Wünschen, Anforderungen und Zielen wird nach internen und externen Aufwänden und nach Businessnutzen bewertet. Zusätzlich sollte vermerkt werden, welcher organisatorische Bereich des Unternehmens je Maßnahme die Key-User und Teilprojektleiter stellen müsste. Aus diesen bewerteten Zielen sind Maßnahmencluster (MC) abzuleiten. Dabei sind die ...
Framework zur Evaluierung der Erweiterbarkeit  cloudbasierter ERP-Systeme

Framework zur Evaluierung der Erweiterbarkeit cloudbasierter ERP-Systeme

Die Anpassbarkeit cloudbasierter ERP-Systeme ist systembedingt limitiert, da nur auf diese Weise viele Mandanten effizient in einem SaaS-Ansatz bedient werden können. Dennoch müssen Prozesse immer wieder angepasst oder gegebenenfalls lokal ausgeprägt werden. Durch Verlagerung der technischen Kompetenz hin zum SaaS-Provider nimmt die technische Kompetenz in Unternehmen sukzessive ab. Low-Code-Plattformen können eine Option sein, diese Prozessanpassungen über fachliche Anwendungsentwickler (sogenante Citizen Developer) zu ermöglichen. Doch wann lassen sich Prozesse in einem cloudbasierten System gut abbilden, über eine Low-Code-Plattform modifizieren und wann nicht? In diesem Artikel wird ein Framework vorgestellt, das bei der Analyse von potenziell in ERP-Systemen abbildbaren Prozessen mittelständischer Dienstleistungsunternehmen unterstützt. Das Resultat ist die Ermittlung geeigneter Anpassungsoptionen mit anschließender Priorisierung.  In diesem Beitrag lesen Sie: ...
Der Maschinenbauer verbessert seine Prozesse mit Cloud ERP

Der Maschinenbauer verbessert seine Prozesse mit Cloud ERP

Ob in deutschen Gärten, französischen Weinbergen, afrikanischen Kakao- und südamerikanischen Kaffeeplantagen oder asiatischen Baumwollkulturen – die mobile Pflanzenschutztechnik der Sindelfinger SOLO Kleinmotoren GmbH steht weltweit für solide Qualität „Made in Germany“
Robotic Process Automation statt neuem ERP-System

Robotic Process Automation statt neuem ERP-System

Das steckt hinter dem Hype
Robotic Process Automation (RPA) steht für die softwareunterstützte Bedienung von Softwarelösungen über deren Benutzeroberfläche. Das primäre Ziel, das mit RPA erreicht werden soll, ist die automatisierte Ausführung von Routineaufgaben, die bisher einen menschlichen Eingriff erforderten. Das Potenzial von RPA, Prozesse langfristig zu verbessern, ist allerdings stark begrenzt. Die Automatisierung von Prozessen und die Überbrückung von Medienbrüchen auf der Front-End-Ebene führt zu einer Vielzahl von Abhängigkeiten und Bedingungen, die in diesem Beitrag zusammengefasst werden. Der Weg zu einer nachhaltigen Unternehmensarchitektur (bestehend aus Prozessen und Systemen) erfordert offene, adaptive Systeme mit moderner Architektur, die sich durch ein hohes Maß an Interoperabilität auf verschiedenen Ebenen auszeichnen. Robotic Process Automation (RPA), zu Deutsch  „Robotergesteuerte Prozessautomatisierung“, steht für die softwaregestützte Bedienung von ...
Die ERP-Trends 2021

Die ERP-Trends 2021

Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Trends des Jahres 2021 im Bereich ERP-Systeme. Alle Vorhersagen beruhen auf der langjährigen Erfahrung und Marktbeobachtung des Autors. Im ERP-Bereich sind 2021 folgende Themenkomplexe wichtig: Welche Technologien spielen eine Rolle, welche Auswirkungen hat die Pandemie auf kommende oder laufende ERP-Projekte, in welche Richtung entwickelt sich der ERP-Markt und was wird im Thema Betrieb von ERP-Systemen passieren. Zum Schluss werden noch einige Aspekte genannt, die leider im gerade angelaufenen Jahr keine große Rolle spielen werden. Betrieb von ERP-Systemen In diesem Bereich sind drei Trends zu erkennen: der Druck der Anbieter auf die Cloud, die Optimierung vorhandener Systeme und Veränderungen bei den Lizenzmodellen.  Anbieter von ERP-Systemen wollen ganz klar ihre Kunden dazu bewegen, sich Cloud-Lösungen zu nähern. Damit können noch höhere Umstiegshürden errichtet werden und weitere Alternativen für eine ergiebige ...
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