ERP-Technologie

APplus 9: Next-Level-ERP für echte Produktivitätssprünge

Innovativer Flow Mode als Basis für umfassende Prozessautomatisierungen
24.09.2025
Lesedauer:  5 Minuten
APplus 9: Next-Level-ERP für echte Produktivitätssprünge
Durch innovative Automatisierungsfunktionen zündet APplus 9 den Effizienzmotor in den Geschäftsprozessen – und ist damit genau das ERP, das Unternehmen in der heutigen Zeit benötigen. © Asseco

Innovationskraft, Know-how, Qualität – der deutschsprachige Wirtschaftsraum verfügt über die besten Voraussetzungen, im internationalen Wettbewerb zu brillieren. Doch ihren wahren Impact können diese Vorteile nur dann entfalten, wenn auch die Produktivität stimmt. Durch innovative Automatisierungsfunktionen zündet APplus 9 den Effizienzmotor in den Geschäftsprozessen – und ist damit genau das ERP, das Unternehmen in der heutigen Zeit benötigen.

Wie können Unternehmen effizienter werden, wenn ihre Teams am Anschlag arbeiten und zusätzliche Fachkräfte im ausgedünnten Arbeitsmarkt Mangelware bleiben? Stellt neues Personal keine Option dar, bleibt Unternehmen als einzige Stellschraube nur die Technologie: Es gilt, Wege zu finden, mehr Geschäftsabläufe in kürzerer Zeit zu bearbeiten. Denn nur so lassen sich die Produktivitätssprünge erzielen, die Unternehmen im heutigen Wettbewerb so dringend benötigen.

Die Optimierung der Produktivität bildet daher den zentralen Dreh- und Angelpunkt des Next-Level-ERP APplus 9. Die Lösung setzt dazu auf eine völlig neue Herangehensweise, wie ERP-Prozesse in der täglichen Praxis bearbeitet werden. Das innovative Nutzungskonzept Flow Mode bietet Anwenderinnen und Anwendern eine strukturierte, flexibel anpassbare Prozesssicht, die sie Schritt für Schritt durch ihre Aufgaben führt. Dies ermöglicht ihnen eine optimale Bearbeitung ihrer individuellen Prozesse mit maximaler Effizienz. Zentrale Kernprozesse des Unternehmens lassen sich mit teils doppelter bis dreifacher Geschwindigkeit bearbeiten – ein enormer Gewinn für die Gesamteffizienz eines Unternehmens.

Voll im Flow

Mehr als 60 praxiserprobte Prozessvorlagen stehen Unternehmen im sogenannten Best Practice Hub bereits zur Verfügung. Von Stammdatenanlageprozessen über Einkaufsprozesse oder Einplanungen bis hin zu spezifischen Abläufen wie Fremdvergaben. Anstatt Flow-Prozesse für jede Aufgabe von Grund auf neu zu designen, decken die Standardvorlagen die gewünschten Abläufe bereits zu einem großen Teil nativ ab. So müssen sie nur noch auf die Besonderheiten des jeweiligen Unternehmens hin angepasst werden.

In der Praxis ist so eine effektive Unterstützung verschiedenster Abläufe möglich: Im Fertigungskontext etwa profitieren Mitarbeitende dank Flow-Prozess von einem jederzeitigen Überblick über laufende oder anstehende Arbeitsgänge inklusive komfortabler Zeitbuchungen. Im Service-Bereich ermöglicht es der Flow Mode unter anderem, Tickets einfach und schnell den zuständigen Mitarbeitenden zuzuweisen und jederzeit den Überblick über den aktuellen Status aller Kundenanfragen zu behalten.

Geschwindigkeits-Boost bei maximaler Flexibilität

Die Standardisierung von Prozessen wie diesen ermöglicht es den Anwenderinnen und Anwendern, den jeweiligen Ablauf deutlich schneller zu durchlaufen als auf klassischem Wege. Denn im Flow Mode müssen User nicht länger selbst ihren Weg durch die teils umfangreichen Masken eines ERP-Systems suchen. Vielmehr gibt die Lösung den schnellsten und optimalen Pfad bereits vor. Macht ein Sonderfall eine Abweichung notwendig, haben die Mitarbeitenden zudem jederzeit die Möglichkeit, mit nur einem Klick in den Classic Mode zu wechseln. So profitieren sie von maximaler Flexibilität in der Bearbeitung ihrer Aufgaben.

Der Fokus auf konkrete Prozesse ermöglicht es Unternehmen zudem, reale Gegebenheiten passgenau im System abzubilden. Da im klassischen ERP etwa ein Vertriebsauftrag stets über dieselbe Maske eingegeben wird, fällt es den Mitarbeitenden zu, zu wissen, welche der vorgegebenen Felder beispielsweise für einen Ersatzteilauftrag ausgefüllt werden müssen und welche nicht. Durch die Abbildung des Prozesses als Flow lassen sich diese Besonderheiten ohne Modifikation am System in der Benutzermaske widerspiegeln, sodass von Anfang an nur diejenigen Informationen abgefragt werden, die tatsächlich relevant sind. Dies erleichtert nicht nur neuen Mitarbeitenden den Einstieg in die ERP-Welt, sondern vereinfacht auch Urlaubs- und Krankheitsvertretungen.

Manuelle Standardprozesse? Schnee von gestern!

Die digitale Prozessabbildung schafft in APplus 9 zudem die zentrale Basis für das ERP-System, die hinterlegten Prozesslogiken selbstständig zu durchlaufen – bis der Input eines Users erforderlich ist, etwa in Form einer Freigabe. So lassen sich zentrale Prozessabläufe mit maximaler Effizienz vorantreiben, während gleichzeitig die Entscheidungshoheit zu jedem Zeitpunkt beim Menschen verbleibt.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Im Einkauf etwa müssen sich die Mitarbeitenden auf klassischem Weg oft durch lange Listen an Artikeln arbeiten, die nachbestellt werden sollen. Dabei gilt es, jeweils von Hand zu prüfen, ob etwa für den jeweiligen Artikel ein Stammlieferant besteht oder ob die Höhe des Einkaufspreises die Freigabe weiterer Kollegen erfordert. Ein Prozess, der sich mithilfe des Flow Mode regelbasiert automatisieren lässt: Bestellungen, die in das vorgesehene Regelwerk passen, können unmittelbar automatisiert vorangetrieben werden, während die Einkäufer selbst nur noch die Sonderfälle bearbeiten müssen, die menschliche Entscheidungen erfordern. 

Auf ähnliche Weise kann die Disposition profitieren: Auch hier fällt es klassischerweise den Mitarbeitenden zu, zu entscheiden, welche Artikel bei Unterschreitung des Mindestbestands in welcher Losgröße nachbestellt oder nachproduziert werden sollen. Auch dieser Prozess lässt sich zu großen Teilen auf regelbasierte Weise in APplus 9 automatisieren. Nur noch die Disponierungsvorschläge, die nicht in das vorgegebene Regelwerk passen, werden an die zuständigen Experten zur manuellen Prüfung gegeben. 

Mehr Produktivität im steigenden Wettbewerb

Ob allein durch eine übersichtlichere, strukturierte Nutzungsweise oder umfassende Automatisierungen auf Regelbasis: Mit seinem innovativen Flow Mode versetzt APplus 9 Unternehmen in die Lage, die Gesamteffizienz ihrer Abläufe deutlich zu erhöhen. Und damit die eigene Wettbewerbsfähigkeit dank echter Produktivitätssprünge signifikant voranzubringen. Dabei ist das Potenzial der dahinterstehenden Technologie noch längst nicht ausgeschöpft: Auf Basis modernster KI wird APplus schon bald Möglichkeiten bieten, Prozesse intelligent und damit noch umfassender zu autonomisieren.

Mehr erfahren über


Das könnte Sie auch interessieren

Learnings aus den Blackouts

Learnings aus den Blackouts

Handlungsempfehlungen für wandlungsfähige IT-Systeme
Wie bleiben Unternehmen handlungsfähig, wenn zentrale IT-Systeme plötzlich ausfallen? Der Beitrag zeigt anhand realer IT-Blackouts, warum Wandlungsfähigkeit heute entscheidend für stabile Geschäftsprozesse ist. Er erläutert praxisnah, wie Redundanzen, Modularität, Failover-Mechanismen und organisatorische Vorbereitung helfen, Ausfälle schneller zu beherrschen und den Betrieb resilient aufzustellen.
Vibe Coding: Wenn die Fachabteilung selbst entwickelt

Vibe Coding: Wenn die Fachabteilung selbst entwickelt

Wie KI-Tools auch ohne Programmierkenntnisse ERP-Erweiterungen in Reichweite bringen
Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Der Change Request ist vor acht Wochen eingereicht worden. Die IT-Abteilung hat Rückfragen, das Projekt steht in der Prioritätenliste irgendwo hinter der Server-Migration und der Vertriebsleiter tippt weiterhin täglich dieselben Zahlen in eine Excel-Tabelle, die er eigentlich direkt aus dem ERP-System haben könnte. Diese Situation ist in mittelständischen Unternehmen kein Einzelfall, sie ist die Regel. Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Der Change Request ist vor acht Wochen eingereicht worden. Die IT-Abteilung hat Rückfragen, das Projekt steht in der Prioritätenliste irgendwo hinter der Server-Migration und der Vertriebsleiter tippt weiterhin täglich dieselben Zahlen in eine Excel-Tabelle, die er eigentlich direkt aus dem ERP-System haben könnte. Diese Situation ist in mittelständischen Unternehmen kein Einzelfall, sie ist die Regel. ERP-Systeme bilden das Rückgrat operativer Geschäftsprozesse. Ihre Anpassung gilt ...
Auf welche Technologien ERP-Anwender bei ihrem neuen ERP-System achten sollten

Auf welche Technologien ERP-Anwender bei ihrem neuen ERP-System achten sollten

Ergebnisse einer aktuellen Studie
Die Auswahl eines neuen ERP-Systems darf sich heute nicht mehr auf Prozessabdeckung, Bedienoberfläche und Bereitstellungsmodell beschränken. Der aktuelle ERP-Trendradar der Universität Potsdam beschreibt vielmehr, welche Technologien in den kommenden Jahren für die Weiterentwicklung von ERP-Systemen strategisch entscheidend werden und wo zugleich die größten Lücken zwischen Anwenderbedarf und Anbieterreife liegen. Gerade für Anwender ist diese Perspektive relevant. Denn ein neues ERP-System muss nicht nur die heutigen Abläufe stabil unterstützen, sondern auch die technologischen Anforderungen der nächsten Jahre tragen. Der Trendradar versteht sich ausdrücklich als Entscheidungsinstrument für ERP-Verantwortliche, Produktmanager und Forschende, um technologische Entwicklungen zu priorisieren und zukunftsfähige Strategien abzuleiten.
Die Zukunft der ERP-Systeme

Die Zukunft der ERP-Systeme

Strategisch statt operativ: ERP etabliert sich als Top-Management-Thema
ERP ist längst Chefsache. Wer es weiterhin als reines IT-Thema einordnet, unterschätzt seinen strategischen Hebel. Vorausschauende Unternehmen verankern ERP-Kompetenz in ihrer Governance und nutzen sie als Wettbewerbsvorteil. Moderne ERP-Systeme entwickeln sich zu intelligenten, offenen Architekturen –getrieben von Cloud, KI und Automatisierung. Das verlangt von der Unternehmensführung ein tiefes Verständnis von ERP.
Warum gute ERP-Daten jetzt Geld wert sind

Warum gute ERP-Daten jetzt Geld wert sind

KI macht Tempo, aber nur mit sauberen Regeln und Verantwortung
In den nächsten Jahren werden ERP-Systeme in vielen Unternehmen wie ein organisatorisches Betriebssystem funktionieren. Sie werden Arbeit verteilen, Prioritäten setzen, Risiken markieren, Entscheidungen vorbereiten und Interaktionen bündeln. Der Bildschirm bleibt, aber die Arbeit verschiebt sich. Weniger Klickstrecken, mehr Ausnahmen. Weniger Dateneingabe, mehr Steuerung. Umso wichtiger sind deshalb Operational Excellence und ausgefeiltes BPM.
Marktüberblick: Interne ERP-Low-Code Plattformen

Marktüberblick: Interne ERP-Low-Code Plattformen

8 integrierte ERP Low-Code Plattformen im Vergleich
Unternehmen stehen im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung vor der Herausforderung, ihre Prozesse flexibel weiterzuentwickeln und zugleich eine stabile Systemlandschaft zu bewahren. Klassische ERP-Systeme bieten nur begrenzte Möglichkeiten, da Anpassungen häufig tiefgreifende Programmierungen erfordern. Dies führt zu hohen Kosten und langen Entwicklungszyklen. Gleichzeitig werden einfachere Möglichkeiten zur Prozessgestaltung gesucht.